17.03.2003, 20:06 Uhr
 Ritchie

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Hallo, wer kann helfen: Möchte 3mm Drehstäbe in 8 mm Achsen (Silberstahl) "verdrehsicher" einsetzen bzw. einpressen. Wie sollte man vorgehen? Hab im Forum nichts Aufschlussreiches gefunden!
Gruß! Ritchie
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17.03.2003, 21:10 Uhr
 Robert
BW-Meister [Administrator]

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Hallo Ritchie,
ich habe das gleiche Problem bei meinem FlaRakPz Roland 2.
Ich werde an das Ende des 3mm Stahldrates ein Schlaufe biegen und den Achsschenkel in Zink gleich komplett drum rum gießen.
Alternativ kann man einen Schlitz in die 8mm Achse fräsen und die O-Schlaufe (oder eine Z-Biegung) des 3mm Drehstabes mit 2-Komponentenkleber einkleben.
Gruß Robert
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17.03.2003, 21:55 Uhr
 Robert
BW-Meister [Administrator]

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Hallo Gunnar,
das mit der Irreversibilität nehme ich gerne in kauf.
Wenn einmal ein Drehstab brechen sollte (was ich für extrem Unwarscheinlich halte), dann schmeiß ich einfach meinem Bunsenbrenner an, steck einen Federstahldrat in die Silikonform und gieß ein bischen Zink drüber ... und schon hab ich nen neuen Achsschenkel mit Drehstab
Da ich das endgültige Gewicht des Rolands und das Verhalten der Drehstäbe noch nicht abschätzen kann, werde ich mir sowieso Drehstäbe mit unterschiedlichen Durchmessern machen und ausprobieren müssen.
Evtl. kommen in das Modell sogar absichtlich Drehstäbe mit unterschiedliche Durchmessern rein, um das Federverhalten eines echten Panzers besser simuliern zu können.
Ich werde an beide Enden des Stahldrates ein Schlaufe biegen.
An das eine Ende wird der Achsschenkel angegossen, an das andere Ende wird ebenfalls eine Verdickung in Form einer 8mm Achse angegossen.
Diese angegossene Verdickung wird dann am Ende der Drehstabröhre wie bei einer Überdimensionalen Lüsterklemme festgeschraubt. Dadurch kann ich die Federvorspannung des Drehstabes beliebig justieren.



Gruß Robert
[ Dieser Beitrag wurde von Robert am 17.03.2003 editiert. ]
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Beitrag 1 mal editiert. Zuletzt editiert von Robert am 17.03.2003 21:57. |
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17.03.2003, 22:05 Uhr
 masterboy

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hier meine lösung die verwendet wird beim MARS 1:10
und die ist 100% verdrehsicher!
Mfg der Flensburger
-- Grüsse aus Flensburg wünscht Masterboy!
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17.03.2003, 22:06 Uhr
Chris65
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Hallo Ritchie,
habe selbiges gerade fertig gestellt.
3mm Federrundstahl in 8mm Messingachsen. Ging ganz einfach mit Silberlot und einem Lötbrenner mit Kartusche.
Hatte zuerst mit 2K Kleber geklebt.... hielt aber unter Belastung nicht stand. Nun ist alles OK.
Gruß
Chris
PS. nimm KEIN Silberstahl sondern Federstahl. Gibt es bei Conraf für ein Paar Euro!
-- Terrorismus ist der Krieg der Armen.....
Krieg aber ist der Terrorismus der Reichen !
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17.03.2003, 22:14 Uhr
 masterboy

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Chris65 sag mir aber mal wie du Federstahl einbohren willst! Also bei mir ging das net!
Nur der Silberstahl 5mm kannste einbohren und da die 3mm Federstahl reinlöten!
-- Grüsse aus Flensburg wünscht Masterboy!
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17.03.2003, 23:16 Uhr
 Andy-H

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Also ich habs bei meinem Leo so gemacht:
Als Achse hab ich eine M6 Schraube genommen, und an einer Seite abgeflacht. Am Federstahl habe ich an einem Ende eine Öse gebogen. Auf die Schraube hab ich zwei Muttern gekontert, in das Loch das dadurch entsteht kann nun die FS-öse gesteckt werden, hält bombenfest und ist schnell wieder zu zerlegen.
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18.03.2003, 11:32 Uhr
 Ritchie

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Danke für die vielen und aufschlussreichen Antworten, ich glaub die Löt-Variante gefällt mir ganz gut, Silberlot verbindet Federstahl/ Messing und Federstahl/Silberstahl? Wo bekommt man Silberlot - bei Conrad?
Auf der Festklemmseite des Drehstabes genügt eine Madenschraube im Alublock, oder sollte man dort auch großzügig dimensionieren, wie auf der Wellenseite?
Grüße! Ritchie
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18.03.2003, 16:12 Uhr
Chris65
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@Masterboy
Meinte natürlich die Achse aus Messing und den Drehstab aus Federstahl.....
Kannste auch bohren aber brauchst einen anderen Bohrer wie den baumarkt Mist
@Rtichie
Silberlot bekommst du in jedem Baumarkt. Ist gleich mit Flussmittel ummantelt und easy zu handhaben.
Eine Stange - ca. 35cm - kostet so um 5 Euro.
Habe nach 16 Drehstäben noch 5cm von der Stange übrig.
Drehstab in Achse einsetzen, an der Lötstelle richtig glühend machen, Flamme weiter drauf halten und das Lot ansetzten.
Ein wenig abschmelzen lassen und so lange glühend machen bis es glatt verläuft.
Nach 1-2 Drehstäben hast du den Bogen raus.
Gruß
Chris -- Terrorismus ist der Krieg der Armen.....
Krieg aber ist der Terrorismus der Reichen !
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19.03.2003, 07:49 Uhr
 Ritchie

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Hallo Chris65,
Für die Wellen lieber Messing oder Silberstahl nehmen? Bin noch etwas im Unklaren, meine Wellen der Schwingarme laufen in Bronzebuchsen.
Danke im voraus! Gruß! Ritchie
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19.03.2003, 11:37 Uhr
Chris65
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Hi Rebam,
du bekommst Bohrer mit denen kannst du gehärteten Stahl bohren oder eben auch Federstahl.
Sind oft aus Titan oder auch Kobalt glaube ich.
Nicht diese beschichteten Dinger !
Da muss beim Bohren auch gekühlt werden und die Drehzahl muss niedrig sein... so 600 U/min. ....
Gruß
Chris -- Terrorismus ist der Krieg der Armen.....
Krieg aber ist der Terrorismus der Reichen !
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06.11.2003, 19:01 Uhr
 Koernell
Mr. Wissmut

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quote: Original von Chris65:
Hi Rebam,
du bekommst Bohrer mit denen kannst du gehärteten Stahl bohren oder eben auch Federstahl.
Sind oft aus Titan oder auch Kobalt glaube ich.
Nicht diese beschichteten Dinger !
Da muss beim Bohren auch gekühlt werden und die Drehzahl muss niedrig sein... so 600 U/min. ....
Gruß
Chris
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Terrorismus ist der Krieg der Armen.....
Krieg aber ist der Terrorismus der Reichen !
Hi, Oder du schleifst einen Betonbohrer an wie einen Stahlbohrer so mit ca 115 grad winkel und 55 grad querschneide und nun richtig gummi auf die riemenscheibe, dann bohrste auch mal schnell durch eine flachfeile oder glasflasche.
Gruss koernell
Hilft auch wenn du mal in eine Stahlbewehrte Betonwand bohren musst einfach durch und gut da stört auch keine bewehrung aus stahl mehr
Gruss Koernell
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06.11.2003, 19:11 Uhr
 rebam

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Danke Koernell,behalte ich im Hinterkopf.
Tino -- Bored with your job?I´m not!
Employee at: http://www.eads.net/
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