21.10.2026, 14:56 Uhr
 Micha_Ney

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Hallo Reinhard,
ja ich hatte im Vorfeld 2 Stück 1/16 Panzer eine Katastrophe.
Ich möchte fahren und nicht ständig reparieren müssen.
Musste bisher nur einmal das Getriebe nachfetten aus reiner Vorsicht.
Ich beanspruche den Panzer sehr und möchte das es hält.
Ja bei der Kette hatte ich meine bedenken, wollte eine vom Gießwerk aber das war nicht mehr möglich,
mit diesen Ketten hatten viele Kunden Welt weit, nur gute Erfahrungen über Jahrzehnte.
Hätte jemanden der mir die Glieder aus dem vollen Fräst auf einer 5D Maschine kostet aber mit Mat 5€
pro Kettenglied was extrem günstig wäre hätte dann einen CK 45 bis CK 60 genommen als Material
Dann Kann man die Glieder noch Gas Nitrieren.
Das Antriebsrat und Umlenkrad ist vom Material her auch nitrierbar aber so wie es aussieht scheint das nicht
nötig zu sein, es ist kein Abrieb messbar bisher.
Die Ketten von Stehr waren die einzige preiswerte Lösung ohne zu viel Arbeit.
Er benutzt zum Gießen ein sehr hochwertiges Aluminium.
Die Kettenglieder müssen noch gut entgratet werden und dann kann man sie nutzen.
Stifte habe ich selber gebaut, die Nägel dir er liefert gehen gar nicht.
Stifte sind aus Fahrrad Speichen mit M2 Gewinde an beiden Seiten, Muttern aus VA runter gedreht bis der 6kant weg ist.
Ich habe jetzt ca 150km mit dem Panzer gemacht, dieses Jahr, versuche jedes Wochenende für 2 bis 3 Stunden
fahren zu gehen. Seit März fährt das Fahrzeug.
Ich fahre im Wald auf verschiedenen Untergründen aber manchmal auch auf der Straße.
Die Strasse versuche ich zu meiden.
Bisher bin ich mehr als zu frieden die Ketten laufen wirklich absolute Spitze.
Der Abrieb ist sehr gering auf den Laufflächen, es gibt keine Spielvergrößerung in den Stiftlöchern.
Die Kette ist immer noch extrem steif in der Seitenbewegung, keine Seitenbewegung möglich, es gibt bis jetzt nichts zu beanstanden.
Aktuell kann ich nur sagen sehr gute Qualität.
Ich habe alle Zeichnungen selbst erstellt.
Daher habe ich immer etwas Aufmaß an den Blechen gelassen, damit man alles zupassen kann,
um die originalen Masse raus zu bekommen, wenn es zusammen gebaut ist.
Verbunden und verschraubt ist fast alles mit 4kant Material ST37 wird dann sehr massiv und steif und man kann bei
der Prototyp Herstellung noch mal demontieren und nacharbeiten bis alles zusammen passt.
Alu habe ich nicht genommen, da Gewinde in Alu nicht so haltbar sind, Stahl ist da besser, kann man 1000 mal rein und raus schrauben und geht immer noch. Kinnblende und Kanonenwiege sind aus Alu wegen den hoch komplexen Fräsarbeiten,
wäre sonst auf unseren Maschinen kaum umzusetzen gewesen in Stahl.
Die Grundalukomponenten wie Lüfter und Lüftungsgitter sind bei Stehr bestellt zugepasst und verfeinert
Das Feingitter stammt aus dem Bauhaus also ganz simpel.
Ich bin seit 28 Jahren im Kraftwerks Turbinenbau tätig
angefangen habe ich mit einer Schlosser Ausbildung
und habe dann 5 Jahre Reglungskomponenten für die Turbine gebaut und geprüft.
Danach habe ich als Vorabeiter 2 Abteilungen geleitet für 5 Jahre.
Dann war ich auf Montage als Befunder nach Schäden, Reparateur bei speziellen Bauteilen, Baustellen Leiter und Qualitätsexperte.
Seit 2015 bin ich Projektleiter.
Modellbau betreibe ich seit dem ich 5 Jahre alt bin, mein erstes eigenes Segelschiff habe ich mit 7 Jahren begonnen zu bauen
Modellbahn in allen Größen N, TT, HO und Gartenbahn
Echtdampf Modellbau im Alter von 26 Jahren
Dann Rennboote mit der Fertigung eigen designter Rümpfe und fertige Rümpfe.
Ja und jetzt Panzer aktuell mit meinem Kollegen, 2 mal diesen Panther und als nächstes ein Stug 3 späte Ausführung
an den Zeichnungen sitze ich gerade.
Meinen Stahl und mein Material beziehe ich über den normalen Stahlhandel auf Rechnung funktioniert sehr gut.
Messing und Alu über Ebay ist da oft sehr preiswert im Gegensatz zum normalen Handel.
Die Oberfläche der äußeren Stahlplatten ist mit Absicht so rau, das stammt nicht vom Lackieren die Platten von oben sind alle sehr glatt. Ich war in diversen Museen um zu recherchieren die Panzerplatten waren gewalzt,
was wohl laut den Büchern, zu der Zeit, nur Deutschland in dieser Größe konnte.
In den Musen ist die Oberfläche nicht glatt wie bei normal gewalzten Blechen heut zu tage.
Davon habe ich diverse Fotos als Vorlage gemacht.
Ob die Fahrzeuge damals als sie neu gefertigt waren super glatte Belche hatten war nicht eindeutig heraus zu finden,
diverse schwarz/weiß Fotos gaben mir den Hinweis das die Oberfläche Rau war.
Die Angestellten im Panzer Museum Munster mit denen ich gesprochen habe, wussten es auch nicht so genau.
Daher habe ich mich entscheiden dem zu folgen was ich habe/hatte und habe alle dickeren Panzer Platten an den Seiten, der Front dem Turm gespachtelt rau gemacht und nach geschliffen vor dem Lackieren.
Der Rest am Fahrzeug ist einfach Dreck Staub Sand und alles vom Fahren.
Wenn du hier präzise vorgaben hättest, was die Rauheit von den damaligen Platten angeht, nach Produktion wäre das
super für die kommenden Modelle.
Ach zum Airbrush ich hatte überlegt mir so etwas zu zu legen, aber die Lacke sind alle normal, kein 2k Lacke daher nicht gegen
Säure, Stoß und so weiter resistent, daher ich habe ich 2k Lack aus dem Military Shop nach den original RAL nummern bestellt.
Kleinigkeiten sind mit Revel Farben nachgearbeitet und gealtert und Lackiert, siehe Auspuffrohre und so weiter.
Werkzeuge sind beim Metall Revel Farbe und das Holz ist gebeizt.
Diese Revel Farben halten aber nicht mal das Rauch Öl aus, deswegen werden die Auspuffrohre so krisselig.
Und der C Hacken am Heck ist wieder fast Silber. Der Eimer ist jetzt mit 2K lackiert,
damit es hält, der war auch schon wieder Silber.
Ist meine erste Panzer Lackierung daher noch extrem viel Luft nach oben.
Für Tipps bin ich Dankbar.
Gruß Micha
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