02.09.2008, 09:17 Uhr
 Turmac1
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hallöchen zusammen;)
ich hätte da mal eine frage,ok im laufe der zeit werden noch fragen dazu kommen aber jetzt diese:
was sind eigentlich die unterschiede zwischen einem kleinen modell und einem großen?klar die teile sind größer oder kleiner aber wie ist das bei der technik?ist es schwerer ein großes modell zu bauen?.
es dauert noch ein wenig aber ich möchte mir irgendwann einen panzer zu legen aber bei dem maßstab kann ich mich noch nicht fest legen.
wie gesagt,gibt es unterschiede?
beste grüße
turmac1
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02.09.2008, 09:59 Uhr
 Doomgiver
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Hallo,
hmm, also bei mir persönlich war die Größenwahl bisher ganz einfach: Einen 1/16 kann ich noch in seiner Kiste in die Hand nehmen, bei 1/10 oder 1/8 bist du zum Transport zwingend auf ein Auto angewiesen. Ob ein großer Panzer schwerer zu bauen ist, kann ich nicht sagen, denke aber mal schon, da er aus mehr Metallteilen besteht. Ohne entsprechendes Werkzeug/Maschinen wirst Du da vermutlich nicht viel werden. Zudem sind sie doch oftmals deutlich teurer als ihre etwas kleineren Ausführungen. Andererseits hast Du in größeren Panzern die Möglichkeit, mehr Sonderfunktionen unterzubringen. Auch ist deren Ausführung manchmal etwas einfacher zu bewerkstelligen, da man nicht X Verenkungen und Trickschüsse machen muss, um dieses oder jenes Teil einzubauen.
Heiko
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02.09.2008, 11:54 Uhr
 Turmac1
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hallöchen
das mit der größe und dem transport habe ich mir auch schon übelegt und auch die finanzielle seite;)
ich denke mal das ich mir noch das ein oder andere buch kaufen werde.
gibt es hier im forum eine liste mit werkzeugen oder hilfreichen sachen die man für den bau eines modells
braucht.
möchte mir schonmal nach und nach werkzeug kaufen und kleber.
es gibt vermutlich für den modellbau gute und schlechte kleber,ich möchte gerne den guten kleber haben.
möchte gerne meine werkzeugkiste gerne zusammen haben wenn ich das modell bestelle;)
beste grüße
turmac1
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02.09.2008, 12:29 Uhr
 Robert
BW-Meister [Administrator]

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Hallo turmac1,
ja klar gibt es deutliche unterschiede bei Modellgrößen !
Es gibt drei große Themenbereiche, wenn man sich Gedanken um die Modellgröße macht ...
1.) Die "soziale" Komponente:
Je größer der Maßstab, desto seltener sind die Modelle im jeweiligen Maßstab. Das bedeutet im Zweifelsfall, daß du mit deinem Modell-Maßstab auf Treffen immer alleine bist. Für Modellbauer, die sich lieber in Gruppen treffen und gemeinsam fahren, haben sich die Masstäbe 1/16 (=sehr verbreitet), 1/10 (=langsam immer beliebter) und ca. 1/8 oder 1/6 (=hauptsächlich in Clubs) etabliert.
Je größer der Maßstab, desto größer auch der WOW-Faktor bei Zuschauern. (... allso genau das richtige zum Angeben )
2.) Das Händling des Modells:
Modelle im Masstab 1/16 lassen sich sehr einfach in einem Schuhkarton transportieren. Bei Großmodellen sieht das schon deutlich anders aus.
Je größer das Modell ist, desto mehr Platz beansprucht es Zuhause beim Lagern und wärend des Transportes zu einem Treffen. Je größer das Modell, desto weniger Modelle kann man in einem Auto zu einem Treffen mitnehmen. Ab einer Größe von ca. 1/6 aufwärts muß man sich sogar Gedanken machen, ob man das Modell überhaupt noch in einem normalen PKW transportieren kann.
Je größer das Modell, desto schwerer ist es !!! Ab einem Modellgewicht von ca. 25 Kg und einem Masstab von 1/10 und größer wird es fast unmöglich das Modell noch alleine zu heben und zu tragen. Man braucht dann immer Helfer. Bei Großmodellen ab ca. Maßstab 1/8 und 80 kg braucht man schon 4 Leute um das Modell sicher die Treppe runter zu tragen.
3.) Die Technik im Modell:
Je größer das Modell ist, desto schwerer ist es in der Regel auch. Dies hat natürlich direkte Auswirkung auf die Technik, die in das Modell verbaut werden muß !
Je gößer das Modell, desto stabieler muß die Wannen-Konstruktion sein.
Je stabieler die Wanne werden soll, desto schwerer wird das Modell.
Je schwerer das Modell ist, desto stabieler muß das Fahrwerk sein.
Je stabiler das Fahrwerk ist, desto schwerer wir das Modell
Je schwerer das Modell wird, desto robuster müssen Motor und Getriebe werden.
Je robuster Motor und Getrieb sind, desto schwerer werden sie
Je schwerer Motor und Getrieb sind, desto größer müssen Akkus und Fahrtregler sein.
.....
im Endeffekt kommt dann ein Modell heraus, daß von den technischen Anforderungen an die Mechanik und Elektronik etwa einem elektrisch betriebenen Klein-PKW entspricht !!!
Wer sowas nicht von vorneherein beherrscht, sollte lieber die Finger von echten Großmodellen lassen.
Lieber erstmal klein anfangen ... so bei Masstab 1/16.
Wenn man dann genug Erfahrung gesammelt hat und einem der Maßstab 1/16 zu klein ist, kann man ja immer noch langsam größer werden.
Gruß Robert
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02.09.2008, 13:03 Uhr
 Turmac1
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hallo,
@Robert:na das war doch alles schön klar und deutlich,klasse.
na dann denke ich mal das es der maßstab 1:10 wird.
finde oft den maßstab 1:8 oder 1:6 bei einigen händlern.
gibt es auch anbieter im netz mit dem maßstab 1:10?
beste grüße
turmac1
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02.09.2008, 14:59 Uhr
 Turmac1
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juhu;)
die post ist da,habe gerade den katalog von gerhard o.w.fischer:rc.ketten-rad und sonderfahrzeuge bekommen.
finde ist ein gutes buch oder was sagen die user die dieses hobby schon länger betreiben?
beste grüße
turmac1
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02.09.2008, 18:17 Uhr
 Radfahrer

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Hallo Großpanzerer!
Der Maßstab eines Modelles ist, wie oben geschrieben, eines der entscheidenden Kriterien für die Auswahl des eigenen Panzermodells. Aber nicht das einzige.
Die grundsätzliche Frage ist zunächst, wieviel man an seinem Modell selber machen kann, will oder auch muß. Ich will niemandem zu nahe treten, aber Panzermodellbau ist ein anspruchsvolles Hobby, ähnlich anzusiedeln wir Modellflug. Wir haben hier schon einige Umsteiger aus anderen Sparten des Modellbaus und der Feinmechanik allgemein, die auch schon "Lehrgeld" zahlen mußten. Ich nehme mich da selbst nicht aus. Sowohl die eigenen Fähigkeiten, als auch die Ausstattung mit Werkzeugmaschinen oder die Möglichkeit, auf diese zurück greifen zu können ist dabei entscheidend. Sonst muß man für jedes anzufertigende Teil "Jemanden kennen der einen kennt"... . Da kommt man nicht voran.
So gesehen kann man auch an einem 1:16 Modell scheitern, wenn man es komplett selbst fertigen will, ohne dafür die Voraussetzungen bereit stellen zu können.
Die Vorbildwahl ist auch ein Kriterium. Mein Modell der Maus, der größte Kampfpanzer aller Zeiten, ist in 1:16 schon so groß wie ein kleiner 1:10er. Macht also potentiell auch dieselben Probleme wie der größere Maßstab. . Im Gegenzug ist sicher auch ein Wiesel der Bundeswehr in 1:8 keine uneinehmbare Hürde. Wähle ich ein Fahrzeugvorbild, für das es in "meinem" Maßstab bereits Baugruppen, Zubehör und Teile gibt, habe ich es um Längen einfacher. Suche ich mir einen "Exoten" kann ich bestenfalls unsichtbare Komponenten verwenden, die ich wahrscheinlich umfangreich anpassen muß, um klar zu kommen.
Meine persönlich Einschätzung zu den Maßstäben:
1:16 = Gängige "Universalklasse", viele Fahrzeuge, viel Knowhow-Basis, viel Spaß bei gemeinsamen Ausfahrten. Einfach bis schwierigst im Bau und UNterhalt. Finanzierbar für Normalverdiener
1:10 = Maßstab der "Pedanten". HIer sind die Nietenzähler zu Hause. MIttlere Knowhow-Basis, gefahren wird eher weniger, mehr ausgestellt. Finanzierbar nur bei viel Eigenleistung oder größerem Budget
1:8 = "Clubmaßstab". Relativ viele Fahrzeuge in organisierten Gruppen. Viel Spaß bei deren Ausfahrten. Außerhalb dessen eher Exotenstatus. Finanzierbar nur mit großem Budget und viel Eigenleistung oder Gemeinschaftshilfe. Gute Knowhow-Basis in Insiderkreisen.
1:7 = "Exotenmaßstab" Nur wenige Fahrzeuge unterwegs, alles Eigenbauten/Gemeinschaftsprojekte. Passen bei Ausfahrten weder wirklich zu 1:6 noch 1:8 - aber mit gutem Willen doch Spaß in der Gemeinschaft möglich.
1:6 = "Posermaßstab". Hauptsächlich vorgefertigte Modelle im Umlauf. Mäßige KNowhow-Basis da unterschiedlichste Anbieter und Konfigurationen. Gefahren wird eher weniger. Kaum organisierte Ausfahrten. Durchaus finanzierbare Modelle, aber auch höchstpreisige Einzelanfertigungen unterwegs.
1:5 und größer = Freakmodelle, absolute Exoten. Durchaus auch Serienprodukte verfügbar. Hoher Aufwand an finanziellen und logistischen Mitteln für Bau und Unterhalt absolute Bedingung! Werden eher weniger gefahren und auch nur selten ausgestellt. -- Kein Platz für
Schnick und Schnack!
Olaf (der Radfahrer)
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03.09.2008, 06:28 Uhr
 Thakashi
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Hm , sieht mir aus wie "Schubladendenken" ......
@ Turmac , ich denke es ist viel wichtiger selbst zu wissen was man ( du ) für Möglichkeiten hat . Auch die Erfahrung was den Modellbau und die Bearbeitung von Metallen und Kunststoffen angeht sollten da das Kriterieum für die Wahl des Modell´s sein . Wenn ich einen "Maschinenpark" zur Verfügung habe und das entsprechende Wissen dazu kann ich mich an andere Modelle wagen , habe ich nur eine Laubsäge und eine Handbohrmaschine sieht es wieder anders aus ...
Meiner Meinung nach ist der Einstieg in das Hobby ein billiges Fertig - od. Baukastenmodell . Da kann man erstmal Erfahrungen sammeln und man findet heraus ob einem das ganze wirklich Spaß macht ohne das man tausende von Euros in das Modell und Werkzeug versenkt hat.
Mfg Uwe
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03.09.2008, 10:34 Uhr
 Sdkfz222
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Hallo ich würde dir auch raten erst mit einem 1:16er Modell zu beginnen wenn es dein Geldbeutel zuläst schau mal nach einem Tamiya Modell.Ich habe auch mit 1:16 Tamiya begonnen mitlerweile Baue ich meine Modelle in 1:6 und 1:8 selber,wie einige vor mir schon sagten kommt es auch auf die Transport und Lagermöglichkeiten an.LG Stephan
Mitglied der RAG -- Homepage http://modellstephan.de.tl
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03.09.2008, 12:12 Uhr
 halbkette

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Hallo turmac1,
im dritten post fragst du nach einer "Werkzeugliste" oder so ähnlich.
Dazu möchte ich dir folgendes sagen:
Deinen Gedanken, vorzusorgen und gleich alles vorbereitet zu haben, kann ich verstehen.
Leider gibt es bei der Vielfalt der Möglichkeiten dafür kein Patentrezept - jedenfalls nicht, ohne genau zu wissen,
1. von welche Art ( Metall o. Kunststoff ) das Modell ist,
2. welche Größe/ Maßstab das Modell haben wird und
3. in welchem Umfang der Selbstbau erfolgen soll.
Danach richten sich doch eine ganze Anzahl von Werkzeugen und Vor-/Einrichtungen, die man in der Werkstatt (?) haben kann. Bei vielen Modellbauern haben sich über die Jahre der Tätigkeit viele Werkzeuge angesammelt, die einfach da sind und damit zur Grundausstattung gezählt werden können. So manches Werkzeug wird dabei sein, dass nur selten benutzt wird, aber fehlen darf es trotzdem nicht.
Wo sollte man also anfangen? Sicherlich wären tausend verschiedene Listen denkbar, weil jeder andere Schwerpunkte hat und vor allem: andere Fähigkeiten besitzt.
Erst, wenn der Werkzeugpark mit der Zeit so umfangreich geworden ist, dass praktisch alle anfallenden Arbeiten damit erledigt werden könnten, sind die Fragen 1.-3. gleichgültig geworden. Aber so fängt doch niemand an.
Nützliche und zweckdienliche Werkzeuge sind ja auch ein erheblicher Kostenfaktor, so dass grundsätzlich nicht auf Verdacht etwas angeschafft werden kann.
Deshalb mein Vorschlag:
"Werde dir zunächst über die Zielrichtung klar und entscheide dann von Fall zu Fall, was du an Werkzeugen brauchst."
( Wenn du dich dann im eigenen Interesse bemühst, keinen Baumarkt-Ramsch zu kaufen, wird das am Anfang schon teuer genug werden.)
So vermeidest du, eine "Grundausstattung" - was immer man darunter verstehen mag - in Höhe von bis zu mehreren zehntausend Euro anzuschaffen. Ich habe viele Jahre dazu gebraucht.
Anfangen kann man bekanntlich auch schon mit den einfachsten Werkzeugen. Dazu braucht man kaum eine Liste.
Viel Erfolg. -- Gruß Hartmut
" Ein Modell ist mehr als nur die Summe seiner Teile "
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03.09.2008, 18:26 Uhr
 Turmac1
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hallöchen zusammen;)
allen vielen dank für die guten und ausführlichen antworten.
scheint ja ein klasse forum zu sein;)).
eines steht für mich fest:ich möchte es selber zusammen bauen.
das ich hier und da auf schwiriegkeiten stoßen werde ist nicht schlimm.
da ich ja auch noch ein wenig zeit habe (euros sparen),werde ich noch einiges lesen über verschiedene modelle.
welche firmen bieten denn den maßstab 1:12 an mit ein wenig auswahl an modellen.
es sollte ein komplettbausatz sein(full option).Baumaterial gerne metall.
beste grüße
turmac1
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04.09.2008, 20:35 Uhr
 Radfahrer

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Hallo turmie!
1:12 hat sich bei den Panzermodellen nicht durchsetzen können. Ich wüßte keinen Anbieter. Ab und an tauchen mal chinesische Spielzeugpanzer in solchen Zwischengrößen auf, aber das ist kaum ernsthaft zu verwenden.
-- Kein Platz für
Schnick und Schnack!
Olaf (der Radfahrer)
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04.09.2008, 20:55 Uhr
 Diede
(Nervensaege)

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Nabend
Also ich finde jeder sollte den maßstab nehmen den er möchte.


M.f.g Patrick
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