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      birgers Tiger I, 813, Details
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Thema: birgers Tiger I, 813, Details

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Seiten: [1] 
28.04.2008, 14:46 Uhr
birger besucht im Moment nicht das Board.birger eine private Nachricht schreibenbirger


So, heute möchte ich euch mal ich meinen Tiger I 813 im Detail vorstellen. Ist zwar nicht auf derm aktuellsten Stand, sollte aber für den Anfang genügen. Habe die Umbauten fotografiert. Beschreibung habe ich aber etwas grob gehalten. Wenn Ihr zu bestimmten Umbauten nähere Infos braucht, gebt mir kurze Nachricht. Gehe dann etwas näher drauf ein.


Los gehts mit der Vorderansicht:




1.
Alte Reserveketten-Halterung entfernt und durch eine schmale Alu-Leiste ersetzt. Kleben hielt nicht. Festgeschraubt mit Überbleibseln aus dem Umbau.

2.
13 Kettenglieder der alten Kunststoffkette dahinter geklemmt und vorher auf der Innenseite entsprechend lackiert.

3.
Original-Schäkel beim ersten Einsatz verlorengegeangen. Aus Eisendraht (1,5mm, Obi) neue gebogen und mit M2er Messing-Schrauben (Obi) angeschraubt.




4.
Altes MG ausgetauscht gegen neues. (gibts beim Chief).




5.
Vordere Schmutzfänger mit Laubsäge getrennt. (Schmales Blatt)




6.
Fahrersehklappe geöffnet. Hierzu an den vier nötigen Punkten mit 1,5mm Bohrer vorgebohrt und anschliessend mit Laubsäge ausgesägt (feines Blatt). Klappe und Innenleben mit Modellbauspachtel aufgefüllt. Klappe in neuer Position festgeklebt.




7.
Schaufel mit Hilfe von 1,5mm Kupferdraht befestigt. Kleber hielt nicht. Schlaufen gebogen, 1,5mm Löcher gebohrt, Schaufel draufgelegt und Schlaufen drüber.




8.
Kanonenrohrblende gedreht. Hierüber gibt es bereits ausreichend Berichte im Forum.




9.
Originalscheinwerfer gegen Tarnscheinwerfer (vom Chief) ausgetauscht. Verkabelung mit 1,5mm Kupferdraht simuliert.




10.
Vorgelegeverstärkung (vom Chief) angeklebt.




Als nächstes kümmern wir uns mal um das Fahrwerk und das Innenleben.

So sieht er von links und rechts aus:







Wie bekannt ist die Aufhängung der Laufrollen eine Schwachstelle. Hier ist meine Variante:

1. Alu-Leiste von hinten angeklemmt. Am besten eine 2mm starke verwenden. Passt dann nämlich genau zwischen Getriebe und Seitenwand

2. Mit 2mm Bohrer durch die Zapfen Markierungen auf der Leiste angebracht. Dadurch entfällt lästiges Messen.

3. Gleiches für die Löcher der Federhalterung gemacht.

4. Unterhalb der ersten und letzten Laufrolle ebenfalls Markierung angebracht. Hier werden zwei M3 er Schrauben die Alu-Leiste dauerhaft fixieren.

5. Nun Leiste entfernen und Bohrungen sowie Gewinde M5 für die Laufrollen, Bohrungen und Gewinde M3 für die Befestigung und die Löcher für die Federn anbringen.

6. Nun die Plastikzapfen an den Wannenseiten entfernen und die Öffnungen mit einem 10er Bohrer vorsichtig aufbohren.

7. Mit Silikon um die Öffnungen in der Wanneninnenseite jeweils eine "Wurst"ziehen.

8. Aluleiste von innen davorsetzen und mit den M3er Schrauben festschrauben. Wenn das Silikon getroknet ist, alle Fugen auffüllen und rundherum Ritzen abdichten. Sah anschliessend bei mir so aus:




Wie man auf dem Bild ebenfalls erkennen kann, sind bereits bis auf die Zapfen für die Getriebefixierung alle inneren "Erhebungen" wie Batteriefach und Schalterhalterungen entfernt, die Öffnungen verschlossen und mit Silikon abgedichtet worden.

8. Für die Schwingarmachse eignen sich besonders gut Linsenflanschkopfschrauben M5 x 16. Nur die Schrauben für die erste Rolle linke und rechte Seite sollten M5 x 14 sein. Dann stört das jeweilige Getriebe nicht. Ansonsten muss an diesem an entsprechender Stelle eine Bohrung angebracht werden damit die Schraube nicht dagegendrückt.










Wenn alles erledigt ist, können die Schwingarme wieder montiert werden. Beim Zusammenbau die Schrauben festziehen. Dann wieder vorsichtig lösen, bis sich die Schwingarme wieder gut hin und her bewegen. Die Schrauben sollten mit Schraubensicherung (Loctide mittelfest) fixiert werden, damit sie sich nicht durch die Bewegungen der Schwingarme von selber wieder lösen.

Da in meinem Fahrzeug drei Racing-Akkus eingebaut sind (siehe folgende Bilder) und ich Metallketten mit Metallantriebs- und -leitrad eingebaut habe, musste etwas an der Federung geschehen. Die ging nämlich in die Knie. Es gibt hier eine sehr einfache und effektive Lösung. Man muss nur das Loch für die Feder an einer anderen Stelle anbringen.




Hier ist die Originalstellung auf 17:00. Auf der anderen Seite befindet sie sich auf 19:00. Ich habe diese Bohrungen entsprechend von 17:00 auf 15:00 und von 19:00 auf 21:00 geändert. Kann man auf dem folgenden Bild erkenne, wenn man genau hinschaut:




Die jetzige Federung reicht allemal aus. Zum Schluss habe ich mit der Laubsäge noch die Schmutzfänger an der Seite entsprechend eingesägt.







Nun zum Innenleben des Fahrzeuges:

Ich habe drei Akkus eingebaut. Schaffe damit etwa drei bis vier Stunden Fahrzeit.




Die Platinen habe ich in der Verteilerdose untergebracht:




Die Verteilerdose und der davor liegende Akku sind auf einer Grundplatte aus Plexiglas befestigt. Die Lüsterklemmen dienen als zentrale Verteilerleiste. Die ganze Platte ist herausnehmbar. Die anderen beiden Akkus liegen mit Hilfe von doppelseitigem Klebeband auf den Kettenabdeckungen. Das Stück Metall, welches vorne über den Getrieben liegt ist ein Alu-Profil. Das ist an den entsprechenden Stelle mit Sägeschnitten versehen, die genau auf die Blechkanten der Getriebewände passen. Damit kann man die Getriebe optimal versteifen.




Das hat folgenden Grund. Alle drei gehen nicht in die Mitte. Liegt an der Schusseinheit. Müsste die Akkus hochkant einbauen. Sind dann aber zu hoch. Alle drei hinten einzubauen macht das Fahrzeug zu hecklastig. Die jetzige Aufteilung bietet meiner Meinung nach eine optimale Gewichtsverteilung. Der Lautsprecher liegt einfach hinten drin. Habe ich nicht sonderlich befestigt.

Kommen wir jetzt zu den interessanteren Details:

1. Lautstärkeregler für den Lautsprecher:
(Denke das die Bilder für sich sprechen.)







2. Hauptschalter:







3. Schalter für die Zu- bzw. Abschaltung der einzelnen Akkus:










4. Ladebuchsen für das Laden im eingebauten Zustand:










5. Sonstige Änderungen am Heck

- neue Halterungen für die Schmutzfänger aus 1,5er Kupferdraht gebogen, da die alten abgebrochen sind

- Handkurbel für den Wagenheber aus gleichem Material gebogen und mit Sekundenkleber verklebt







Desweitern musste ich aus gegebenem Anlass noch Kettenspanner bauen. Habe mich allerdings für einen selbstspannenden entschieden. Hoffe, dass die Fotos für sich selber sprechen. Wenn nicht, bitte Bescheid geben. Baue dann nochmal einen mit Achse zum fotografieren.
















Jetzt mal zu den Änderungen auf der Oberwanne:




1.
Scheinwerfer mit 1,5er Kupferdraht verdrahtet




2.
Trümmergitter angebracht. Rahmen besteht aus Karteikarte, Gitter aus Fliegennetz.




3.
Abgasschläuche ersetzt. Habe hier ein altes Anschlusskabel eines Bügeleisens gefunden. Die sind häufig Stoffumantelt. Anschliessend angemalt. Ergebnis seht selbst




4.
Antenne an die richtige Stelle verlegt.




5.
Die beiden Seile sind selbstgemacht. Bestehen aus Drahtseil (Hellweg) und Aderendhülsen. Die Halterungen sind ebenfalls Marke Eigenbau und entsprechen nicht dem Original. Funktioniert aber. Kann die Seile problemlos abnehmen und wieder auflegen. Dann sind da noch zwei so komische Haken. Sind ebenfalls Eigenbauten. Sollen S-Haken darstellen. Dienen nur zur reinen Funktion, damit man auch abschleppen kann ohne die Schäkel abzuschrauben. Auch die lassen sich einfach abnehmen und wieder dranmachen. Da es sich bei meinem Tiger um eine frühe Version handelt, habe ich beim Chief noch S-Minenwerfer gekauft und angebracht. Sind auch in der Draufsicht zu erkennen.

Bleibt noch der Turm:

1. Blende gedreht (Berichte gibt es hier ausreichend im Forum)




2.
Kanonenrohr verlängert (auch hier Berichte im Forum)




3.
Sehschlitze erstellt. Qualität lässt zu wünschen übrig. Klappt beim nächsten wahrscheinlich besser.




4.
Pistolenluke gedreht. Das ist ein sch..... Job.




5.
Kommandantenkuppel gedreht.





Soweit mein Baubericht.
Zum Abschluss gibt es noch folgendes zu sagen.
Die Lackierung existiert in der Form nicht im Original. Da ich keine Airbrush-Hardware und auch keine Erfahrung damit habe, habe ich das Fahrzeug in Dunkelgelb / Ocker lackiert und mit einem Borstenpinsel zuerst die Grüne und anschliessend die braune Farbe aufgetopft. Ich finde trotzdem, dass sich das Ergebnis sehen lassen kann. Ich hänge noch einige Bilder vom ersten Outdooreinsatz nach Fertigstellung dran.
















Was habe ich als nächste vor?
Ich werde zwei Kameras einbauen. Eine hinter der Fahrersehklappe und eine im Turm. Näheres, wenn ich damit anfange.
Ausserdem werde ich mir noch eine Infrarot-Gefechtseinheit beim Chief holen, damit das Tigerchen auch kämpfen kann.
Und damit werde ich die Schussfunktion ausser Betrieb setzen und durch einen Rohrrückzug ersetzen. Bericht wird daher an gleicher Stelle weitergeführt. Melde mich, sobald es etwas Neues gibt.

Gruss

Birger
--
Es gibt keine dummen oder blöden Fragen. Es gibt aber duchaus dumme oder blöde Antworten.
  
05.05.2008, 21:24 Uhr
Kashban besucht im Moment nicht das Board.Kashban eine private Nachricht schreibenKashban


Hi Birger!

Wow, du hast ja super Ideen in dem Tiger umgesetzt. Respekt!

Bin gespannt, was die Kameras hergeben 8o

Grüße,
Jürgen
  
05.05.2008, 22:48 Uhr
Robert besucht im Moment das Board.Robert eine private Nachricht schreibenRobert
BW-Meister

[Administrator]



Ehhhhh geil ehhhh :))

Die Ladebuchsen unter den Flammvernichtern vom Auspuff zu verstecken is ja voll der Hammer :))

Geile Idee !!! :bounce:

Gruß Robert
      Beitrag 1 mal editiert. Zuletzt editiert von Robert am 05.05.2008 22:49.
06.05.2008, 07:59 Uhr
birger besucht im Moment nicht das Board.birger eine private Nachricht schreibenbirger


Hallo Jürgen,

meine Katze kann jetzt sehen. Habe über pollin.de eine Kammera mit Sender/Empfänger und einem 7´´Monitor erstanden. Sieh selbst, wie das Ergebnis geworden ist:

Vorher




Einbauort nach Bearbeitung




Komplett montierte und autarke Kamera-Einheit




Eingebauter Zustand, (werde wohl noch ne Verkleidung ergänzen)




Bild über Monitor




Wollte die Kamera erst hinter die Kanonenblende packen. Kann aber das Gehäuse nicht weglassen, da die Optik im Gehäuse und die CMOS-Kamera auf der Platine sitzt. Passt mit Gehäuse aber nicht an den gewünschten Ort.

Erwarte natürlich auch wieder konstruktive Kritik, positiv und negativ.



Hallo Robert,

das mit den Ladebuchsen hat super funktioniert. Habe allerdings mittlerweile die Akkus wieder ausgebaut und die Motorklappe herausnehmbar gestaltet. Kann den Akku jetzt wechseln. Der Tiger war mit drei Akkus einfach zu schwer für die HL-Elektronik. Da ging am Berg mit Lenken nichts mehr. Aber das Prinzip hat einwandfrei funktioniert.

Gruss
Birger


--
Es gibt keine dummen oder blöden Fragen. Es gibt aber duchaus dumme oder blöde Antworten.
  
06.05.2008, 08:18 Uhr
Kashban besucht im Moment nicht das Board.Kashban eine private Nachricht schreibenKashban


Hi Birger!

Ich hatte auch vor, die Kamera hinter der Kanonenblende unterzubringen (wie das hier schon ein Bastler gemacht hat). Meine Kamera ist sozusagen von Haus aus nackt und würde da schon reinpassen. Zwei Nachteile jedoch:

1. Der CMOS-Chip der Kamera hat bestimmt 50% Pixelausfall, das Ding ist also kaputt
2. Ich müsste den Turm wieder auseinandernehmen und das Loch in der Blende vergrößern, damit die Kamera vernünftig durchgucken kann.

Ich werde sie also auch in das Turmluk des Kommandanten einbauen. Aber nicht offen sichtbar, sondern mit einem Sehspiegel versehen, damit die Kamera bei geschlossenem Luk durch den frontale Ausguck schaut.

Macht auf jeden Fall was her, diese Onboard-Kameras. Hab sowas mal auf einem Modellflugzeug gesehen und das ist richtig cool.

Grüße,
Jürgen
  
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