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Thema: Wi stellt ihr die Verzahnung zwischen Welle und zb. Rad bzw. Antriebsr |
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10.03.2008, 14:27 Uhr
fipsderaffe
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Hi ihr,
ichhab mal noch eine Frage:
Wie stellt ihr bei euren Modellen die Antriebs/Drehmomentübertragung sicher? BSP: man treibt eine Welle an. Diese Welle ist rund, ist ja klar Jetzt will man über diese Welle ein Rad andreiben. Also muss man von der Runden Welle irgendwas haben, was das Drehmoment auf die Felge oder ähnliches überträgt (meist auf eine Halterung, auf die Dann die Felge mit Achsbolzen montiert wird).
Was habt ihr hier für Lösungen? Wie mach ihr das bei euren Selbstbauten?
Bitte am besten mit Bildern oder Skizzen posten, damit man sich das vorstellen kann. Besonders interssiert bin ich daran wie ich so eine, ich sag mal Verzhanung dazu, herstellen kann.
Kann jemand dann vielleicht auc noch verraten wie man das dann kugellagert, ohne das das Lager von der Welle abrutscht oder verrutscht?
Danke.
Mist besten Grüßen
Fips.
Bitte helf mir, das ist sehr wichtig für mich!
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Beitrag 1 mal editiert. Zuletzt editiert von fipsderaffe am 12.03.2008 21:55. |
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13.03.2008, 15:03 Uhr
 halbkette

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Hallo Fips,
wenn du bisher keine Antwort bekommen hast, liegt das sicher auch daran, dass du jeden Schreibwilligen mit dem Umfang deiner unbefangen und ahnungslos geäußerten Fragen abschreckst.
Du sprichst damit ein ganzes Kapitel Maschinenbau an und erwartest eine ganze Abhandlung und dann auch noch mit passenden Bildern !!
Wer hat schon soviel Zeit und ist darauf vorbereitet??
Die Antworten auf deine leider unpräzisen Fragen hängen doch sehr von der Modellgröße bzw. dem gewählten Maßstab ab.
Ich nehme deshalb mal an, dass es sich bei deinem geplanten Modell um 1:10 handelt.
Du kannst nicht erwarten, dass ich dir an dieser Stelle einige volle Fachbuchseiten mit wenigen und noch dazu verständlichen Worten darstelle. Deshalb alles in Kurzform, wie es jeder, der damit zu tun hat, verstehen würde. So "gänzlich unbeleckt" darf man natürlich nicht sein.
Also zum Thema.
Die maschinenbaulichen Möglichkeiten sind folgende, in der Rreihenfolge mit steigender Belastungsfähigkeit:
1. Radnabe auf Welle "kleben", mit Loctite 648, 1/10mm Spiel, warm aushärten, Flächen anrauhen.
2. Eine Körnerschraube ( Made ) in die Radnabe bohren, in der Welle eine Körnerbohrung anbringen.
Schraube mit Loctite 242 Schraubensicherung fixieren.
3. Einen Querstift durch Nabe und Welle bohren. Dabei sollte der Durchmesser des Stiftes nicht viel
mehr als ein Viertel des Wellendurchmessers betragen - weil die Welle dadurch geschwächt wird.
Den Stift - ein abgebrochener Bohrerschaft - mit Loctite 242 sichern. Überstände abschleifen.
4. Eine Paßfeder ( flacher Keil ) in eine Nut zur Hälfte in Welle und Nabe anbringen. Spezialwerkzeuge
erforderlich.
5. Die Verzahnung ( Vielkeil-) ist für uns kaum machbar. Ausnahme: Sechskant ( vom Inbus ) oder
Vierkant.
Schwierigkeiten gibt es da bei der Herstellung des "zentrierten" Sechskant-/Vierkantloches.
Zu den Kugellagersitzen kann ich nur folgendes kurz sagen:
die Kugellager gehören in "stramme" Passungen, die das Lager am Außenring festklemmen. Auch die Welle sollte stramm sitzen. Natürlich lassen sich Lager auch mit Loctite einkleben. Aber "sparsam" benetzen, sonst kleben auch die Kugeln.
Weiterhin kann man Absätze mit größeren Durchmessern ( oder Stufen mit kleineren Durchmessern für kleinere Lager ) an die Welle drehen, die ein Verrutschen des Lagers verhindern. Dann gibt es noch Abstandsbuchsen zwischen zwei Lagern und auch eine zentrale Schraube am Wellenende mit Scheibe...
Wenn ich dazu auch noch Bilder einstellen sollte, könnte ich gleich ein Buch schreiben.
-- Gruß Hartmut
" Ein Modell ist mehr als nur die Summe seiner Teile "
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13.03.2008, 18:26 Uhr
 Matthes

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Kegelsitz, respektive Kegelspannsatz?
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13.03.2008, 19:03 Uhr
 Radfahrer

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Hallo Fips!
Normalerweise bin ich auch der Auffassung, man wächst mit den (sich selbst) gestellten Aufgaben - aber Hartmut hat recht. Wir helfen hier gern wo es geht, aber ein Kompendium über Maschinenbau und Modellbau schreiben wir nicht neu. Darüber gibt es Bücher, Zeitschriften und Webseiten. Auch hier im Forum kann man, wenn man sich durch liest, schon einige Anregungen finden. Die Zeitschrift "Rad und Kette" ist dabei sehr zu empfehlen!! Über die Zeit wächst man in die Sache hinein und findet Lösungen, die man selbst realisieren kann. Dabei wird es auch Rückschläge geben, aber da muß man durch. Es wird dauern, aber da braucht man Geduld und langen Atem. Es kostet Geld, manchmal auch vergebens, aber das muß man investieren. Vielleicht kannst Du Dich mit einem (im Thema) erfahrenen Modellbauer zusammentun, der Dir bei Deinem Projekt hilft.
Es wäre aber vielleicht günstig, sich zunächst einen Modellbausatz/fertiges Modell gebraucht zu kaufen und daran zu studieren. Vielleicht auch nicht gleich in 1:10 (dem Maßstab der "Pedanten").
Ich glaube abschließend, Du möchtest zuviel auf Einmal erreichen, das könnte mißlingen.
Nicht böse sein!
-- Kein Platz für
Schnick und Schnack!
Olaf (der Radfahrer)
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13.03.2008, 19:44 Uhr
fipsderaffe
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HI,
erst mal herzlichen Dank!
Ich habe, das möchte ich bitte zu meiner Verteidigung sagen, nicht erwartet dass ihr gänzlich mir maschinenbauliche Kompetenz beibringt also ich bitte förmlichst um Verzeihung sollte hier das falsch aufgefasst respektive falsch formuliert worden sein.
Sehr interessieren würde mich die Angelegenheit mit dem "zentrierten Sechskantloch" Wenn ihr mir hiebrei sagen könntet wie man das in grob macht, dann kann ich auch zu jemandem, z.b.eineer Drehrei gehen, und mir das dann drehen bzw fräsen lassen. Aber ich kann da eben nicht hin und sagen macht mal irgendwie. Deswegen wäre für mich das schon von Vorteil wenn ihr mir, so wie ihr es hier sehr kompetent und hilfreich tut, helfen könnt(et).
Leider bin, das möchte ich noch nebenbei sagen, dass ich kein Maschinenbauer bin und leider auch keiner werde, und deshalb mir die INfos irgendwo zusammensuchen muss. Leider hab ich über die Suche im Forum ncihts gefudnen.
Also wie gesagt gaaaaaaaaaaaanz herzlichen DANK für die HILFE, an ALLE !!!!!!!!
Beste Grüße
Fips
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13.03.2008, 21:27 Uhr
 Radfahrer

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Hallo Fips!
Also aus eigener (leidvoller) Erfahrung kann ich sagen, daß es zwei Arten gibt, die für den begrenzten (Heimarbeits) Möglichkeitsbereich baubar sind. Das wäre, für drehmomentmäßig wenig belastete Verbindungen die geschraubte Variante. Zahnrad mit Ansatz, Ansatz quer bohren, Gewinde in die Bohrung, Madenschraube rein. Welle an der getroffenen Stelle abflachen. Nicht für hohe Drehmomente, wenn das ganze einmal "durchdreht" verkeilen sich die Bestandteile so schön, daß man nur noch durch Zerstörung alles wieder zerlegen kann. Etwas besser: Querbohrung. Aber (wurde schon geschrieben) nicht ganz optimal für höchste Drehmomente. Kann sich bei Dauerbetrieb einarbeiten, dann schwer zu zerlegen.
Das mit der Vier- oder Sechskantverbindung ist ähnlich wie bei Steckschlüsseln. Eine Möglichkeit wäre tatsächlich, diese Dinger zu zweckentfremden. Billigen Kleinwerkzeugkasten kaufen und die Klamotten in die eigene Konstruktion einarbeiten.
-- Kein Platz für
Schnick und Schnack!
Olaf (der Radfahrer)
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13.03.2008, 22:14 Uhr
 Thakashi
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Hallo zusammen ,
ich muß sagen , daß "Tabellenbuch Metall" ist ein Quell nie endender Inspiration .....
Sowas solltest Du dir mal besorgen . Eine abgeänderte Version der "Nut und Feder" Geschichte kann man anwenden wenn das zu befestigende Rad am Ende einer Welle sitzt . Man kann eine Bohrung an der Stirnseite genau zwischen Rad und Welle anbringen ( also halber Bohrungsdurchmesser in der Welle und halber Bohrungsdurchmesser im Rad ) und das ganze dann verstiften . Wenn man mehr Drehmoment übertragen will kann man ja 2- X Stifte im Teilkreis anordnen ( hoffe ich werde jetzt nicht gefragt was ein Teilkreis ist ). So habe ich das schon bei unseren Förderbändern ( Kieswerk - also schon schwere Materialien ) gesehen , teilweise auch als Gewindebohrung mit Schraube .
Mfg Uwe
P.s. Welche Ausrüstung hast du denn überhaupt zur verfügung ?
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13.03.2008, 23:39 Uhr
 mmg
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Moin, Moin,
ich finde Ihr geht hier mit Fips etwas hart ins Gericht.
In wie weit er sich vorher informiert hat, kann man nicht sagen.
So direkt gefragt kann man Meinungen und Erfahrungen sammeln, welche man mit der Suchfunktion so gar nicht oder mit zeitlich hohem Aufwand zusammen bekommt. Davon können dann später auch andere profitieren.
Erst Recht, wo er speziell die Verzahnungstechnik anspricht.
Ich selber habe mir lange Gedanken darüber gemacht, weil ich das in meinem Tiger (original eben) auch so machen wollte (Torsionsstäbe).
Zum glück wohne ich in einer Stadt der Feinmechanik und hatte genug Fachleute, auch Zahnradbauer, die mir den Zahn schnell gezogen haben.
Fazit: eine Verzahnung die fein genug ist um später eine ausreichend gute Feineinstellung zu gewährleisten ist wirtschaftlich nicht machbar.
Dann ist einem Werkzeugmacher folgendes eingefallen:
Mit dieser Technik ergibt sich ein Verstellwinkel von 15°. Ich denke mal, das müsste reichen.
Voraussetzung ist hier natürlich ein CNC Bearbeitungszentrum .
Dies lässt sich natürlich auch auf Antriebswellen/Treibräder übertragen. Dann muss natürlich in die Mitte der Welle noch eine Bohrung mit Gewinde rein, um das Treibrad am abrutschen zu hindern. Die Stifte direkt in die Welle, die Löcher kommen dann direkt in das Treibrad. Wobei ich dafür die Konstruktion aber etwas abändern würde.
Ist natürlich komplex zu fertigen, aber eben eine Möglichkeit wenigstens mit so einer Art Verzahnung zu arbeiten.
Viele Grüße
Marc
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14.03.2008, 01:41 Uhr
 halbkette

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Hallo Verzahnungstechniker,
@ Matthes:
Kannst du dir eventuell vorstellen, wie der Fips das anstellen soll, mit z.B. nichts als einer Bohrmaschine einen Innen- und passenden Außenkegel zu "drehen" ??
Du hast das sicher nur der Vollständigkeit halber erwähnt, nehme ich an. Gut gemeint, aber für Fips wohl leider etwas zu hoch gehängt...
@ Marc:
Das ist eine interessante Sache, die du da erwähnst. Ich kann mir vorstellen, dass ich selbst den Vorschlag bei der nächsten Drehstabfederung berücksichtigen werde - in etwas abgeänderter Form.
Ich habe ja auch eine CNC-Maschine - aber was soll Fips mit diesem Vorschlag anfangen??
Man kann für Fips davon allerdings eine "für ihn machbare Lösung" zur Drehmoment-Übertragung ableiten:
Auf der Welle wird ein Stellring verstiftet oder verbohrt , so dass davor noch das Rad paßt. Im Stellring sind zwei Stifte in axialer Richtung als Mitnehmer für die Felge des Rades - die Felge hat zwei dazu passende Bohrungen. Eine zentrale Schraube am Wellenende hält das Rad auf seiner Position.
Das kann er sogar selbst herstellen. Aber dazu wäre dann wohl auch noch eine Zeichnung nötig...
@ Fips:
Ich denke, dass du gar nicht daran vorbei kommst, doch eine ganze Menge Grundbegriffe vom Maschinenbau lernen zu müssen. Sonst bauen sich ganz schnell Wände vor dir auf, die andere nicht sehen. Du verstehst sicher, was ich meine, es ist ja jetzt schon so ähnlich.
Das Buch, das Uwe erwähnt hat, kenne ich. Das solltest du dir zulegen und viel drin lesen. Irgendwann hilft es dir dann weiter. Du kannst ja schließlich nicht vor jeder Handlung einige Fragen loslassen wollen - oder etwa doch??? -- Gruß Hartmut
" Ein Modell ist mehr als nur die Summe seiner Teile "
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14.03.2008, 06:21 Uhr
 Thakashi
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@ Marc .
Hallo , ohne es böse zu meinen , ein wenig Eigeninitiative gehört auch schon mit dazu . Ich meine , wir können hier nun sicher nicht alle Fertigungsschritte bis zum fertigen Modell durchkauen .
Ich bin auch der Meinung das er erstmal mit einem Baukasten besser bedient ist um Erfahrung zu sammeln . Ich kann mir schwer vorstellen das er einen Fenek (?) mit den gegebenen Mitteln und seiner jetzigen Erfahrung bauen kann .
Wie gesagt , ich meine das völlig wertfrei und bin niemandem böse wenn er fragen stellt . Hoffe das ist so nicht herübergekommen .
Mfg Uwe
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14.03.2008, 09:43 Uhr
 mmg
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Moin Männer!
@Hartmut: Fips (oder ein Mechaniker) kann mit dem Vorschlag, wie gesagt, in abgewandelter Form (ohne Stellring und ohne schwächende Verstiftung) sehr wohl etwas anfangen.
Hab jetzt leider keine Zeit eine Zeichnung zu machen, aber vielleicht komme ich am WE dazu.
Von der Fertigungstechnik kann er es so machen wie ich. Sich jemanden suchen, der die Möglichkeiten hat.
Viele Grüße
Marc
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14.03.2008, 12:44 Uhr
 halbkette

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Hallo Marc,
du hast eben schon selbst den Knackpunkt erwähnt: "...Fips ( oder ein Mechaniker )..."
Dass ein Mechaniker das kann, will ich nicht bezweifeln, aber nach eigenen Aussagen ist Fips keiner - er hat von Maschinenbau keine Ahnung.
Was ich eigentlich meine, ist doch folgender Grundsatz:
Wenn man jemandem helfen will, muß man ihn "da abholen, wo er steht".
Andernfalls ist es nur "gut gemeint, aber nutzlos".
-- Gruß Hartmut
" Ein Modell ist mehr als nur die Summe seiner Teile "
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15.03.2008, 10:54 Uhr
 JuergenL
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Hallo,
vielleicht etwas Unqualifiziertes (bin eben auch kein Mechanik-Geschulter), aber eventuell als Denkanregung nutzbar:
Die ganze Problematik liegt nach meinem Verständnis darin, mehr als ein lastmitnehmendes Konstruktionsdetail zu haben, also von abgeflachter Welle mit Madenschraube hin zu Vier- und Sechskant und Mehrfachverzahnung. Je mehr Konstruktionsdetails, umso größer kann die Lastmitnahme sein. Wie sieht das Ganze jetzt aus, wenn die beiden zu verbindenden Teile mit einer niedrig schmelzenden Metalllegierung (Wood-Metall) vergossen werden? Dann sollte doch eine vollständig kraftschlüssige Verbindung gegeben sein.
Ich bin da gestern 'drüber in einem Buch übers Drehen gestolpert: Dort wurde gesagt, dass unregelmäßig geformte Teile in eine auf der Drehmaschine spannbare Hilfsverrichtung eingegossen werden, dann die Bearbeitung erfolgt, und das Werkstück hinterher wieder mit heißem Wasser (Schmelzpunkt der Legierung unter 90 Grad) aus der Hilfsvorrichtung gelöst wird. -- Beste Grüße
Jürgen
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Nicht denken lassen; selber denken
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15.03.2008, 15:16 Uhr
 halbkette

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Hallo Jürgen,
das ist zwar auch interessant, aber für Modellbauer nur als "exotische Variante" denkbar. ( Selbst für die Dreher ist das eine eindeutige "Anwendung im Sonderfall".)
Ich kann mich nur wiederholen:
Man sollte bei all den Möglichkeiten nicht aus dem Auge verlieren, dass die angebotene Methode für den "Anfänger-Hobbykeller" praktikabel bleiben muß. Da sollten weder spezielle Ein-/Vorrichtungen noch Werkzeuge/Maschinen benötigt werden, sonst wird eine solche Empfehlung gleich frustriert beiseite gelegt.
Außerdem kann wohl kaum ein Anfänger abschätzen, was mit der Auswahl eines "besonderen" Vorschlages alles an weiteren Schwierigkeiten auf ihn zukommt.
Trotzdem bleibt dein Beispiel im Sinne der Horizonterweiterung natürlich ein wertvoller Beitrag.
Wieweit allerdings ein Ratsuchender sich davon eine Scheibe abschneiden kann, hängt mit Sicherheit vom jeweiligen Grad seines Fach-Verständnisses ab.
Bei relativ wenig Fach-Kenntnissen kann "ein Überangebot an Hinweisen" nur zur Verunsicherung führen und ist damit kontraproduktiv.
Das war z.B. der Grund, weswegen ich nur "ein paar wenige Möglichkeiten" angeführt und die Grenze des Machbaren nach oben hin deutlich gemacht habe.
-- Gruß Hartmut
" Ein Modell ist mehr als nur die Summe seiner Teile "
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15.03.2008, 16:12 Uhr
fipsderaffe
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HI,
ich hab gestern schon mal geantwortet, nru leider ist da anscheinend beim Posten was schiefgegangen.
Ich danke allen die mir und vielen anderen mit diesem Thread durch ihre hilfsbereiten Antworten weiterhelfen.
Zum Thema erst mal baukasten und dann lern mal:
Sicherlich ist es richtig mit einem Baukasten anzufangen und das auch einem Anfänger zu raten.
Nur vielleicht sollte ich auch mal anmerken dass ich bereits mehrere Buggies von Kyoscho und Tamiya gebaut habe... und selbst wenn ich jetzt einen Tamiya HMMVW kaufe, hat der genauso wie meine Buggies einen Allradantrieb, gut diesmal führt vielleicht keni Zahnriemen , durchs auto der auch die Vorderachse mit antriebt, sondern eine Kardanwelle, aber das endert letztlich auch nichts daran dass es ein Baukasten ist, die Teile fertig sind, das dinge keine Bremsen hat und letztlich irgendwo ein "Fliegengewicht" zu dem was ich bauen will ist. Deseiteren ist da auch kein sperrbares Differential eingebaut und manmuss sich keine Gedanken machen wie man das dimensioniert.
Die Rad und Kette hab ich mri auch angesehen, nurbringt die in der aktuellen Ausgabe für mich relativ wenig. Gut das mtide Buch, das kann ich ja nciht wissen, und deswegen suche ich ja in diesem Forum Hilfe.
Und Dank der netten Antworten weiß ich auch jetzt schon erheblich mehr und hab auch gte Anregeungen zum "Selbststudium" bekommen.
Es ging mir ja eigtl wie gesagt darum zu erfahren wie man das herstellt. Dass man dazu meist Spezialwerkzeug braucht, ist mir auch klar. Und es gibt sicherlich auch Mittel und Wege ohne ne Fräße und ne Drehmaschine und ohne ein ganzen Maschinenbaustudium oder ohne Zerpsanungsmechanikerausbildung sich so ein Modell erstellen zu können.
Leider habe ich halt nicht die Möglichkeit nebenbei auch das "noch" zu machen, mein derzeitiger Ausbildungsabschnitt spannt mich zu sehr ein und ich kann mir einen eigenen "Maschinenpark" nicht leisten, also bitte große Meister verzeiht mir wenn ich nach einfachen Mitteln frage, und euch damit auch auf die Nerven gehe.
Und sicherlich könnte ich mir auch einen Fennek auf ein anderes Fahrgestell draufsetzen, jedoch möchte ich ihn lieber aus Alubauen und wirklich watfähig machen. Modellspezi hat ja einen imposanten Aufbau geschafffen!!! Nochmal herzlichen Dank auch an ihn und seinen tollen Thread und die Hilfe!
Ach ja kann eigtl jeder Metallbauer/schlosser Aluschweißen? Ich weiß dass man dau ein besonders Schweißgerät braucht. Hat jemand von euch eigtl Erfahrung mit Aluminium-Löten? Das geht mit einer Flamme und Temperaturem um die 400°C. Ist das dann wie verschweißt?
Solches Aluminiulot kann man unter anderem ahc in der Bucht beziehen.
Danke übrigens @ Halbkette.
Hoffe du hast mittlerwiele ein CAD-Exemplar bekommen .... ich finde es sehr schwirig, ProE war irgendwie einfacher... aber das gehört wahrscheinlich nicht hierher.
Außerdem können auch wie gesagt andere Rat- und Hilfesuchende auf diesen Thread zurückgreifen und sich Anregungen holen.
Beste Grüße an alle!!!!
Fips
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Beitrag 1 mal editiert. Zuletzt editiert von fipsderaffe am 15.03.2008 17:21. |
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