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Thema: Allgemeine Frage zur Drehstabfederung |
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15.12.2006, 00:30 Uhr
 Warzenschwein
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Hallo Zusammen!
Mir ist aufgefallen, dass in verschiedenen Modellbeschreibungen also auf den
Fotos dazu, die Lagerung für die Schwingarme nicht genau gegenüberliegen.
Was macht das für einen Sinn? Somit wären doch die Laufrollen etc auf beiden
Seiten total unsymetrisch.
Auf anderen Bildern wiederum sind sie symetrisch, dafür liegen die Drehstäbe
schräg was für mich mehr Sinn ergibt.
Passendes Foto kann ich wegen DSL Ausfalls gerade nicht hochladen...
Gruß Ben
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15.12.2006, 01:06 Uhr
 Antiheld
(Grenadier)
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Was ich dir dazu sagen kann ist, dass die beim Original auch versetzt sind. Zumindest bei modernen Panzern.
Das die bei manchen Modellen schräg sind, könnt ich mir damit erklären, dass es bei einem 1mm dicken Stab nicht so viel ausmacht, im Bezug auf die Federwirkung, wenn sie schräg sind.
Aber beim Orginal, wo die Drehstäbe direkt am Schwingarm befestigt sind, wäre ein Knick in dem ca 10cm dicken Drehstab verheerend. Das würde laut knacken und dann ist Schluß mit lustig^^ -- - People can sleep peaceable in their beds only because rough man stand ready to do violence in their behalf -
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15.12.2006, 01:38 Uhr
 chrisch

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Hallo Ben,
wie auch Antiheld schon sagte, diese Unsymetrie ist auch bei den Originalen vorhanden.
Um das hohe Fahrzeuggewicht abzufedern braucht es lange Drehstäbe. Damit die
Federung baulich auch nicht zu hoch wird, sind die Schwingarme unsymetrisch angebracht
und die Drehstäbe gehen einmal quer durch die Wanne. Man möchte ja nicht "Kampfraum"
verschenken, in dem man besser Munition oder ähnliches unterbringen könnte. Im Original
sind die Drehstäbe allerdings gerade, soweit mir bekannt. Soweit die Kurzkurz-Form.
Wenn ich mich richtig erinnere lag der Durchmesser der Drehstäbe im Leo 1A5 ca. bei 30
- 50mm.
--
MfG Chrisch
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Beitrag 2 mal editiert. Zuletzt editiert von chrisch am 15.12.2006 01:40. |
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15.12.2006, 06:20 Uhr
 Thakashi
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Hallo Ben ,
wenn ich deine Frage richtig verstanden habe ist die Antwort eigendlich klar ...
Man lagert ja nicht Schwingarm gegen Schwingarm sondern Schwingarm gegen Festlager . => Schwingarme müßen versetzt zueinander verbaut sein . Wenn dein DSL wieder läuft must du mal Fotos von "schrägen" Drehstäben reinstellen , das mag ich so nicht so recht glauben , die werden fast so wie beim Original belastet und das würden die nicht lange mitmachen.
Mfg Uwe
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15.12.2006, 13:47 Uhr
 Warzenschwein
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Erstmal danke für die promte Kllärung der Frage!
Dann war es also schon richtig wenn die Aufhängungen der Schwingarme versetzt sind- mir ist das allerdings bisher noch nicht aufgefallen; -man lernt halt immer dazu
Die Sache mit den schrängen Drehstäben habe ich in dem Buch "RC-Ketten-, Rad- und Sonderkraftfahrzeuge" gesehen, weiss allerdings nicht welches Modell... dort sind die Stäbe Z-Förmig gebogen und greifen durch eine radiale Bohrung in die Achse des Schwingarmes.
Ok- wenn im Original die Laufrollen unsymetrisch laufen, dann ist alles klar- vielleicht hat ich einfach mal genauer hinschauen sollen
Ben
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15.12.2006, 15:13 Uhr
 Nimie75

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Hi Ben,
meinst du den T72 auf Seite 204?
Gruß Jochen --

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15.12.2006, 16:40 Uhr
 halbkette

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Hallo Ben,
auch, wenn du es jetzt schon verstanden hast, nur zur Bestätigung:
was du gesehen hast, gibt es nur im Modell, wenn die Drehstäbe aus Federdraht in alle denkbaren Formen gebogen werden können.
In den Originalen - wurde schon erwähnt - müssen die Federstäbe absolut gerade und auch über die ganze (!) Wannenbreite eingebaut werden. Die Federstäbe werden von außen in ihre genau passenden Vielkeil-Lager geschoben und haben dadurch keine Bewegungsfreiheit oder gar Gelenke. Bei durchschnittlich ca. 4 - 5 t Belastung pro Drehstabfeder soll auch noch ein brauchbarer Federweg = Drehwinkel entstehen können, ohne dass der Stab bricht. Dazu muß er aber möglichst lang sein. Deshalb liegen die Stäbe alle parallel nebeneinander flach im Bodenbereich - der Kampfraum wurde schon angesprochen. Bei dieser Anordnung verschieben sich natürlich die Laufradachsen - von der linken zur rechten Seite betrachtet.
Bei alten Panzern ( Tiger 1 ) hat man sogar die Schwingen der linken Seite nach vorn (!) zeigend eingebaut, um die Verschiebung geringer zu halten. Eine andere Bauweise zeigt das Halbkettenfahrgestell des Famo: hier sind die Drehstäbe übereinander (!) eingebaut worden, weil Platz vorhanden war. Eine seltene Ausnahme.
Du siehst nun, dass es Prinzip bei einem Panzerfahrgestell mit Drehstabfederung ist, dass die Laufradachsen der linken und rechten Seite nicht auf einer gemeinsamen Achse liegen können.
Ich hoffe, dass ich verständlich war und dir ein Licht aufgeht.
--
Gruß Hartmut
" Ein Modell ist mehr als nur die Summe seiner Teile "
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Beitrag 1 mal editiert. Zuletzt editiert von halbkette am 15.12.2006 16:45. |
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15.12.2006, 18:50 Uhr
 Frieder
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hallo Modellbauer
im Original Leo 1 Panzer sehen die Drehstäbe in der wanne so aus
siehe Bild

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16.12.2006, 15:56 Uhr
 Warzenschwein
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@ Nimie 75: jo, genau den T72 meinte ich; sieht schon ziemlich eigenartig aus die Sache...
@ Halbkette: Gut das mir ein Licht aufgeht, denn gerade wirds ziemlich dunkel hier-
Spass beiseite-es war verständlich und danke für die genaue Schilderung.
Gruß Ben
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16.12.2006, 19:09 Uhr
 chrisch

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Hallo Frieder,
das sind ja schöne Detailsbilder
-- MfG Chrisch
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