12.02.2009, 19:54 Uhr
 RC-Daniel

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Hallo zusammen,
endlich gibt es wieder Neues zu meinem Baubericht.
Nach langer Pause bin ich in meinem Winterurlaub wieder etwas weiter gekommen.
So langsam ähnelt die Wanne der eines Leopard 2:
Es wurden nun die Seitenteile mit verschiedenen Details angelötet.
Genaueres dazu folgt.
Vorne wurde ebenfalls die dünnen Seitenteile angelötet,
die ich lieber hätt aus einem Stück fertigen sollen,
da sie bei Überanspruchung leicht an der Naht wieder brechen.
Hoff das es etwas stabiler wird, wenn erstmal die schwere Kettenschürze dran ist:
Das Schanier der Seitenklappe wurde durch ein einfaches Röhrchen dargestellt, da ich keine
Funktionsfähige Klappe einbauen wollte:
Die zwei seitlichen Lüftungsgitter haben mich viel Nerven gekostet,
da es garnicht so einfach ist, solche zusammenzulöten.
Leider sind mir die Winkel der Lamellen zu steil geraten. Sie hätten etwas flacher gehört:
Naja, da drücken wir mal ein Auge zu ;-)
Auf der anderen Seite gab es nicht viel Arbeit, da hier ja keine Klappe "ge-faked" werden musste.
Nagut, das ist nicht ganz richtig. Die zwei hinteren Klappen habt ihr sicher schon vermisst.
Sie werd ich allerdings auch nicht Funktionsfähig einbauen, da hinter ihnen nur die Akkus liegen werden
und mir der Aufwand zu groß ist. Ich weis nur noch nicht, wie ich sie sonst darstellen soll.
Vielleicht werd ich die Klappen nur als dünnes Blech "auflöten":
Das hintere Lüftungsgitter hat mich natürlich noch um einiges mehr Nerven gekostet.
Aber mit ihm sieht der Leo jetzt von hinten schon fast aus wie ein richtiger Panzer
Das Gitter wurde auf die selbe Weise wie die Seitlichen hergestellt.
Das stahlband mit ca. 5mm Breite hatten wir schon da, so dass es mir viel Mühe gaspart hat,
selber eins herzustellen:
(Ach zählt mal lieber nicht wie viel Lamellen das Gitter hat. Es ist nämlich eine zu wenig.
Aber da könn wir ja mal das zweite Auge zudrücken )
Außerdem kann man hier schon die Rücklicht-Gehäuse (so nenn ich sie halt mal) erkennen:
Das ganze noch von innen. Mann erkennt gut die unschönen Lötstellen
und die Messingwinkel, die der Stabilisierung dienen:
Und hier nun das ziemlich gut gelungene Rücklicht.
Das "Gehäuse" besteht, wie man es sieht, aus einem Klavierband.
Da es die einfachste Möglichkeit bot, hinten das "Schutzblech" zu montieren
und gleichzeitig beweglich und abnehmbar zu bleiben.
An dieses Klavierband wurden natürlich die restlichen Teile angelötet:
Das Blech, auf dem der Scheinwerfer und der Reflektor sitzen, ist noch nicht fest,
da ich die Kabel ja noch verlegen muss:
Hier mal das Rücklicht alleine:
Die Plexiglasabdeckung des Scheinwerfers wurde nur mal
propesorisch angebracht, um zu testen, welche Helligkeit die Mini-LED's haben.
Die LED's sind vom großen C...
Hab mir extra die hellsten ausgesucht, damit man sie auch Tagsüber erkennt.
Sie wurden dann auf eine Platine mit den 4 Anschlusskabeln gelötet
(für jede LED einen "+" und einen allgemeinen "-" Anschluss).
Das Tarnlicht wird nicht realisiert, da es mir zu kompliziert wäre.
Somit hab ich es einfach aus einem Messingröhrchen, welches auf einem gefeiltem
Messingteil sitzt, gefertigt.
Noch zum Reflektor: Ihn hab ich durch eine einfache Unterlagsscheibe und einem kurzen Röhrchen realisiert. Als Reflektor hab ich mir einfach so eine rote, selbstklebende "Katzenauge-Folie"
im Autozubehör-Geschäft gekauft, die ich zum schluss nur noch ausschneiden und aufkleben muss.
Nun kommen wir zu den inneren Werten.
Wir sind nach langem Überlegen auf die inovative Idee gekommen
(wüsste nicht, wer das schon mal versucht hat),
einen Kochtopf einzubauen. Ja, ihr habt richtig gelesen: "Kochtopf".
Da wir nirgens so ein großes Lager organisieren konnten, um später evtl.
die Schussvorrichtung einbauen zu können,
blieb uns keine andere Möglichkeit, etwas ganz neues zu probieren.
Nichts anderes bot so viel Platz, war rund und stabil genug, wie ein einfacher Kochtopf.
Außerdem ist er relativ günstig:

Der Rahmen, indem der Kochtopf sitzt, ist aus einfachen Aluminiumwinkeln zusammengeschraubt.
Er wurde mit vier Aluklötzen mit der Wanne verschraubt und bietet so maximalen halt:
Um den Topf herum habe ich zwei Ringe aus Kunststoff geschraubt, die genau den Abstand haben,
damit die vier Kugellager mit leichtem Spiel darin laufen.
Die vorderen zwei Lager sind fest mit dem Rahmen verschraubt:
Die hinteren zwei Lager sind gefedert, um Unrundheit des Topfes auszugleichen und so die einfache
demontage (ohne eine Schraube zu entfernen) ermöglicht.
Um später den Turm abzunehmen, müssen so nur noch die zwei Lager zurükgezogen werden
und der Turm kann herausgenommen werden:

Nun fragt ihr euch, wie die Kraft zum drehen des Turmes übertragen werden soll.
Ganz einfach. In der Mitte des Topfes ist eine Welle gelagert montiert:

Diese Welle ist Unten 90° gebogen...

und rastet beim einsetzen in dieses Teil in der Wanne ein.
Somit wird die Kraft über den Hebel der Welle auf die Wanne übertragen:
Die Welle wird von einem Getriebe-Motor (auch vom großen C...) angetrieben,
welcher mit einer Kette die Kraft auf die Welle überträgt:

Der Motor wird dann ungefähr so an den Topf geschraubt:

Für die Stromversorgung im Turm werden wir zwei Schleifringe in der Wanne anbringen, damit
kein Kabel sich "abdrehen" kann und der Turm auch ohne etwas auszustecken abnehmbar bleibt.
Aber die ganze Mechanik des Turms muss noch getestet werden.
Deshalb stehen auch noch die Schrauben im Topf über
und wurde der Motor noch nicht festgeschraubt.
Soviel zu meiner Kochtopftechnik.
Kommen wir wieder zum Äußeren.
Die Tankdeckel hab ich auch fertig gemacht:

Sie sind sogar Funktionstüchtig:
Das heist nicht, dass mein Panzer Diesel tanken kann,
sondern dass die Akkus später über die zwei Tankstutzen geladen werden.
Das ist ganz einfach mit einem Mehrpoligem Stecker realisierbar.
Beim aufladen sieht es dann so aus, als ob er "betankt" wird:
Zuletzt noch meine neuste Arbeit: Die Fahrerluke.
Die Form und maße hab ich versucht, so gut es ging, von meinem Kunststoffmodell
und verschiedenen Zeichnungen im Internet abzunehmen.
Den Versatz zur Oberfläche der Wanne hab ich wieder ganz einfach mit den 5mm breitem
Stahlband hergestellt, welches ich nur noch an die Form anpassen musste:

Natürlich ist sie auch wieder Funktionstüchtig:
Die Öffnung müsste nun ausreichen, um später die Funk-Kamera ausfahren zu können.
Ach, von der Kamera hab ich ja auch noch nichts gesagt.
Also, ich möchte später den Panzer mit zwei Funk-Kameras bestücken.
Eine kommt dann eben unter die Fahrerluke, welche dann per Fernbedienung herausfährt.
Die andere versuch ich in das Kommandantenperiskop auf dem Turm einzubauen,
welche dann auch noch 360° drehbar ist.
Aber das ist noch in ferner Zukunft
Von unten sieht die Luke so aus:

Um die Luke dicker zu machen, wollt ich kein dickeres Blech oder ähnliches verwenden,
desshalb hab ich vorerst den selben Moosgummi, welcher auf den Laufrolle ist, auf die Luke geklebt.
Nun hat sie genau die Dicke, ist mit der Oberfläche der Wanne bündig und dient gleichzeitig
als Isolierung, damit die Luke nicht die Wanne verkratzt.
Als Lager hab ich einfach ein kürze Röhrchen und eine Schraube benutzt, die genau ineinanderpassen.
Die Schraube hab ich dann an die Luke gelötet und von unten mit zwei gekonterten Muttern befestigt.
Dabei hab ich aber noch eine Feder mit eingebaut, um einen konstanten Anpressdruck der Luke auf
die Wanne zu haben. Um sie dann mit einem Servo zu öffnen, wird nur noch ein Hebel zwischen die gekonterten Muttern geklemmt.
Mit den Tankdeckeld und der Luke sieht er jetzt schon garnicht schlecht aus:
Und ein bisschen was zum herumspielen hat er jetzt auch:
(ich mein natürlich die Tankdeckel und die Luke )

Mit den Rücklichtern sieht er auch von hinten endlich wie ein Leopard aus:
So, dass wars mal wieder von mir.
Wenn ihr Fragen, Anregungen oder Verbesserungen habt, schreibt doch bitte.
MfG, Daniel
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