|
Thema: Baubericht Jagdtiger 331, Maßstab 1:6 |
[ - Antworten - ] |
09.05.2025, 17:05 Uhr
 paul182

|
hallo Sascha,
die Brennschneid-Spuren und Schweißnaht-Nachbildungen hast Du toll hinbekommen. Allerdings irritieren mich dann doch die Schlitzschrauben auf den Kotflügel-Scharnieren. Sicher arbeitest Du noch daran :-)
Grüße von Reinhard
|
|
|
|
|
09.05.2025, 17:16 Uhr
 Froschlockstoff

|
Hallo Paul,
gutes Auge. Ja die sind da nur testweise, für den Fahrbetrieb müssen die Bleche weg, ich werd die ziemlich sicher abgerissen darstellen.
Gruß
Sascha
|
|
|
|
|
10.08.2025, 10:07 Uhr
 paul182

|
hallo Sascha,
ging es weiter, mit Deinem schönen Modell?
Grüße, Reinhard
|
|
|
|
|
10.08.2025, 15:18 Uhr
 Froschlockstoff

|
Hallo Reinhard,
danke der Nachfrage, aktuell ist Sommerpause. Ich brauchte mal etwas Abstand vom Schwermetall und bin zur Zeit dabei meine Schäre fertig zu bauen. Aber im Herbst geht´s sicherlich weiter, ich werde berichten.
Gruß
Sascha

|
|
|
|
|
20.01.2026, 20:45 Uhr
 Froschlockstoff

|
Hallo zusammen,
aktuell geht es wieder weiter, das Motordeck stand ja noch aus. Die ersten Teile sind bereits gefräst, dazu aber später mehr. Am Wochenende habe ich den 3D Drucker laufen lassen und das Urmodell für die Panzerung der Ölkühler gedruckt. Der Druck hat eine Auflösung von 0,03mm, da die Teile sowieso in Zinn gegossen werden und im Original ebenfalls aus Guss bestanden.
Neu dazu gekommen ist ebenfalls ein Druckteil, das Inlay für das Kanonenrohr. Dazu wurden die ersten 50mm auf 26mm ausgedreht und dann das Druckteil mit den Zügen und Feldern eingeklebt. Als kleines Gimmik habe ich noch die Abdeckungen der Filterverschlüsse gedruckt, die sind mir beim Studium von Originalbildern aus Bovington aufgefallen. Dort gibt es aus den 60ern Bilder vom Motorraum des Tiger II auf dem eben diese Abdeckungen noch vorhanden waren.
Gruß
Sascha

|
|
1 |
|
|
20.01.2026, 23:17 Uhr
 Oldchap

|
Hallo Sascha,
das sieht alles sehr sauber aus, aber warum willst Du die Kühlerpanzer gießen? Die Druckteile würden doch auch gut aussehen?
-- Viele Grüße
Gerhard
_________________________
Hermann-Porsche-Köti 1:6, Bigtanks-Jati 1:6, Armortek-Japa 1:6, Spearhead Pz. IV 1:6
|
|
|
|
|
23.01.2026, 14:24 Uhr
 Froschlockstoff

|
Hallo Gerhard,
optisch wäre es kaum zu sehen ja, aber ich will da wo es irgendwie geht Heavy Metal am Panzer haben . Die Masse trägt meiner Meinung nach beim Fahren einfach wesentlich zum Fahrbild bei. Zudem sieht die Gußstruktur besser aus später.
Gruß
Sascha
|
|
|
|
|
23.01.2026, 23:27 Uhr
 Oldchap

|
Hallo Sascha,
mit dem Zusammenhang zwischen Gewicht und Fahrbild hast du prinzipiell schon recht, nur dürften ein paar kg bei dem erwartbaren Gesamtgewicht eines 1:6-Modells nicht mehr groß auffallen.
Zum Vergleich: mein Bigtanks-Jagdtiger wog mit den ursprünglich benutzten 43 Ah - Bleiakkus insgesamt 143 kg. Die Federung war an ihrer Leistungsgrenze angekommen, was sich optisch negativ bemerkbar machte: die Bodenfreiheit erreichte nicht mehr die gewünschte Höhe und nach dem Einfedern hatte das Modell buchstäblich Mühe, sich wieder in die Ausgangslage hochzustemmen. Ich habe daraufhin die vordersten und hintersten 2 Federn je Seite verstärkt. Nun stimmte zwar die Bodenfreiheit wieder, aber das Federverhalten wurde steif. Offenbar war die Gleitfähigkeit der Schwingarmlager an der Grenze angekommen.
Durch ein defektes Ladegerät wurden die Akkus frühzeitig zerstört. Ich nutzte die Gelegenheit und baute 36 Ah LiFe-Akkus ein. Das brachte neben anderen Vorteilen eine Gewichtsersparnis von satten 18 kg. Ich konnte meine Zusatzfedern wieder ausbauen und das Fahrverhalten verbesserte sich erheblich. Bei einem Bremsversuch z.B- federte das Fahrwerk wie gewünscht vorne ein, um dann im Stillstand wieder zurück zu wippen:

--
Viele Grüße
Gerhard
_________________________
Hermann-Porsche-Köti 1:6, Bigtanks-Jati 1:6, Armortek-Japa 1:6, Spearhead Pz. IV 1:6
|
|
Beitrag 1 mal editiert. Zuletzt editiert von Oldchap am 23.01.2026 23:28. |
|
|
24.01.2026, 14:51 Uhr
 paul182

|
Gerhard,
ein wirklich packendes Foto!
So etwas geht nur mit einem Modell aus wirklich haltbarem Material.
Gruß, Reinhard
|
|
|
|
|
24.01.2026, 14:57 Uhr
 HARRY

|
|
|
Beitrag 1 mal editiert. Zuletzt editiert von HARRY am 24.01.2026 14:58. |
|
|
24.01.2026, 17:29 Uhr
 panzerpabst

|
das sieht schon spektakulär aus ! -- Grüße aus Leipzig
Matthias
www.boorad.de
|
|
|
|
|
24.01.2026, 23:13 Uhr
 Oldchap

|
quote: Original von HARRY:
...ich neheme an das das Bild KI generiert ist!!
--
http://panzomanie.isthier.de
Hallo Harry,
hihi, nein. Als das Foto entstand (im April 2015), hat noch niemand über das "Bilderschönen" mit KI geredet. Jetzt, knapp 11 Jahre später, kann man da leider nicht mehr so sicher sein...........
Eckersmühlens große Sandgrube war ein ideales Fahrgelände für unsere Panzerchen. Leider steht es nach dem Tod von Günther nicht mehr zur Verfügung.
So, jetzt möchte ich diesen Thread aber nicht weiter zumüllen.
-- Viele Grüße
Gerhard
_________________________
Hermann-Porsche-Köti 1:6, Bigtanks-Jati 1:6, Armortek-Japa 1:6, Spearhead Pz. IV 1:6
|
|
|
|
|
15.02.2026, 13:01 Uhr
 Froschlockstoff

|
Die Aluplatten für das neue Motordeck hatte ich schon eine geraume Zeit lang liegen, das Alu schien also durchaus ausreichend abgehangen zu sein, um endlich die Teile für das Motordeck zu fräsen. Die Materialstärke beträgt 6mm und besteht aus einem Mittelteil mit Motorraumklappe, den 4 gegossenen Lufteinlässen- bzw. auslässen der Ölkühler, 4 Einzelplatten auf denen die Panzerungen der Gebläselüfter verschraubt sind und den Gußteilen der Gebläselüfter selbst, plus diversen Kleinteilen und Abdeckungen. Gefräst habe ich also zuerst einmal 6 Teile, der Rest wird gedreht, oder mittels Zinnguss hergestellt.
Zuerst wurde alles im CAD auf Grundlage der Originalpläne gezeichnet und angepasst.
Anschließend ging es an das Fräsen der Einzelteile.
Und hier die grobe Zusammenstellung der Teile.
Gruß
Sascha
|
|
1 Beitrag 2 mal editiert. Zuletzt editiert von Froschlockstoff am 15.02.2026 13:02. |
|
|
22.02.2026, 20:59 Uhr
 Froschlockstoff

|
Und weiter gings am Wochenende mit der Eröffnung einer Gießerei. Das Gießen stellte sich als nicht ganz so einfach dar, aber nach ein paar Versuchen und anpassen der Temperatur der Schmelze sind bereits brauchbare Rohlinge raus gekommen. Das gedruckte Urmodell habe ich in Silikon abgeformt, um auch die Gussnummer der Ventilatorpanzer sauber in die Form zu bekommen. Anschließend das Zinn und die Form erwärmt und mit ca. 270° gegossen. Etwas Nacharbeit ist nun erforderlich, aber ich bin mit dem ersten Ergebnis schon recht zufrieden.
Gruß
Sascha
Das AT Original und rechts der Druck fürs Urmodell im Vergleich.

Die ersten Abgüsse
Gußnummern
Und die Panzerung der Ölkühler
|
|
2 |
|
|
22.02.2026, 23:15 Uhr
 Oldchap

|
Hallo Sascha,
ja, das Ergebnis kann sich doch sehen lassen! -- Viele Grüße
Gerhard
_________________________
Hermann-Porsche-Köti 1:6, Bigtanks-Jati 1:6, Armortek-Japa 1:6, Spearhead Pz. IV 1:6
|
|
|
|
|