14.03.2004, 15:45 Uhr
 Schrauber
Schrauber-Familie [Moderator]

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Hallo,
wer kann mir meinen ECO 8 einstellen und einfliegen !? Bin für jede Hilfe Dankbar ! (Münchner Raum, Erding-Grünbach)
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14.03.2004, 18:42 Uhr
 Vossi3

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@Schrauber: Ich könnte Dir als Hilfestellung das Buch von Norbert Grüntjes empfehlen. Dieser Herr ist der Firmeninhaber der Fa. Ikarus und kennt den Eco in- und auswendig. In dem Buch wird alles beschrieben einschl. einer kleinen Flugschule. Falls es Dir weiterhilft, kann ich Dir das Buch überlassen, mein letzter Heli ging letzte Woche in ebay weg.
München ist mir ein bissl zu weit.
Gruß
Jan
[ Dieser Beitrag wurde von Vossi3 am 14.03.2004 editiert. ]
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Beitrag 1 mal editiert. Zuletzt editiert von Vossi3 am 14.03.2004 18:43. |
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14.03.2004, 18:56 Uhr
DANIEL
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sicher gut gemeint... aber.. aus nem Buch das Heli-fliegen lernen.. au au... das kann teuer werden. Ich würde doch lieber mal kucken ob es bei euch nicht nen Heli Club gibt und vor Ort von einem der es kann zeigen lassen. Das wird sicher billiger
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14.03.2004, 19:45 Uhr
 TriadeDragon
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Ruf mal bei der stadt an und frag mal nach ob es bei dir in der nähe einen eingetragenen Verein gibt.
gibt es bestimmt!
so würde ich es machen.
Da kannst du dann mit einem vereinsheli erst mal üben.
schönen abend noch
mfg TD (Patrick)
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14.03.2004, 21:08 Uhr
 Vossi3

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@alle Pessimisten :
Ich habe damals (vor ca. 5-6 Jahren) ohne jegliche Heli-Erfahrung mit dem Eco8 angefangen und habe NUR mit Hilfe des Buches zumindestens den Schwebeflug sicher gelernt und auch die Einstellung des Hubschraubers begriffen.
Später habe ich dann mit diversen RC-Simulationsprogrammen geübt.
Ich habe später immer wieder Helipiloten getroffen, die sich immer alles zeigen liessen und kein "Gefühl" für das Fluggerät entwickelt haben.
Das mal so zur Info, sollte jetzt keine Belehrung sein.
Gruss
Jan <-- jetzt Panzerfan
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15.03.2004, 06:59 Uhr
 shooter

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moin Schrauber
Ja, Ja, Muffensausen hatte ich am Anfang auch als ich mit
dem Picolo anfing.
Entgegen der Werbung fliegt der sich um "Lichtjahre" schwerer als ein 5 Kg Hubschrauber.
Wenn du die Grundeinstellungen nach Bauanleitung vorgenommen hast, dann gehe wie folgt vor:
Drehzahl langsam erhöhen und das Fluggerät genau beobachten.
Beim gegensteuern habe ich den Steuerknüppel immer nur
leicht angetickt um nicht zu Übersteuern. ( ist eventuell hilfreich )
Mit der Trimmung noch vor dem Abheben so nachjustieren, das der Hubschrauber keine anstalten macht in irgendeine Richtung
außer nach oben fliegen zu wollen. ( sehr wichtig ! )
Du mußt wie gesagt versuchen, in in seinem Anfangsflugverhalten
möglichst neutral zu bekommen sonst schaffst du es nicht
die ganzen Steuerbefehle untereinander richtig zu mischen.
Achte darauf, das er nicht gleich wie eine "Rakete" nach oben geht.
In Bodennähe wird der Schaden bei Fehlsteuerung dann nicht so groß bzw. du hast ihn schneller wieder "im Griff".
Da es am Anfang noch unheimlich schwer ist, viele Steuerbefehle
auf einmal zu geben, kommt es auf die Trimmung besonders an.
Achte darauf, das der Heckrotor anfangs möglichst zu dir zeigt
denn das erleichtert die Sache ungemein.
Versuche am Anfang nichts, außer Schwebeflug !
Die Stromversorgung reicht beim E-Heli ja nicht unbedingt
so lange.
Eine Autobatterie mit 3 m Kabel könnte dieses Problem am Anfang zum Üben beheben. ( Ich habs so gemacht )
Man muß das allerdings bei den Flugversuchen berücksichtigen.
Hubifliegen ist wirklich nicht einfach und man zahlt schnell
viel Lehrgeld. ( hab ich auch ).
Die Hilfe eines Erfahrenen könnte hier wirklich billiger sein.
"Gröschelbacher" hier aus unserem Forum, gehört meines Wissens auch zu "den Mutigen", welche sich mit nem Heli
versuchen.
Frag Ihn einfach mal.
PS.: Ich übe auch noch, allerdings mit 10³ Verbrenner
und 1,5 m Rotordurchmesser.
--
Gruß
shooter
" Demokratie ist die Freiheit
des anders Denkenden "
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[ Dieser Beitrag wurde von shooter am 15.03.2004 editiert. ]
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Beitrag 1 mal editiert. Zuletzt editiert von shooter am 15.03.2004 07:40. |
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15.03.2004, 08:36 Uhr
 Vossi3

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Ergänzung zu Shooters Ausführungen:
1. Alle Werbetexte (leicht zu fliegen, Anfängerheli) vergessen! Es ist nun einmal Tatsache, dass ein kleiner und leichter Hubschrauber viel nervöser und windanfälliger ist. Ich hatte deshalb bei meinem ECo 8 auch relativ viel Expo auf die Nick- und Rollsteuerung gemischt um wenigstens die Nervosität in den Griff zu bekommen.
2. Es ist als Anfänger auch ratsam einen Kreisel mit Heading-lock zu verwenden. Der Kreisel stabilisiert den Hubschrauber um die Hochachse (Hecksteuerung) und der Heading-lock/hold (je nach Anbieter) verhindert, dass ein plötzlicher Windstoß bzw. auch abrupte Drehmomentänderungen das Heck wegdrehen. Dieses Teil ist schon fast ein MUSS, da man am Anfang sonst ganz schnell in die Situation gerät, dass sich der Hubschrauber mit dem Heck wegdreht und dann ändern sich natürlich auch alle Steuerbewegungen (vom Betrachter aus gesehen).
3. Empfiehlt sich gerade bei den kleinen Helis ein Trainingsgestell. Dies könntew z.B. aus zwei gekreuzten Kohlenstäben bestehen, an deren Enden Styroporkugeln befestigt sind. Die Kugeln nicht zu klein wählen, ansonsten könnte sich der Heli im Boden verhaken und dadurch umkippen.
Ich habe bei meinem Eco 8 damals einen Gymnastikreifen verwendet (ca. 1m Duchmesser) + 2 gekreuzte Kohlestäbe (Drachenzubehör).
4. Weiterhin ist zu beachten, dass ein Heli in Bodennähe immer dem Bodeneffekt unterliegt, d.h. der nach unten gerichtete Luftstrom wird beim tiefen Schweben am Boden verwirbelt und führt zu einem nervösen Steuerverhalten.
5. Wie Shooter schon sagte, immer mit den Schwebeübungen beginnen, denn beim Heli beginnt und endet jede Flugphase mit dem Schwebezustand. Dabei sollte das Heck immer in Richtung des Piloten zeigen, um am Anfang die Kommandos immer nur in "eine" Richtung geben zu müssen. Später kann man dann das "Nasenschweben" üben, aber bis dahin dauert es mit Sicherheit 'ne Weile.
@Schrauber: viel Geduld ist nötig, aber es ist machbar. Ich habe das Hubschrauberfliegen ohne jegliche Modellflugerfahrung erlernt, allerdings dauerte es fast 4 Monate, bis ich den Schwebeflug so weit beherrschte, dass ich den Hubschrauber in ca. 8-10m Flughöhe sauber halten konnte.
Noch etwas: Für das Indoor-Training bietet sich eine Trainingsplatform an. Dies ist ein drehbar gelagerter Teller, dessen Fuß mit Wasser oder Sand gefüllt wird, um einen sicheren Stand zu gewährleisten. Dann befinden sich an allen 4 Ecken Federn mit innenliegenden Schnüren (Wegbegrenzung). Der Heli wird jetzt mit dem Kufenbügel und den Federn+Schnüren verbunden. Mit Hilfe dieses Trainingsgestells kann man sich in Ruhe mit der Steuerung des Hubschraubers vertraut machen, ohne das Gefahr besteht, etwas zu zerstören, denn er hängt ja über die Federn und die Begrenzungsschnüre fest.
Mein Trainingsgestell dient mir jetzt aber als Drehteller zum brushen.
Falls Interesse besteht, kann ich Dir aber 'ne kurze Skizze oder 'n Bild mailen. Das Teil gab es damals von Kyosho, aber ob es noch erhältlich ist, weiss ich jetzt nicht.
So, genug geschrieben.
Gruß
Jan
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15.03.2004, 10:50 Uhr
 Schrauber
Schrauber-Familie [Moderator]

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Hallo,
Danke für eure gut gemeinten Ratschläge ! Ich werde das Schweben erst einmal am Sim. üben bevor ich den "echten" zerstöre Somit hoffe ich mehrere Totalschäden zu vermeiden. Trainingskreuz mit Styrokugeln wird natürlich auch Anfangs genutzt. Kabelstrohmversorgung ist auch schon in Arbeit.
Aber ich denke das ein Anfänger so gut er auch die Beschreibungen und Erklärungen liest, nie einen Erfahrenen Piloten ersetzen kann und deswegen möchte ich unbedingt das mir ein Pilot meinen ECO erst einmal einstellt und dann auch einfliegt.
Also solte noch jemend jemand anders kennen, der einen kennt der Helifliegen kann : sagt mir bescheid
-- Gruß Axel
AFV-Model
Scale Models and Spareparts
http://www.afv-model.de
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15.03.2004, 11:38 Uhr
 rebam

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Bei Conrad gabs mal so eine Vorrichtung,die sah aus wie der schwenkarm einer Lampe.Daran hat man den Heli geschreubt und konnte dann erstmal das Schweben üben.
Mein Onkel hat sich das Helifliegen auch selber beigebracht und sein Modell auch selbst eingeflogen,aber alles im Sommer im hohen Getreide.Da ist die sturzlandung nicht ganz so hart.
Zweimal hat er trotzdem gecrasht.Aber war dank guter basis immer wieder reparierbar.
Tino -- ANOTHER ONE BITES THE DUST
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15.03.2004, 15:41 Uhr
 patrick
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hallo axel,
mein nachbar hat auch 3 helis, den könnte ich mal fragen ob er ihn dir einstellt und einfliegt. Meine Mutter meint zwar das er garnicht mehr fliegt, aber was will man mit 3 helis wenn man sie nicht fliegt und fragen kostet ja nix
mfg Patrick
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15.03.2004, 17:37 Uhr
 Thakashi
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Hallo zusammen,
ein Tip noch von mir , da hier schon mehrfach erwähnt wurde das die kleineren Hubis nervöser reagieren als größere,schwerere Modelle ( Masseträgheit des Rotors ) solltest du wenn dein Modell eine Paddelstange besitzt diese mit Gewichten beschweren ( unbedingt gleich große ,gleich schwere Gewichte im gleichem Abstand zur Rotorwelle montieren,sonst vibrationen ). Daraus ergibt sich eine höhere eigenstabilität des Modells , es reagiert etwas ruhiger . Ich glaube sowas gab es mal bei Robbe / Schlüter zu kaufen , wenn nicht helfen auch ein paar Stellringe . Wenn dein Modell keine Paddelstange besitzt kannst du probieren ob du Schwerere Rotorblätter für den ECO8 bekommen kannst ( aber bitte nur für das Modell geeignete, die Blatthalter vertragen nicht alles! ) das hat etwa die selbe Wirkung , es geht grundsätzlich darum das Trägheitsmoment zu erhöhen . Dadurch wird der Hubi unempfindlicher gegen einflüsse von ausen , er reagiert dann natürlich auch träger ,was später mal beim Kunstflug wieder Rückgängig gemacht wird , bis dahin ist aber noch ne ganze weile , glaub mir .
Tschau Uwe
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