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Thema: Kettenspannung beim Panzer |
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27.08.2002, 15:58 Uhr
 Lari-Fari

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Mahlzeit !
Habe gestern abend mein erstes " Manöver" hinter mich gebracht
Ging alles sehr gut auch mein Bierkastentest (Voller Bierkasten ziehen) ging richtig gut
Doch nun zu meinem eigentlichen Problem : Bei der Drehung auf der Hochachse lief mir die Kette von den Laufrollen runter
war dann erst mal ein Akt die wieder aufzuziehen. Jetzt meine Frage :
Ich denke dass die Kette nicht genung gespannt war. Wie stark sollt die gespannt werden ? Es ist ein 1:10 er Büffel mit Drehstabfederung und komplett aus ALU , Gewicht : 32 kg
Meine Frage richtet sich im besonderen an diejenigen die größer Modelle haben , aber die andern dürfen auch antworten
MfG
Lari-Fari
[ Dieser Beitrag wurde von Lari-Fari am 27.08.2002 editiert. ]
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Beitrag 1 mal editiert. Zuletzt editiert von Lari-Fari am 27.08.2002 16:03. |
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27.08.2002, 16:17 Uhr
 Schrauber
Schrauber-Familie [Moderator]

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Hi Lari-Fari,
ich denke nicht das es wie bei den Originalen ein bestimmtes Maß zu Einstellung der Kette gibt Das must du mit Probieren und Testen selber rausbekommen wie die Einstellung bei dir sein muß. Ziehst du sie zu stramm an können dir die Antriebswellen verbiegen, ziehst du sie zu lasch an springt dir die Kette übers Ritzel oder sie läuft komplett runter. Es könnte aber auch daran liegen das die Rollen und Antriebsräder nicht hundertprozentig in der Flucht sind und so die Kette immer den Drang nach außen oder innen hat ...........
Gruß Axel
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27.08.2002, 16:23 Uhr
 Lari-Fari

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Hi !
Ja das habe ich mir auch schon gedacht aber soll die Kette nun auf den Stützrollen oben einfach durchhängen,locker drüberlaufen, oder straff dran streifen ? Dass ich halt irgendwie mal nen Anhaltspunkt habe
Habe auch schon mal in der Suchfunktion Kettenspannung eingegebn aber so richtig schlau werde Ich nicht daraus.
Ich test jetzt mal und warte weitere Ergebnisse ( auch von eurer Seite) ab.
MfG
Lari-Fari -- Wer läuft so spät durch Nacht und Wind ? Es ist der Spieß mit seinem Spind ! Der spind ist schwer, und groß die Not; der Spind fällt um , der Spieß ist tot !
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27.08.2002, 16:38 Uhr
 Ulrich
Der mit dem Zink tanzt

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Hai Lari-Fari,
ich würde mich für die richtige Länge rein nach Augenschein entscheiden. Und bei modernen scheint mir das konsequent strammer als bei den WWII zu sein. Daß die Kette beim Drehen auf der Hochachse runterläuft, hängt sicherlich mitentscheidend vom Untergrund ab. Und da denke ich, liegt in 1:1 das gleiche Problem. Auch dort läuft die Kette Gefahr, abzulaufen, wenn der Untergrund nicht rel. glatt und eben ist. Ich meine, hier im Forum mal aufgeschnappt zu haben, daß das Drehen selbst heutezutage noch sehr ungern gesehen wird. Früher war es definitiv verboten.
Insofern, ist's scale.
Aber sach ma, 'n volln Kastn??? Ehrlich??? *sei beeindruckt* -- Beste Grüße
huldreich
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27.08.2002, 17:28 Uhr
 Lari-Fari

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Hi nochmal !
Ja das war ein voller Kasten ! Jetzt aber nicht mehr
Habe die Drehung auffe HA auf Teer gemacht, da ging Kette runter, auf Erde gings einwandfrei. Nacher kommt ein Arbeitskollege von mir mit Videokamera dann wollen wir das mal Filmen, und ins Netz Stellen !
Es war auch noch der Cousin meiner Freundin aufm Skatebord hinten drangehangen (85kg der Moppel ) hats auch gezogen mein Büffel ! -- Wer läuft so spät durch Nacht und Wind ? Es ist der Spieß mit seinem Spind ! Der spind ist schwer, und groß die Not; der Spind fällt um , der Spieß ist tot !
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27.08.2002, 17:41 Uhr
 Robert
BW-Meister [Administrator]

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Hallo Lari-Fari,
bei einem Leo Fahrgestell sollte die Kette soweit gespannt sein, daß die Kette oben auf den Stützrollen gerade eben nicht mehr durchhängt, wenn der Panzer ganz normal auf dem Boden steht.
Am besten kann man die richtige Kettenspannung erkennen, wenn du mal unter Belastung rückwerts fährst. Wenn die Kette unter dem Zahnkranz nicht mehr richtig gespannt ist, ist die Kettenspannung zu gering.
Zu stark spannen darfst du die Kette aber auch nicht, weil sonst der Zahnkranz und die Zahnkranzwelle zu stark darunter leiden würden.
Das Ablaufen der Kette kann noch andere Ursachen haben:
1.) Zahnkranz und Laufrollen sind nicht in einer Flucht.
Dadurch ist die Kette am Kettenkranz seitlich leicht verspannt und läuft bei entprechender Belastung ab.
2.) Die Welle des Zahnkanzes ist leicht gekippt.
Dadurch verspannt sich ebenfals die Kette.
3.) Die Zähne des Zahnkranzes sind innen nicht angeschrägt.
Beim orginal Leo sind die Zähne des Zahnkranzes innen leicht angeschrägt. Dadurch läuft die Kette besser in den Zahnkranz hinein, und seitliche Verspannungen der Kette führen nicht so schnell zum Abwerfen der Kette

Gruß Robert
--
Wat dem enen sing Uhl, is dem andern sing Nachtigall ...
[ Dieser Beitrag wurde von Robert am 27.08.2002 editiert. ]
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Beitrag 3 mal editiert. Zuletzt editiert von Robert am 27.08.2002 17:50. |
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27.08.2002, 18:40 Uhr
 Lari-Fari

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So ! Jetzt weiß ich wo´s hängt, vielen Dank Robert ! Und natürlich auch danke an die Anderen !!
Hier ist mal ein Bild von der Ausfahrt :
MfG
Lari-Fari -- Wer läuft so spät durch Nacht und Wind ? Es ist der Spieß mit seinem Spind ! Der Spind ist schwer, und groß die Not; der Spind fällt um , der Spieß ist tot !
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