12.08.2002, 01:28 Uhr
 tody

|
Hat eigentlich schon einmal jemand versucht, einen Panzer mit PIV-Getriebe auszustatten? Mich würde interessieren, ob diese Version eines stufenlosen Getriebes funktionieren würde, da es relativ preiswert wäre.
Bis dann
Tody
|
|
|
|
|
12.08.2002, 01:39 Uhr
 Grauer-Baron

|
Hallo Tody
Kannst du mir bitte das Getriebe ein bischen beschreiben?! "PIV-Getriebe" sagt mir so nichts...
Gruß Grauer Baron -- Griesgrämig plagt sich nur der Tor- der Tigermann lernt mit Humor!
|
|
|
|
|
12.08.2002, 07:36 Uhr
xxx
|
Hallo tody,
PIV-Getriebe - ich bin sprachlos. Woher bekommst Du ein solch kleines PIV her? Wir haben diese Antriebe früher einmal an unseren Pressen verwendet. Ich kenne diese daher aber nur so ab einer Leistung von 37kW und das sind richtige Klopper. Wusste garnicht das es da richtig kleine Dinger gibt.
Wir sind aber aus einem bestimmten Grund davon weggegangen:
zu aufwendig und zu teuer im Vergleich zu einem frequenzgeregelten Spindelantrieb.
Das wäre für mich auch beim Modellpanzer der Grund, weiterhin mit Motoren und Reglern zu arbeiten.
Der einzige Vorteil eines PIV ist der größere Regelbereich von bis zu 1:10. Das schafft ein elektroantrieb halt nicht. Vor allem hat das PIV einen wesentlichen Vorteil im unteren Drehzahlbereich.
Das hier sind die Getriebe die ich kenne.
--
Gruß xxx
[ Dieser Beitrag wurde von xxx am 12.08.2002 editiert. ]
|
|
Beitrag 1 mal editiert. Zuletzt editiert von Markus_Horn am 12.08.2002 08:05. |
|
|
12.08.2002, 08:30 Uhr
 rebam

|
Ich denke auch,daß der Aufbau mit Steuermotoren für die Kegelscheiben und allem drum und dran zu groß wird.Aus was soll dann die Schlinge sein?Metallbandkette oder Keilriemen?Bei der Metallkette wäre das Problem,einmal durchrutschen und das ganze Getriebe ist für den A...Keilriemen bekommt man wohl keine die so kleine Biegeradien mitmachen und dann auch noch die entsprechenden Kräfte übertragen können.Für die Radien müsste die Querschnittshöhe des Riemen klein sein und um noch genügen Kraft zu übertragen muß dann die Querschnittsbreite entsprechend anwachsen.Der Riemen würde dann über den Querschnitt gesehen zu sehr durchhängen und nicht mehr gut anpressen an die Kegelscheiben.
Tino -- Niedergezwungen zu werden ist nicht schlimm,sich danach nicht wieder zu erheben das ist schlimm.
|
|
|
|
|
12.08.2002, 10:38 Uhr
 Grauer-Baron

|
So wie ich das jetzt verstehe, ist das das gleiche wie das "Tiwamatik" von Conrad(was es leider nicht mehr gibt ).
Der Einbau währe bei dem Tiwamatik auch nicht leicht, da es recht viel Platz(ab 1:10er) braucht und man auch noch eine Übersetztung zwischen Tiwamatik und Kettenrad braucht. Ich hatte mir mal dazu schonmal Gedanken gemacht, aber diese dann gelassen, weil es mir zu teuer wurde...
Gruß Grauer Baron -- Griesgrämig plagt sich nur der Tor- der Tigermann lernt mit Humor!
|
|
|
|
|
12.08.2002, 13:03 Uhr
 Ulrich
Der mit dem Zink tanzt

|
Hai,
ich kann den Sinn nicht so genau nachvollziehen; technisch evtl. interessant, aber praktisch führt das meines Wissens zu gleichbleibender Motordrehzahl, oder? Kaum interessant, sowas...
Das könnte doch nur im Zusammenhang mit einem Porsche (Tiger, Elefant o.a.) sinnvoll sein, da waren ja die Motoren in ihrer Art eher Stationonärmotoren, oder? Ne, sinnvoll find ich das nicht, nur grundsätzlich interessant. -- Beste Grüße
huldreich
|
|
|
|
|
12.08.2002, 13:34 Uhr
 rebam

|
Das ist ja das Tolle.Der Motor kann immer im optimalen Punkt betrieben werden und am Abtriebsstrang des Getriebe erhalte ich dann die Drehzahlen die ich haben will.
Tino -- Niedergezwungen zu werden ist nicht schlimm,sich danach nicht wieder zu erheben das ist schlimm.
|
|
|
|
|
12.08.2002, 14:39 Uhr
 Ulrich
Der mit dem Zink tanzt

|
Tino, in 1/1 geb ich Dir 100% recht. Wie sollte ich auch anders, als Audifahrer...Nur, jetzt kommt's: die bei Audi haben nicht etwa die Motoren spezifiziert auf die eine Drehzahl bei max. Drehmoment bis Höchstleistung, sondern aus akustischen Gründen ein Schaltgetriebe per elektronischem Eingriff inkl. Drehzahlband simuliert....
Na, da lob ich mir doch den Daf 66, einen Gang für Vorwärts, einen (bei gleicher Geschwindigkeit!!) für Rückwärts: Endgeil, das! -- Beste Grüße
huldreich
|
|
|
|
|
12.08.2002, 16:44 Uhr
 rebam

|
Achso meinst Du,daß das Fahrverhalten für manche Modelle ungeeignet ist wenn man es mit dem Vorbild vergleicht?Der Sound wäre dann auch ein Problem,da man nur ein gleichmäßiges Geräusch hätte ohne weitere Maßnahmen der Drehzahlerfassung der Kettenantriebsräder.
Tino -- Niedergezwungen zu werden ist nicht schlimm,sich danach nicht wieder zu erheben das ist schlimm.
|
|
|
|
|
12.08.2002, 17:49 Uhr
 tody

|
Hi Leute!
> Woher bekommst Du ein solch kleines PIV her?
Wir haben ein solches in einer Säulenbohrmaschine. Da das Ding relativ einfach aussieht, dachte ich, man könnte das auch etwas verkleinern. Das Getriebe in der Maschine ist jedenfalls nicht soo groß, die Leistung beträgt auch "nur" 4KW.
> Bei der Metallkette wäre das Problem,einmal durchrutschen und > das ganze Getriebe ist für den A
Haben die Panzermotörchen so viel Drehmoment
> Der Riemen würde dann über den Querschnitt gesehen zu
> sehr durchhängen und nicht mehr gut anpressen an die
> Kegelscheiben
Hmm, klingt leider plausibel
> Der Sound wäre dann auch ein Problem,da man nur ein
> gleichmäßiges Geräusch hätte ohne weitere Maßnahmen der
> Drehzahlerfassung der Kettenantriebsräder.
Hmmm, stimmt. Aber darum gehts mir primär gar nicht, das ich das Getriebe schaltbar machen wollte, aber ohne ein kompliziertes Zahnradgetriebe zu bauen. Ich würde die Scheiben z.B. in 6 Stufen verstellbar machen, und diese manuell durch einen Servo hoch und runter "schalten". Ohne Kupllung und das ganze Gedöns.
Gibt es stattdessen eigentlich Regler, mit denen man einen Schaltvorgang am E-Motor simulieren kann???
Bis dann
Tody
|
|
|
|
|
12.08.2002, 18:54 Uhr
 rebam

|
@ tody.Ich kenne von so´ner alte Ständerbohrmaschine das Prinzip mit 2Wellen auf denen jeweils 2Absätze sind.Jede Welle hat also 3Stufen mit unterschiedlichen Durchmessern.Eine Welle ist am Motor und eine am Spindelkopf.Eine ist halt anders herum montiert.Siehe Skizze von der Seite betrachtet.Wenn man sich ähnlich wie bei einer Fahrradgangschaltung ein Mechanismus baut der den Riemen von einer Stufe zur nächsten schiebt könnts was Interessantes werden.
Wars in etwa das was Du meintest?
Tino -- Niedergezwungen zu werden ist nicht schlimm,sich danach nicht wieder zu erheben das ist schlimm.
|
|
|
|
|
12.08.2002, 19:01 Uhr
 tody

|
Hi Rebram.
Nein, das war nicht, was ich meinte. Bei so einer Konstruktion müsste man ja den Riemen entspannen, dann eine Stufe hoch oder 'runter transportieren und dann wieder spannen.
Ich dachte an ein stufenloses Getriebe, dass ich aber einfach stufenweise schalte.
Bis dann
Tody
|
|
|
|
|
12.08.2002, 21:17 Uhr
 seneka

|
Hallo,
ein kleiner Tip, schau dir doch mal die Automatikgetriebe eines Motorrollers an. Anstatt der einen Feder auf der Abtriebsseite einfach einen Servo nehmen und das ganze dementsprechend verkleinern.
Grüsse Markus -- Nun ist der Umbau der DMD auf 12V 140A geglückt, der 1:10 läuft wie verrückt
|
|
|
|
|
13.08.2002, 23:13 Uhr
 tody

|
Ich habe keinen Roller ;-)
Aber ich frag mal einen Kumpel, ob ich seinen mal auseinanderschrauben darf *g*
Bis dann
Tody
|
|
|
|
|