11.07.2002, 18:25 Uhr
 Raptor
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Hi,
ich habe vor, mir vielleicht Eisenketten für den Tiger I zuzulegen.
Frage an euch:
Welcher Kettentyp ist besser, die Standartketten, oder die Eisenketten?
Hat von euch schon einer gute Erfahrungen mit den Eisenketten gemacht?
m f g
Raptor
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11.07.2002, 18:29 Uhr
 Lt-Blue-Thunder

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Ich sag, dass die Eisenkette besser ist, erstens kann die nicht so schnell reißen und die Abnutzung ist minimal, viel besser im gelände!!!!!! -- Theorie ist, wenn jeder was weiß und nichts läuft, Praxis ist, wenn alles läuft und keiner weiß warum, bei uns ist Theorie und Praxis vereint, nichts läuft und keiner weiß warum!
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11.07.2002, 18:35 Uhr
Torsten
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....andererseits solltest Du bedenken,das das Modell WESENTLICH schwerer wird und die Motoren und Getriebe dadurch auch erheblich stärker belastet werden !
Leider sind die Zahnräder im Tamiyagetriebe,die besonders gefährdet sind aus Plastik..........
Gruss Torsten
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11.07.2002, 18:58 Uhr
 Norbert
Puppenspieler [Administrator]

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Hi Raptor,
ich fahre meinen KT zwischenzeitig auch mit Metallketten. Der Vorteil ist, das diese einfach nicht mehr reißen. Der Panzer hat enorm an Gewicht zugenommen, was eine bessere Bodenhaftung hervorruft. Nach längerer Nutzung merkt man aber eine Abnutzung des Zahnkranzes. Und ob die Getriebe unter leiden werden, wird die Zeit zeigen.
Gruß Norbert -- http://www.panzerfan.de
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11.07.2002, 19:48 Uhr
 iwan

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hallo raptor
habe mir vor 8tagen ein paar metallketten
für den tiger zugelegt.
die kunststoffketten fahren sich auf teer oder
pflaster sehr schnell ab.
und die metallketten sind das i tüpfelchen für den tiger.
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11.07.2002, 20:16 Uhr
Koenigstiger
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Hallöle,
der KT hat seine Metallketten wieder abgebaut. Ich habe festgestellt, dass die T 03-Einheit nicht für eine solche Belastung ausgelegt ist. Auch die Getriebe sind nur für die Kunststoffketten gebaut, sonst wären diese komplett aus Metall. Einige im Board hatten ja schon "Zahnradfraß".
Mit den Metallketten steuert die T 03-Einheit die zwei Lenkradien bei Belastung nicht richtig an. Nach Austausch auf die Kunststoffketten ist dieser Mangel - auch in schwerem Gelände -behoben.
Ich müsst bedenken, dass die Kpz. - auch heute - im Gelände und unter Gefechtsbedingungen - nicht schnell fahren, meist nur 10 - 15 km/h.
Die Kunststoffketten sind mittlerweile so gut, dass sie lange halten, die Bolzen drin bleiben (Kontrolle!) und vom "Laufbild" fast kein Unterschied besteht. Somit halten die Akkus länger und das Modell wird geschont. Ich habe ein Geld, um mir ein bis zwei Sätze Zahnräder im Jahr kommen zu lassen.
Grüße vom KT ...
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11.07.2002, 20:48 Uhr
 iwan

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hallo koenigstiger
die kampfkraft eines panzers setzt sich aus
feuerkraft, beweglichkeit und geschwindigkeit zusammen.
wenn ein panzer auch im gefecht nur zwischen
10-15 km fährt ist er verloren.
ein alter panzerfahrer von m48 bis leo
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12.07.2002, 08:45 Uhr
Koenigstiger
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Hallo Iwan !
Das sind die Bundeswehr Sprüche, wie wir sie kennen gelernt haben. Aus welchem Grund wird denn der Leo 2 seit 20 Jahren ständig mit irgendwelchen Panzerungen nachgerüstet ? Bestimmt nicht, weil die Stahl überhaben. Vergleich mal ein Leo Modell Tiger I in 1:35 und `nen Leo 2 = Leo 2 ist 1/3 größer bei gleichem Gewicht - komisch, was ??
Die Panzerung beim Leo 1 ist so dünn, da hätte jede 20 mm Kanone null Probleme. Da macht es dann die Geschwindigkeit.
Es geht aber hier nicht um die Leo`s, sondern um WW II Panzer. Ich empfehle Dir als Lektüre das Buch von Otto Carius "Tiger im Schlamm".
Grüße vom KT ..
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12.07.2002, 08:47 Uhr
 Guenther

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Hallo Koenigstiger,
ich muss Iwan recht geben. Die Panzertaktik besteht aus Feuerkraft, Schutz, und Beweglichkeit! Wenn heute wie Du schreibst, ein Panzer mit 10-20 Km/h durchs Gelände kreucht, ist er mit ziemlicher Sicherheit auch schon verloren. Mit den heutigen Feuerleitanlagen samt Waffenstabilisierung und den fortschritlichen Laufwerksfederungen ist heute der Feuerkampf mit Höchstgeschwindigkeit (auch im Gelände) absolut kein Problem. Sogar ältere Panzer (M60, etc.) sind schneller, wenn auch nicht mit Höchstgeschwindigkeit durchs Gelände gefahrn, und haben dabei den Feuerkampf aufgenommen. Im extremen gelände wurde halt dann Schiesshalt gemacht, um dann wieder so schnell wie möglich abzudampfen.
Was den II Wk betrifft, da hast schon recht , Koenigstiger.
Schöne Grüsse
Günther
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14.07.2002, 11:31 Uhr
 Borgy
Kettentester
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Hallo Raptor,
ich fahre seit über einem Jahr Metallketten auf dem Tiger I, Königstiger und Sherman (Kenny Ketten).
Bei mir hat sich in dieser Zeit noch kein Zahnrad oder die T-01 oder T-03 verabschiedet, obwohl ich meinen Panzern im Gelände einiges zumute.
Durch das höhere Gewicht verkürzt sich natürlich die Fahtzeit, das gleiche ich aber durch die Benutzung von 6V Bleiakkus aus.
Die Antriebszahnkränze und Laufräder werden natürlich auch stärker belastet, aber auch das fällt im Moment noch nicht ins Gewicht.
Die größten Vorteile gegenüber den Plastikketten ist, daß die Metallketten nicht so schnell reißen und du dir keine Gedanken über das "versprödungs" Verhalten der Kette beim Bemalen und beim "alt" werden machen mußt.
--
Gruß Borgy
P.S.: Die Metallketten sind natürlich nicht aus Eisen.
[ Dieser Beitrag wurde von Borgy am 14.07.2002 editiert. ]
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Beitrag 1 mal editiert. Zuletzt editiert von Borgy am 14.07.2002 11:32. |
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14.07.2002, 11:58 Uhr
 Koernell
Mr. Wissmut

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Hallo Männer, die Ketten für den tiger oder Kt im Maßstab 1:16 sind aus einer Metalllegierung für den leien eine mischung aus mehreren metallen in einem bestimmten % satz.
Den Rohstoff Eisen, gibt es nur im Hochofen als Eisenerz.
Das entstehende Produkt aus diesem eisenerz in verbindung mit Kohlenstoff ist Stahl ( auch eine Legierung, Eisen -Kohlenstoff legierung).
Im Stahl sind noch andere Komponente (siehe auch eisen-Kohlenstoff Diagram)
wie z.B. Schwefel, alle diese komponenten haben einen einfluss auf das material in sachen Festigkeit und sprödheit.
Gruss Koernell -- Zum Norbert ärgern :o)))))
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