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      Kettenriss; Einsatz eines Bergepanthers 1:6
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Thema: Kettenriss; Einsatz eines Bergepanthers 1:6

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Seiten: [1] 
10.11.2023, 15:50 Uhr
Oldchap besucht im Moment nicht das Board.Oldchap eine private Nachricht schreibenOldchap


Hallo zusammen,

hier mal eine kleine Bilderserie vom \\\"scharfen\\\" Einsatz eines Bergepanthers. Das Ganze spielte sich anno 2014 beim ersten und einzigen Kulmbacher Panzertreffen ab. Viel Spaß beim Gucken!

Der Bergepanther macht Zugversuche mit einem BT-Tiger. Das ist noch \\\"Training\\\":




Bigtanks-Modelle sind bekanntlich leicht zu ziehen oder zu schieben, weil die Stirnradantriebe sehr leichtgängig sind. Das war also kein Problem für die vorbildgetreu funktionierende Seilwinde.

Natürlich ist auch der große Erdsporn voll funktionsfähig.




Im Laufe des Gefechts hat es dann einen AT-Jagdpanther erwischt. Die Kette ist gerissen. AT-Modelle haben Schnecken- oder neuerdings Spiroidgetriebe und sind kaum zu schieben oder zu ziehen, wenn die Ketten drauf sind.




Der Bergepanther kommt heran:




Die Kette wird ausgelegt:







Der Jagdpanther ist schon angehängt:




Hier zwischendurch ein Blick auf das gebrochene Kettenglied:




Der Bergepanther zieht den Jagdpanther auf seine Kette:







Der Tiger überwacht den Vorgang und sichert gegen Feindeinwirkung bis zum erfolgreichen Abschluss:




Alles erledigt; das Werkzeug kann wieder eingepackt werden:




Der Sporn wird wieder gehoben und vertäut:




Zum Schluss noch ein Blick auf die Winde:








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Viele Grüße

Gerhard

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10.11.2023, 17:13 Uhr
paul182 besucht im Moment nicht das Board.paul182 eine private Nachricht schreibenpaul182


hallo Gerhard,
schöne Fotos. Auf Bild 10 und 11 sind nur Hände mit Fotoapparat zu sehen - fiel der übrige Mann in Ungnade?
Warum gab es Kulmbach nur ein Mal?
Grüße, Reinhard
  
10.11.2023, 23:11 Uhr
Oldchap besucht im Moment nicht das Board.Oldchap eine private Nachricht schreibenOldchap


Hallo Reinhard,

der arme Kerl hinter den Händen ist ein netter Kollege und kann nix dafür! Ich hab ihn einfach weitgehend wegretuschiert, weil ich vor allem Panzer zeigen will. Leider haben wir damals alle nicht darauf geachtet, die Modelle mal einen Moment alleine zu lassen, um sie ohne menschliches Beiwerk zu fotografieren. Das war und ist das Leid aller Fotografen. Dabei sind die eigentlich noch gut dran, denn wer z.B. filmt, hat es ungleich schwerer, Personen nachträglich weg zu retuschieren oder wenigstens unkenntlich zu machen.

Dir möchte ich das Kompliment machen, dass Dir solche Kleinigkeiten auffallen. Das zeigt mir, dass Du meine stark verkleinerten Bilder offenbar recht genau betrachtest.

Das Treffen war privat initiiert und fand auf dem weitläufigen Gelände der Familie eines damals noch jugendlichen Panzerfreundes statt, der sich später anderen Hobbies zuwandte; z.B. originalen Militärfahrzeugen. Da waren die Panzermodelle dann weitgehend abgeschrieben.

Das Retuschieren hat manchmal auch bei der Umgebung Vorteile. Hier konnte ich z.B. die Panzerstraße in der Breite ohne großen Aufwand in etwa auf 1:6 bringen. Bisher hat noch niemand bemerkt, dass das gemogelt ist............ :teufel:






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Viele Grüße

Gerhard

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      Beitrag 1 mal editiert. Zuletzt editiert von Oldchap am 10.11.2023 23:19.
11.11.2023, 09:23 Uhr
paul182 besucht im Moment nicht das Board.paul182 eine private Nachricht schreibenpaul182


guten Morgen, Gerhard,

zunächst mein Glückwunsch zu Deinem gelungenen zum Schluß eingestellten Bild. Ganz hervorragende Perspektive und vom Original so gut wie nicht zu unterscheiden. So etwas ist hier selten zu sehen.

Den menschenbefreiten Fotoapparat habe ich auf meinem Laptop gleich erkannt. Schwieriger dürfte es sich verhalten, wenn man ein I-Phone oder ähnliches benutzt.

Irgendwer, wenn nicht die Biegepuppen, sollte doch die Szene arrangieren. Wenn aber die richtigen Menschen fehlen, wirken die Fotos dennoch nur halbgar.

Schade, daß sich bei Eurem Modellbauer das Modellinteresse mit dem für die Originale verlor. Das könnte sich doch eigentlich nicht ausschließen.

Grüße von Reinhard
  
11.11.2023, 10:57 Uhr
Oldchap besucht im Moment nicht das Board.Oldchap eine private Nachricht schreibenOldchap


Hallo Reinhard,

danke für die Blumen! :D

Ich habe damals noch mit der DSLR (digitale Spiegelreflex-Kamera) fotografiert anstatt mit einem Schmarrfon. Für das klobige Ding mit Zoom-Objektiv dran habe ich mir eigens einen dreirädrigen Wagen mit Schubstange und Fernauslöser im Griff gebaut, der die Kamera ungefähr auf die Augenhöhe eines Menschen in 1:6 gebracht hat. Das ergab recht gute Perspektiven, ohne mich beim "Fahren und Foten" groß zu behindern. Leider wurde trotz der großen Moosgummi-Räder aus dem Flugmodellbau mein teures USM-Objektiv beschädigt, weil das die Vibrationen vom steinigen Boden her wohl nicht vertrug. Die Linsengruppen sind im Gehäuse schwingend aufgehängt, um eine optische Bildstabilisierung zu ermöglichen, und die ist wohl nur für die Zitterbewegungen von Händen ausgelegt und nicht für das Ruckeln des Wagens auf einem unebenen Untergrund. Nach ca. 800 € Reparaturkosten für das Objektiv habe ich jedenfalls den Wagen mit Bedauern eingemottet. Seit ein paar Jahren bleibt auch die Digicam daheim, weil mein Schmarrfon doch gewaltig viel einfacher zu hantieren ist als die 6 kg Fotoausrüstung und weil ich die Fotos im Forum eh auf eine Breite von 800 Pixeln reduziere. Allenfalls für eine Ausschnittvergrößerung kann ich das große Format nutzen, aber auch da haben die winzigen Handy-Kameras gewaltig aufgeholt und den DSLRs im Consumer-Markt das Wasser schon fast vollständig abgegraben; zumindest solange das Licht ausreicht. Das Licht ist bei Panzertreffen aber eher nicht das Problem.

Hier noch ein paar Bilder von diesem Treffen:














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Viele Grüße

Gerhard

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11.11.2023, 23:36 Uhr
Oldchap besucht im Moment nicht das Board.Oldchap eine private Nachricht schreibenOldchap


Hallo zusammen,

dieses Treffen konnte übrigens noch eine weitere Besonderheit aufweisen. Zum ersten Mal sahen wir die Steuerung eines Panzers über ein FPV System, also ohne optischen Kontakt zwischen Modell und Bediener. Das Modell konnte damit mehr als 500 m weit weg gefahren werden.

Hier der "Steuermann" mit seiner FPV-Brille:




Und hier das Modell. Grün umrandet ist die winzige Kamera, die später IN den Panzer eingebaut wurde und vorbildgetreu durch einen Sehschlitz guckte. Rot umrandet ist die FPV-Antenne:


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Viele Grüße

Gerhard

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12.11.2023, 10:59 Uhr
paul182 besucht im Moment nicht das Board.paul182 eine private Nachricht schreibenpaul182


guten Morgen, Gerhard,

sehr gelungen finde ich das Foto mit dem Tiger I und dem Dorf im tiefer gelegenen Hintergrund. Ich finde, so bringt man ein Modell gut zur Geltung.

Genial ist die Lenkung mit dem FPV-System, wenngleich wahrscheinlich recht teuer. Sehr vorteilhaft ist, daß man die Kamera im Fahrzeuginnern verstecken kann.
Bisher liefen die Modellbauer so hinter ihren Modellen her, als hätten sie ein Haustier an der Leine. Da freue ich mich schon auf weitere Filme mit dem neuen System.

Grüße, Reinhard
  
12.11.2023, 23:30 Uhr
Oldchap besucht im Moment nicht das Board.Oldchap eine private Nachricht schreibenOldchap


Hallo Reinhard,

das gezeigte System wurde anno 2014 angewandt, und seitdem habe ich es nie mehr im Einsatz gesehen. Allerdings gab es dabei auch einen Unfall, wobei der Panzer seitlich in einen Graben stürzte und sich überschlug.

Das enge Hinterher-Laufen der Kollegen hinter ihren Panzern missfällt mir allerdings auch, denn es sieht aus, als ob das Herrchen seinen Hund an der Leine hätte oder umgekehrt. Insbesondere die Fotografen kommen dabei kaum ungehindert zum Schuß. Unsere Flugmodell-Anlagen schaffen auch im Panzer 500 m Reichweite oder mehr, wenn sie elektrisch halbwegs richtig montiert sind. Es besteht also keinerlei Notwendigkeit für einen so engen Kontakt. Das gilt zumindest so lange, wie der Panzer vom Herrchen ungehindert zu sehen ist und nicht Unmengen von Zuschauern zwischen den Modellen einher traben.

In Eckersmühlen hatten wir eine Art Feldherrnhügel, von dem aus das Gelände gut zu übersehen war. Da konnte das Panzerchen nahezu ohne Risiko auch mal 300 m weit weggefahren werden. Selbst deutlich kürzere Distanzen können dabei schon interessante Perspektiven ergeben.





Allerdings geriet mir in dem Sandgelände doch mal ein verirrter Stein ins Laufwerk, und ehe ich das aus der Ferne richtig erkannte, hatte sich der Panzer 2 Schwingarme abgebrochen!





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Viele Grüße

Gerhard

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