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      Baubericht Gepard 1A2 in 1:16
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Thema: Baubericht Gepard 1A2 in 1:16

[ - Antworten - ]
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18.02.2015, 14:59 Uhr
scenic99 besucht im Moment nicht das Board.scenic99 eine private Nachricht schreibenscenic99
Bob der Baumeister



Hi ihr Zwei,

wouw ... das sind ja mal saubere Ergebnisse die ihr da mit dem Wuindermittel erzielt habt.

30,- € der halbe Liter ... nicht schlecht !!

Reicht denn der halbe Liter für ein Modell oder wieviel habt ihr genommen ???


Gruß
Dirk

--
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18.02.2015, 15:13 Uhr
RonnyH besucht im Moment nicht das Board.RonnyH eine private Nachricht schreibenRonnyH


Hi Dirk!

Hotte meinte, dass es für 3-4 Fahrzeuge reichen müsste. Kommt natürlich auf den Massstab an. :rolleyes:

Wenn ich Zeit habe, versuche ich das Zeug mal an Klarsichtteilen. Nur um zu sehen, ob sie trübe werden.

Berichte dann das Ergebnis.

Gruß
Ronny
--
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18.02.2015, 16:21 Uhr
scenic99 besucht im Moment nicht das Board.scenic99 eine private Nachricht schreibenscenic99
Bob der Baumeister



Hi Ronny,

ahh - danke für die Info.
Hört sich gut an.
Ich denke mal das es wohl dann auch an Klarsichtteilen nichts ausmachen dürfte.
Aber, bin mal gespannt was du für ein Ergebniss erzielst.


Gruß
Dirk
--
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19.02.2015, 15:55 Uhr
RonnyH besucht im Moment nicht das Board.RonnyH eine private Nachricht schreibenRonnyH


WICHTIG!!!

Reiniger Yella

Wir müssen hier mal deutlich auf die Euphoriebremse treten. Das aber natürlich nicht ohne Grund. Wie beschrieben haben wir auf Arbeit das Mittel bisher erfolgreich bei Schmierereien auf Schildern eingesetzt und auch am Gepard haben wir durchaus positive Erfahrungen gemacht.

Allerdings haben wir jetzt eine neue Lieferung bekommen und die ist offensichtlich deutlich verändert.

Augenscheinlich ist das Mittel jetzt eher farblos/durchsichtig, vorher war es noch gelblich (ähnlich wie Leinöl), zweitens hat sich auch die Konsistenz verändert; sie ist jetzt nicht mehr ganz so ölig.

Das Wichtigste aber ist: Das Mittel ist jetzt bedeutend aggressiver, schon nach kurzer Zeit wird nicht nur die Farbe, sondern auch das Polystyrol selbst langsam aufgelöst.

Auf Acryl (wir gehen mal davon aus, dass die meisten Klarsichtteile daraus sind) geht das ältere Mittel auch nur bedingt (nach zu langer Einwirkzeit wird das Acryl milchig); das Yella in der neuen Zusammensetzung ist nicht mehr verwendbar.

Da das Problem auf Arbeit auch besteht, werden wir uns also mit dem Zulieferer/Hersteller auseinandersetzen; wir teilen dann hier später mal das Ergebnis mit.



So viel zum Wundermittel Yella, man kann es unserer Meinung nach auch weiterhin verwenden, allerdings muss präziser auf Einwirkzeiten geachtet werden und, noch wichtiger, es sollte vorher probiert werden.

Grüße von Hotte & Ronny
--
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19.02.2015, 16:09 Uhr
Kapitaen besucht im Moment nicht das Board.Kapitaen eine private Nachricht schreibenKapitaen
gesperrt
Servus Ronny Hotte!Gut zu wissen das es auch zerstörerisch sein kann,ich löse auf gebrauchten Poly Wannen den alten Lack mit ganz normalen Backofen Reiniger.Wanne in eine tüte den Schaumofenreiniger dazu,1-2 Wochen liegen lassen dann alles Schruppen,und schon ist platz für neue tunke.Der Gepi wird sehr schön,leider zu kurz.Wollt ihr nicht doch nachdenken über einen teilenden schnitt zwecks Verlängerung?Ich hab eine lange Wanne,der kleine aber gewaltige unterschied fällt optisch so ins Gewicht,das sich der mehr aufwand auf jeden Fall lohnt.

Gruß Jens.
  
19.02.2015, 16:17 Uhr
cde_Evil-Homer besucht im Moment nicht das Board.cde_Evil-Homer eine private Nachricht schreibencde_Evil-Homer
Hiho,

ja, gut das ihr uns noch ein wenig vorwarnt vor dem geänderten Gemisch.
Warum macht der Hersteller sowas einfachtztzttztz.... :rolleyes:

Hab auch schon recht gute Erfahrung mit verschiedenen Mittelchen gemacht, von Backofenreiniger über Drano-Abflussreiniger und Bremsflüssigkeit.....
Hat alles vor und Nachteile.
Auf Metall sollte man eben darauf achten das keine Säuren drinn sind, bei Kunststoffen sind es die Lösemittel die Aufmerksamkeit erfordern......

Auf jeden Fall eine schöne Baustelle....hab ich selber auch noch rumstehn.... ;)
Werde mir das weiter zu Gemüte führen und bin auf die Fortschritte gespannt.

btw... Gepard zu kurz?
Hab ich was verpasst?
Ja, die Wanne ist gleich lang, aber das Heck verlängert das Modell beträchtlich, sollte passen.
Lediglich der Abstand zwischen der dritten und vierten Achse müsste größer sein.
Das kann man aber mit Schwingen lösen wo die Befestigungsgewinde etwas näher und bei anderen etwas weiter weg vom Drehpunkt gebohrt werden.
Nicht perfekt, aber schaut optisch passend aus.

"Alle Daumen hoch", macht weiter so!

Grüße
Michael
--
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19.02.2015, 16:33 Uhr
scenic99 besucht im Moment nicht das Board.scenic99 eine private Nachricht schreibenscenic99
Bob der Baumeister



Hi ihr Zwei,

na das hört sich ja nicht so dolle an :(
Da bin ich mal gespannt was da noch rauskommt und freue mich auf die Auflösung.

Ich gebe Michael recht ... auch ich benutze immer wieder den Abflüssreiniger *Drano* einfach nur genial das Zeug.
Modellteile in eine Wanne legen, Wasser rein bis alles bedeckt ist und dann gib ihm ... entweder 1 oder 2 Liter von dem Zeug, ein wenig umrühren und das ganze ein paar Tage stehen lassen.
Teile raus, mit Wasser abspülen und feddisch !!!

Ach ja, es gibt keine länger Gepardwanne !!!
Wie Micheal bereits erwähnt hat, liegt es an dem Abstand der Laufrollen.


Gruß
Dirk


--
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19.02.2015, 17:03 Uhr
Kapitaen besucht im Moment nicht das Board.Kapitaen eine private Nachricht schreibenKapitaen
gesperrt
Also bei meiner Wanne sind die löcher für die 3/4 laufrolle tatsächlich weiter auseinander selbst die gegenlager der federung weisen einen geänderten abstand auf.Schlußfolgerung das meine Wanne länger ist,steht ja auch so im Tankogradheft das bei den A2 Gepis am chasis Änderungen vorgenommen wurden.Wegen mehr gewicht der Türme (Klimaanlage)usw.Dies zog ja auch die überarbeitung der Bergepanzer nach sich siehe Bergepanzer 2 Standart (LS)Leistungssteigerung.Das sie mit dem mehr gewicht zurecht kamen.Die berge Fahrzeuge sind ja auch etwas länger wie ihre Kampfpanzer Brüder,nur eben mit gleichen Lr abstand.
Wenn ich sage lange Wanne dürft ihr mir ruhig glauben,sie ist es neben einen normalen Tamiya leopard 1A4 fällt das so ins gewicht das man denkt nein nicht das gleiche.
Also erspart uns es gäbe keine langen Wannen.Vielleicht bekommt man keine mehr,da würde ich euch zustimmen,ich aber habe eine lange Wanne.Gabs vor Jahren mal bei(Scale MilitärModellbau) da gabs ja auch die Wannen für einen Bergepanzer Umbau usw.

Gruß Jens
  
19.02.2015, 17:47 Uhr
cde_Evil-Homer besucht im Moment nicht das Board.cde_Evil-Homer eine private Nachricht schreibencde_Evil-Homer
Hi Jens,

nunja, haste nicht richtig verstanden.......
Die Wanne ist, mit dem geändertem Heck, korrekt was die Länge betrifft.
Die Aluwanne ist, von Tamiya, die selbe wie vom Leo1.
Abstand 3te --> 4te Laufrolle ist falsch bei Tamiya weil genau gleich wie beim Leo1.
Ja, von Scale gab es mal eine lange Wanne, mit richtigem Abstand der Laufrollen, hab auch eine..... :rolleyes:
Und natürlich war die Wanne beim ORIGINAL (also 1:1) Geppi länger, das korrigierte Tamiya mit der exra langen Heckwand, somit passt die Länge!
ABER man muss nicht an der Aluwanne rumsäge, es genügt die Löcher zu versetzen oder eben ein wenig mit den Schwingarmlängen zu tricksen......
Das hat aber nix mit der Länge der Wanne zu tun......

Mit aufklärenden Grüßen
Michael

--
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19.02.2015, 18:09 Uhr
scenic99 besucht im Moment nicht das Board.scenic99 eine private Nachricht schreibenscenic99
Bob der Baumeister



... Michael hat alles gesagt !!!

... so viel zur langen Gepard-Wanne I)


Gruß
Dirk
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27.03.2015, 17:34 Uhr
RonnyH besucht im Moment nicht das Board.RonnyH eine private Nachricht schreibenRonnyH


Teil 4 des Bauberichtes

Nach dem entlacken der Teile geht es nun wieder in die „richtige Richtung“. Allerdings ist noch nicht wirklich viel passiert und kaum der Rede wert – aber der Vollständigkeit halber…

Als erstes wurde sich noch einmal intensiver mit einer Modifizierung der Wanne beschäftigt – Hotte ist mal so die Möglichkeiten durchgegangen. Theoretisch würde ein versetzen der Schwingarme um einen halben Millimeter von der zweiten bis zur sechsten Laufrolle zumindest optisch was hermachen. Allerdings ist die Umsetzung doch recht schwierig; ohne neue Wanne entstehen dann „Langlöcher“ an den versetzten Schwingarmen, zusätzlich sind die Lager für die Federung zu ändern. So haben wir uns nun endgültig entschieden - es bleibt bei dem vorhandenen Laufrollenabstand.

Ein paar Änderungen gegenüber dem Urzustand der Wanne gibt es aber doch; die wurden hier mal nummeriert:





Erstens wird der angedeutete Kettenspanner natürlich gedreht, zweitens müssen die Nabendeckel an den äußeren Stützrollen weiter nach außen versetzt werden; auch an der Befestigung der Stützrollen wird nachgebessert. Drittens wird es eine Änderung an den Anschlagpuffern geben und viertens auch eine Änderung an den Schwingarmaufnahmen. Fünftens fehlte bisher das sechste Stoßdämpferpaar; natürlich werden auch alle nicht benötigten Öffnungen verschlossen.

Im Grunde wurden alle Arbeiten fast parallel ausgeführt; wir wollen mal trotzdem versuchen der Reihe nach zu berichten.


Im Bugbereich wurden die Löcher verschlossen…





…der Spannradarm wieder montiert,…





…der Kettenspanner erhielt neue Führungsstifte…





…und wurde wieder montiert.





Die Anschlagpuffer waren auf Grund von beschädigten Innengewinden nicht mehr wirklich festzuziehen. Als Lösung des Problems erhielten die Puffer alle eine eingeschraubte/eingeklebte Gewindestange M2; kommt ja so auch dem Original näher.





Die normalen Muttern mit Schlüsselweite 4 mm waren allerdings zu groß, es wurden daher Muttern M 2 SW 3 gekauft und diese dann gegen die normalen getauscht.





Um die restliche Farbe von den Puffern zu entfernen kamen sie ebenfalls in ein Yella-Bad in der Version 1.0.





Bei der Gelegenheit hat Hotte gleich noch ein paar weitere Teile zum entlacken gefunden, wie Leitkreuz, die Schmutzfänger…





…und den Hülsenschutz vom Turm; alles wieder wie bereits beschrieben.





Hier mal ein Blick auf die mit den normalen M2-Muttern montierten Puffer…





Für die noch zu schließenden Öffnungen in der Unterwanne hat Hotte dann entsprechende Polyscheiben ausgestanzt…





…von innen war bereits verklebt…





…und dann von außen die passende Scheibe eingesetzt.





Im Folgenden für die Bodenplatte…











Die Stützrollen und die Halterungen wurden auch überarbeitet; u.a. wurden die Gewinde nachgeschnitten…





…und die fehlenden Stifte gegen das Verdrehen ersetzt.








Selbst bei den Befestigungsbolzen mussten die Gewinde nachgearbeitet werden, weil sie schon etwas schwergängig waren.





Die äußeren Stützrollenhalter erhielten ebenfalls Stifte gegen das verdrehen.






Weiter dann demnächst an den Stützrollen…


Grüße von Hotte & Ronny
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http://panzerjaeger.forumfrei.com/
  
27.03.2015, 17:41 Uhr
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Hi *ihr zwei*,

sieht gut aus bis jetzt.
Da habt ihr euch na ne Menge Arbeit rausgesucht ;)


Gruß
Dirk
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27.03.2015, 18:03 Uhr
RonnyH besucht im Moment nicht das Board.RonnyH eine private Nachricht schreibenRonnyH


Hi Dirk!

Danke. Stimmt, da haste Recht, aber am Ende zählt das Ergebnis und er muss mir ja auch gefallen. :)

Gruß
Ronny 8)
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12.04.2015, 20:51 Uhr
RonnyH besucht im Moment nicht das Board.RonnyH eine private Nachricht schreibenRonnyH


Teil 5 des Bauberichtes


Geendet hatte Hotte letztes Mal mit den Stützrollenhaltern und den Stiften gegen das verdrehen. Für die Bohrungen der Stifte hat er sich eine kleine Bohrschablone gebaut. Allerdings funktioniert diese nicht wie abgebildet für jede Stützrolle, weil die Stützrollen nicht in einer Ebene liegen, sondern von hinten nach vorne langsam ansteigen. Gut sehen kann man das auch bei einer Seitenaufnahme eines Gepards ohne Seitenschürzen, wenn man den Abstand der Kette zur Oberwanne betrachtet.





Im Endeffekt hat aber Hottes Schablone mit einigen Anpassungen den gewünschten Zweck erfüllt. Hier die äußere Stützrolle…





…und hier deren Befestigung.





Als nächstes eine innere Stützrolle…





…und ebenfalls deren Befestigung.





Die Nabendeckel der Stützrollen waren anfangs alle gleich; allerdings ist das beim Original etwas anders. Da stehen die Nabendeckel der äußeren Stützrollen etwas heraus; hierfür wurden Polyscheiben angefertigt und bei den äußeren Stützrollen mit eingeklebt, sah dann abschließend so aus…














Bei einer Probefahrt im Keller ist aufgefallen, dass einer der Stoßdämpfer nicht richtig gearbeitet hat, also wurdeb dem Problem mal auf den Grund gegangen.





Laufrolle ab, Stoßdämpfer raus und dann auch den Grund herausgefunden. In der oberen Stoßdämpferhälfte gab es innen einen kleine Gußperle, an der die untere Hälfte beim Einfedern hängen blieb; diese also weggeschliffen und nun funktioniert der Dämpfer einwandfrei. Weiterhin hat Hotte die Haltebolzen der Schwingarmaufnahmen gegen eine kleinere Version ersetzt, die zu den angegossenen besser passt; hier auch schon mal der Unterschied zwischen Original M2-Muttern an den Puffern und den neuen M2-Muttern mit SW 3.








Weiter demnächst…

Grüße von Hotte & Ronny 8)
--
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21.05.2015, 19:22 Uhr
RonnyH besucht im Moment nicht das Board.RonnyH eine private Nachricht schreibenRonnyH


Hallo Leute!

Keine Sorge, der Baubericht wird fortgesetzt. ;=

Hier ein kleiner Zwischenbericht von Hotte, bezüglich des Entlackungsmittel YELLA, welchen er mir gesendet hat und den ich euch nicht vorenthalten will.


Bevor es mit dem Geppi weitergeht, will ich mein Versprechen einhalten und noch einmal zu dem Reiniger berichten. Insgesamt ist die Lage was Hersteller und Vertrieb betrifft etwas verworren. Aber mal der Reihe nach…

Das Yella welches ich benutzt habe (wir nennen es mal wieder Yella 1.0), wurde von der Fa. WIP GmbH in Renningen (neben anderen Chemieprodukten) produziert. Diese Firma gibt es inzwischen nicht mehr, aber die Produkte wurden dennoch weiterentwickelt und auch weiterhin produziert.

Auch das Yella 1.0 wurde weiterentwickelt und so entstanden zwei verschiedene Yellas; zum einen das inzwischen aggressivere Yella 2.0 und zum anderen ein Produkt namens Yella PCO, speziell für die Graffiti-Entfernung von Kunststoffen.

Von diesem Mittel habe ich inzwischen mal eine Flasche zur Probe gehabt.

Es war mir natürlich nicht möglich alles ausgiebig zu testen – da gibt es zu viele verschiedene Kunststoff-Zusammensetzungen (man spürt den Unterschied zwischen Tamiya und Heng Long ja schon beim Bearbeiten), natürlich spielen auch die verschiedenen Farbprodukte (Acryl- oder Nitrofarbe) eine große Rolle und selbst bei gleicher Produktlinie wie Acrylfarben gibt es von Hersteller zu Hersteller Unterschiede. Ähnlich dürfte das auch bei Kunstharzprodukten sein.

Wie sich Yella 1.0 und 2.0 verhalten hatte ich ja schon mal beschrieben; 1.0 bei war bei kurzer Einwirkdauer durchaus anwendbar, 2.0 ist definitiv zu aggressiv für Kunststoffe.

Der von mir entlackte Gepard war meiner Meinung nach wahrscheinlich mit Nitrofarbe lackiert, denn diese Farbe hatte sich komplett im Reiniger aufgelöst (auch so ein Problem bei gebrauchten Modellen – man kennt weder Farbe noch Anzahl der Schichten und die Schichtdicken).

Yella PCO habe ich zu einer ersten Probe mal auf durchsichtigem Acryl aufgetragen und längere Zeit einwirken lassen – ich konnte keine Veränderungen feststellen. Dann habe ich von Torro-Plastik Acrylfarben entfernt – das geht zwar, allerdings nicht so schnell wie beim Gepard. Das liegt meiner Meinung nach aber an den unterschiedlichen Farben – Acryl- und Nitro. Während sich die Nitrofarbe im Reiniger komplett aufgelöst hat, löst sich das Acryl zwar vom Untergrund ab, aber wird dabei schrumpelig und bildet beim abwaschen Farbfetzen; war also nicht so angenehm wie bei Nitro. Meiner Meinung nach könnte die Verwendung des Reinigers CL 2010 von der gleichen Firma zum abwaschen auch noch besser funktionieren als eine „normale“ Seifenlauge.

Jedenfalls konnte ich keine Probleme an dem werkseitigen Kunststoff und meinem Zimmerit aus Apoxie feststellen – allerdings sollte immer erst eine Probe gemacht werden. Bei handelsüblicher Polyplatte konnte ich bei längerer Wirkdauer ebenfalls ein anlösen des Materials feststellen ähnlich wie beim Einsatz von Plastikkleber; allerdings auch ohne spätere Probleme.


Fazit: Yella PCO ist definitiv auch kein Wundermittel, aber es funktioniert, wobei Vorsicht immer die Mutter der Porzellankiste bleiben sollte.

Ein Wundermittel ist bei so vielen unterschiedlichen Voraussetzungen wohl auch nicht zu finden…


Gruß Hotte
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