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      Baubericht Gepard 1A2 in 1:16
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Thema: Baubericht Gepard 1A2 in 1:16

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01.02.2015, 13:39 Uhr
RonnyH besucht im Moment nicht das Board.RonnyH eine private Nachricht schreibenRonnyH


Ich habe mein erstes Projekt gestartet – meins, na ja, nicht meins sondern ein Gemeinschaftsprojekt mit Modellbaukollege Hotte zusammen. Kein Neubau, sondern ein bereits begonnenes Modell. Es handelt sich dabei um einen Flugabwehrkanonenpanzer Gepard von Tamiya, dessen Bausatz ja bekanntlich nicht mehr im Handel zu erhalten ist.






Zusammen mit dieser Baustelle wurden viele Sonderteile erworben, die meisten von der Fa. AFV Model. So u.a. auch das 2-Gang-Schaltgetriebe mit Leerlauf - so ist ein Abschleppen des Modells später möglich.

Weiterhin sind auch noch ein großer Teil der originalen Spritzlinge von Tamiya vorhanden, Manche sind allerdings zum Teil beschädigt. Andererseits sind auch einige Teile doppelt vorhanden; während des Baus müssen wir dann immer mal wieder entscheiden, ob Ersatz nachgekauft werden muss.

Vom Grundsatz basiert der Gepard auf der Leopard 1-Wanne, diese wurde allerdings etwas modifiziert. Diese Modifikation der Wanne besteht in einem geänderten Laufrollenabstand, zwischen der dritten und vierten Laufrolle. Dort gibt es einen um 8 cm vergrößerten Abstand.






Tamiya hat diese modifizierte Wanne leider nicht umgesetzt. Eine Zeitlang wurden geänderte Wannen im Maßstab 1:16 angeboten, allerdings gibt es diese Firma nicht mehr und deren Wannen sind nur noch mit viel Glück zu ergattern. Und so wird dieser Gepard auf der originalen Tamiya-Wanne rollen.

Zunächst mal eine bebilderte Bestandsaufnahme; die Unterwanne ist weitestgehend fertiggestellt, an der Oberwanne ist lediglich begonnen worden.






Bereits eingebaut ist auch das Modul für die Turmdrehung von AFV.






Teilweise ist das Modell auch bereits an der Unter- und Oberwanne lackiert. Die beiden Kettenabdeckungen bestehen aus sehr weichem Kunststoff; die Grundplatte innen besteht ebenfalls aus einer Kunststoffplatte.





Das AFV-Schaltgetriebe aus der Nähe…






…und ebenso der Turmdrehantrieb.






Mit enthalten im Paket war auch die Steuerelektronik für den Gepard. Das sind zum einen der Fahrtregler TVC-B-10 sowie das FO-Modul TVC-MF-10-MT3, beide von der Fa. SGS. Ebenfalls mit dabei eine im Bau befindliche Soundbox mit dazugehörigem Lautsprecher Visaton FRS 8.






Die Rückwand ist ebenfalls nicht mehr original (tippe ebenfalls auf AFV), allerdings passt diese nicht wirklich zur Oberwanne – gut zu sehen im Bereich der Rücklichter.






Weiterhin hätten wir dann den Fahrtregler…






…und das FO-Modul; beide wurden über den Scalebus miteinander verbunden für erste Funktionstests.






Zum heutigen Abschluss noch ein Foto von der Seite der Unterwanne…






…demnächst geht es dann wohl erst einmal einen Schritt zurück, bevor es später zwar langsam, aber in die richtige Richtung gehen wird.


Fortsetzung folgt, falls Interesse besteht.........


Grüße von Hotte & Ronny
--
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01.02.2015, 14:10 Uhr
scenic99 besucht im Moment nicht das Board.scenic99 eine private Nachricht schreibenscenic99
Bob der Baumeister



Hi ihr Zwei,

ein schönes Modell habt ihr euch da rausgesucht.
Baubetrichte gibt es ja genügend hier davon.

Bei dieser Art von Turmantrieb wißt ihr ja schon das ihr den Turm *autark* machen müßt ? !
... ich mein ja nur ... ;)


Gruß
Dirk
--
email@dirkkristen.de

http://www.dirkkristen.de
  
01.02.2015, 14:39 Uhr
RonnyH besucht im Moment nicht das Board.RonnyH eine private Nachricht schreibenRonnyH


Hi Dirk!

Jooo, wissen wir. Sind am überlegen, ob wir nen Leo 2A6 Drehkranz (eventuell einen anderen Motor) und eine 24-polige-Kabeldurchführung nehmen. Mal schauen.

Ansonsten, sind wir für Tipps und Tricks dankbar.

Gruß
Hotte & Ronny
--
http://panzerjaeger.forumfrei.com/
  
01.02.2015, 14:43 Uhr
scenic99 besucht im Moment nicht das Board.scenic99 eine private Nachricht schreibenscenic99
Bob der Baumeister



Hi ihr Zwei,

warum ... müßt ihr doch nicht !
Die *autark-Lösung* ist doch realisierbar !!!

Ihr braucht doch nur einen 2. Empfänger und ne eigene Stromversorgung für den Turm.
Der Vorteil ist, der Turm ist jeder Zeit ohne größeren Aufwand abnehmbar.


Gruß
Dirk
--
email@dirkkristen.de

http://www.dirkkristen.de
  
01.02.2015, 15:24 Uhr
Radfahrer besucht im Moment nicht das Board.Radfahrer eine private Nachricht schreibenRadfahrer


Hallo Ihr beiden Gepardpapas!

Ja das wird ne langwierige Flaschenaufzucht. :look:
Aber Hotte ist ja der Puzzeler vor dem Herren, der ist fast durch nichts zu schrecken. Es wird sich also für alle Probleme eine Lösung finden, davon bin ich überzeugt.
Der Gepi wird am Ende eine richtige Bereicherung werden!

Viel Erfolg beim Bau und Spaß dabei!
--
Isch ´abe ga´ keine Fahrrad!

Olaf (der Radfahrer)
  
01.02.2015, 15:31 Uhr
RonnyH besucht im Moment nicht das Board.RonnyH eine private Nachricht schreibenRonnyH


@Dirk!
Ich weis nicht, ob ich bei meiner Spektrum DX10T einen zweiten Empfänger mitbinden kann.
Ansonsten würde der Turm mit Steckern verbunden werden und dann somit trennbar sein.
Aber das werden wir dann noch entscheiden.

@Olaf
Mit Hotte zusammen wird das schon alles hinhauen, denn wir haben ja Zeit.
--
http://panzerjaeger.forumfrei.com/
  
01.02.2015, 15:59 Uhr
Radfahrer besucht im Moment nicht das Board.Radfahrer eine private Nachricht schreibenRadfahrer


Hallo Ronny!

Seit wann hast Du denn eine DX 10 ? 8o Luxusfetischist! *neid* - Aber nee, die wirste auch brauchen für die ganzen Programmierungen, keine Frage, gute Wahl!
--
Isch ´abe ga´ keine Fahrrad!

Olaf (der Radfahrer)
  
01.02.2015, 16:26 Uhr
RonnyH besucht im Moment nicht das Board.RonnyH eine private Nachricht schreibenRonnyH


Hi Olaf!

Die habe ich schon ne Weile, aber soviele Funktionen brauchte ich bis jetzt nicht.:rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:

Gruß Ronny
--
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03.02.2015, 20:50 Uhr
scenic99 besucht im Moment nicht das Board.scenic99 eine private Nachricht schreibenscenic99
Bob der Baumeister



Hi Ronny,

wenn ich mich recht erinnere, dann funktioniert das.
Zumindest mit dem Empfänger : RX32d

Damit hat im Nachbarforum jemand seinen Bagger (Ober- und Unterwagen) gesteuerrt.

Gruß
Dirk
--
email@dirkkristen.de

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03.02.2015, 21:54 Uhr
RonnyH besucht im Moment nicht das Board.RonnyH eine private Nachricht schreibenRonnyH


Hi Dirk!

Danke. Mal schauen, wie wir es lösen, wenn es soweit ist.

Gruß
Ronny
--
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11.02.2015, 20:52 Uhr
RonnyH besucht im Moment nicht das Board.RonnyH eine private Nachricht schreibenRonnyH


Wie gesagt geht es erst einmal mindestens einen Schritt zurück; wie bei einer Baustelle fast üblich, wird der Gepard fast komplett demontiert. Einerseits soll natürlich die Farbe runter, zum anderen wird es bereits an der Unterwanne erste Änderungen geben.

Neben der Grundplatte sind auch die Kettenabdeckungen aus dünnem Polystyrol; diese Teile werden nicht nur demontiert sondern später auch ersetzt.





Ein Highlight ist natürlich das Schaltgetriebe – wird aber ebenfalls erst einmal ausgebaut.





Die Rückwand ist ebenfalls nicht mehr die originale; dem geübten Auge fallen vielleicht bereits ein paar kleine Fehler auf...





Die Dioden für Rücklichter und Blinker sind bereits mit entsprechenden Widerständen versehen und leider auch schon eingeklebt; mal sehen ob wir die heil herausbekommen…

…gleiches gilt für das Leitkreuz.






In der Wanne steckt bereits eine Federung von WeCoHe, weiterhin ist noch der originale Kettenspanner von Tamiya verbaut; die neuere Version der Kettenspanner für die Leo-Serie von AFV liegt aber dieser Baustelle bei.





Im Anschluss kommen dann alle Laufrollen, die Schwingarme und Stoßdämpfer ab.





Die angedeutete Spannvorrichtung des Spannrades war auch falsch herum angeklebt, noch zu erkennen an der fehlenden Farbe auf der Wanne.





Weil es sich auf der noch lackierten Wanne gut macht, wurde auch gleich mal die Schablone für den neuen Kettenspanner angelegt, angezeichnet und...





…auch gleich ausgebohrt und nachgefeilt.





Passt soweit…





…also eingebaut.











Von den Schwingarmabdichtungen waren einige bereits defekt bzw. schon so porös, dass sie beim Abnehmen gerissen sind.





Also beim örtlichen Anbieter des Vertrauens schnell mal eine Tüte Ersatz O-Ringe abgeholt.








Weiter dann nächstes Mal mit dem entlacken.

Grüße von Hotte & Ronny I)
--
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12.02.2015, 17:56 Uhr
scenic99 besucht im Moment nicht das Board.scenic99 eine private Nachricht schreibenscenic99
Bob der Baumeister



Hi Ihr zwei,

das sieht doch schon sehr gut aus.
Habt ihr schon eine Methode zum entlacken ???


Gruß
Dirk
--
email@dirkkristen.de

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12.02.2015, 18:24 Uhr
Kapitaen besucht im Moment nicht das Board.Kapitaen eine private Nachricht schreibenKapitaen
gesperrt
Servus Hotte & Ronny!Mit dem entlacken,ich hatte vor Jahren ein Projekt in ähnlichen bau statium gekauft.Leider genau so farbig daneben wie eurer.Ich versuchte an der wanne mit beizer,ging prima an der heckwand da Resin gings genauso gut ab.Dann alles schön mit weichem spülie abgewaschen,kein schruppen oder ähnliches.Selbst die Vertiefung der Stützrollen usw wurden wie neu.
Aber bitte vorsicht Poly wird davon angegriffen,trotz aller Umweltfreundlichkeit.Nur in den ecken brauchte ich eine Zahnbürste zum gelösten lack auskratzen.Ich hoffe etwas geholfen zu haben,nein braucht euch nicht bedanken,ich finde dafür ist ein Forum da.

Gruß Jens.
  
12.02.2015, 18:46 Uhr
RonnyH besucht im Moment nicht das Board.RonnyH eine private Nachricht schreibenRonnyH


Hallo ihr Beide!

Die Teile sind mitlerweile alle schon entlackt. Sieht fast alles aus, wie gerade neu gekauft. :D
Wie das Zeug heisst, was Hotte da besorgt hat, finde ich noch raus und teile es hier mit.

Weiter geht es dann demnächst im dritten Teil des Bauberichtes.

Gruß
Ronny
--
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17.02.2015, 21:32 Uhr
RonnyH besucht im Moment nicht das Board.RonnyH eine private Nachricht schreibenRonnyH


Entlackung war und ist das angesagte Thema des dritten Teils vom Baubericht …

Ein Thema, das mit Sicherheit nicht einfach ist und etliche Methoden und Mittelchen kennt, da haben sich schon einige daran ausprobiert (manche vielleicht auch vorsichtshalber nicht). Echtes Problem dabei sind ja nicht die Metallteile aus Alu oder Messing, sondern die anderen Teile aus Polystyrol, Resin und anderen Kunststoffen.

Für uns ist es die erste Entlackung von einem Modell, haben also noch nicht die Erfahrung für diese doch sehr spezielle Sache. Allerdings haben wir in den Foren schon den einen oder anderen Tipp dazu gelesen und Hotte hat auch beruflich immer mal wieder mit diesem Thema zu tun. Dort betrifft es die Graffitientfernung von unterschiedlichen Schildern.

Die Laufrollen und Schwingarme wurden der Einfachheit halber mit Nitroverdünnung gereinigt – das geht zwar sehr schnell und wird auch blitzeblank, allerdings ist die Geruchsbelästigung doch enorm und sollte daher nur bei guter Lüftung durchgeführt werden. An den Polystyrol- und Resinteilen wurde mal das Mittelchen von Arbeit ausprobiert.

Hier als erstes an der Aluwanne. Das Mittel ist auf pflanzlicher Basis und wird mittels Sprühflasche aufgetragen. Durch die ölartige Konsistenz haftet es ganz gut und trocknet auch nicht so schnell. Schon nach knapp 10 Minuten Einwirkzeit war die Farbe komplett abgelöst.





Zum Entfernen benutzte Hotte dann warmes Wasser mit reichlich Spülmittel, um das ölhaltige Gemisch von Entferner und Farbe gut abwaschen zu können.





An der Aluwanne war er mit dem Ergebnis schon einmal sehr zufrieden – schnell und gut gereinigt.





An den Alulaufrollen und Schwingarmen wurde dann Nitroverdünnung getestet; reinigt auch gut und schnell, allerdings sind hier die störenden Nebeneffekte wie Geruchsbelästigung und das Entsorgungsproblem, zum anderen kann Nitroverdünnung nicht auf Plastikteilen eingesetzt werden, da diese angegriffen werden.

Vor der Behandlung sahen die Laufrollen noch so aus…





…und so hinterher.





Auch Antriebsrad, Stützrollen und Schwingarme waren im Nu sauber.





Hier mal alle Laufrollen nach der Reinigung…





Weiter ging es an der Oberwanne und dem Heckteil aus Resin. Wieder aus der Sprühflasche gut eingesprüht…





…einwirken lassen…





…und anschließend gut abwaschen. Hier mal die Oberwanne nach dem ersten Reinigungsvorgang.





An der Rückwand durfte wegen der größeren Farbschichtdicke das Mittel noch etwas länger wirken…





…und auch hier kann sich das Ergebnis nach dem ersten Durchgang durchaus sehen lassen.





Diese Prozedur wurde dann noch einmal wiederholt und anschließend noch einmal alle Teile in sauberem Seifenwasser abgewaschen und abgespült. Hier das Ergebnis an der Oberwanne…











…und am Heckteil.








So viel zum entlacken des Modells.

Das Mittel ist wie gesagt ein Graffitireiniger und nennt sich Yella – zu beziehen u.a. hier: http://www.shop-reinigungsmittel.de/graffiti-beseitigung-und-schutz/yella-05-ltr.html; es ist nicht ganz billig, aber es arbeitet sich sehr gut damit.

Das war es vom dritten Teil.

Grüße von Hotte & Ronny
--
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