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      Der Versuch einer ganz neuen Getriebekonstruktion
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Thema: Der Versuch einer ganz neuen Getriebekonstruktion

[ - Antworten - ]
Seiten: [1] (2) 
19.08.2014, 22:04 Uhr
Edwin besucht im Moment nicht das Board.Edwin eine private Nachricht schreibenEdwin


Hallo,

wie einige ja sicherlich schon bemerkt haben komme ich vor lauter Arbeit momentan nicht wirklich zum bauen. Dafür finde ich hin und wieder in der Arbeit doch die Muße und Entspannung mir was Neues auszudenken und das dann zu konstruieren.

So habe ich, nachdem ich mir ein paar Gedanken gemacht habe wie man Getriebe effektiver und trotzdem vor allem leiser im Betrieb konstruieren kann. Dazu kommt seit einiger Zeit auch die Möglichkeiten eines 3D Druckers, der weitgehend selbständig arbeitet.
Also habe ich mich hingesetzt und einen neuen, am Ende vollständig geschlossenen Getriebeblock für meine Pantherwanne gezeichnet. Für diesen Test habe ich bewußt eines meiner starken Getriebe ausgesucht. Kleinere und schwächere Varianten sind, wenn es so klappt dann kein Problem mehr.
Durch die Kunststoffbauweise will ich ohne Einschränkungen der Festigkeit eine hörbare Reduzierung der Getriebegeräusche erreichen und durch die geschlossene Bauweise dieses mit einer Lebensdauerfettfüllung versehen. Als kleiner Nebeneffekt soll sich der Bauaufwand etwas reduzieren.

Hier habe ich schon mal ein Bild der Druckersimulation einer Getriebehälfte.




Diese wird so zwar noch einige Änderungen brauchen und mir fällt bestimmt noch mehr dazu ein wie ich den Einbau verbessern kann, aber so werde ich die Teile jetzt mal drucken und die Festigkeit ausprobieren.

Gruß Edwin
  
20.08.2014, 17:06 Uhr
halbkette besucht im Moment nicht das Board.halbkette eine private Nachricht schreibenhalbkette


Hallo Edwin,

das sieht zumindest schon interessant aus und die Idee ist natürlich gut.
Eine andere Frage ist wohl die Festigkeit, aber das kann man auch ausprobieren, wie du schon sagst.

Ich habe über derartige Kunststoff-Konstruktionen auch noch nicht nachgedacht, weil für mich eigentlich nur Metall infrage kommt.
Aber einer muß ja mal damit anfangen, wenn es wirklich geräuschmindernd ist. :))

Also, viel Erfolg damit.
--
Gruß Hartmut

" Ein Modell ist mehr als nur die Summe seiner Teile "
  
20.08.2014, 20:35 Uhr
Radfahrer besucht im Moment nicht das Board.Radfahrer eine private Nachricht schreibenRadfahrer


Hallo Eddie!

Wie immer von Dir ein unkonventioneller Ansatz. Das wird wieder spannend. Wie sind nachher die Motoren angeordnet? Versetzt zueinander, dass man auch längere Bürstenvertreter nehmen könnte, oder sind sie fluchtend angeordnet, so das nur kurze Motore nebeneinander passen?
--
Isch ´abe ga´ keine Fahrrad!

Olaf (der Radfahrer)
  
20.08.2014, 21:06 Uhr
Edwin besucht im Moment nicht das Board.Edwin eine private Nachricht schreibenEdwin


Hallo Hartmut,

nachdem ich heute den ersten Prototypen in der Hand hatte war ist selbst überrascht wie stabil der ist. jetzt werde ich ihn nochmal umkonstruieren da ich zuerst, wie beim alten Getriebe streben mit einbebaut hätte und diese enfach nicht mehr brauche. Ich werde mir da ganz was Neues zum schnelleren und einfacheren Einbau in die Wanne ausdenken und dann im Cölian ausprobieren. wenn das mit diesem starken Getriebe klappt gibt es keine Probleme mit Kleineren

Hallo Olaf,

für Bürstenmotoren werde ich die Getriebe erstmal nicht bauen. Diese haben für mich nur noch Nachteile gegenüber den Brushless. Selbst meine Kleinsten sind 15mm lang bei 26mm Durchmesser und haben 100W. Die stärksten Bürstenmooren mit 28mm Durchmesser haben 35W. So kann ich meine Motoren nebeneinander setzen und benötige nur einen Getriebetyp. Dazu sind Bürstenmotoren ineffektiv und werden heiß.

Gruß Edwin
  
20.08.2014, 22:05 Uhr
Edwin besucht im Moment nicht das Board.Edwin eine private Nachricht schreibenEdwin


Hier habe ich mal ein paar Bilder vom ersten Prototypen, den ich aber schon zu 50% aus den Dinge die ich aus dem ersten und der überraschenden Stabilität geändert habe und neu drucken werde. Das wird zwar noch einige Prototypen brauchen, da ich das erst lernen muß, aber es ist jetzt schon eine ganz andere Konstruktion. Wenn ich die dann in meinen Coelian einbaue und teste wird die Praxis die EIgnung entscheiden.Wenn das klappt ergeben sich aber ganz neue Möglichkeiten im Getriebebau, da zuvor nur extrem teuer und aufwendig zu bauende Getriebe machbar werden.








  
22.08.2014, 17:23 Uhr
halbkette besucht im Moment nicht das Board.halbkette eine private Nachricht schreibenhalbkette


Hallo Edwin,

so fertig in der Hand sieht das Teil schon richtig gut aus - vorausgesetzt, du putzt es noch ein wenig fürs Auge. ;D

Deine Idee vom "Super"-Leichtbau macht mir doch etwas Sorgen: denke bitte an den heimtückischen "Ermüdungsbruch", der beim Kunststoff eigentlich eher auftritt, als beim Metall.
Du merkst eine Schwachstelle also erst sehr viel später, nach vielen Fahrten.

Trotzdem weiter so.
--
Gruß Hartmut

" Ein Modell ist mehr als nur die Summe seiner Teile "
      Beitrag 1 mal editiert. Zuletzt editiert von halbkette am 22.08.2014 17:25.
22.08.2014, 17:44 Uhr
Edwin besucht im Moment nicht das Board.Edwin eine private Nachricht schreibenEdwin


Hallo Hartmut,

das war mal nur so ein Erster und nicht wirklich brauchbarer Ausdruck, der mir nur als Anschauungsmuster und zum Lernen diehnt.
Ich habe schon ein neues und verbessertes Gehäuse gedruckt nachdem ich am ersten Teil schon Verbesserungspotntial erkannt habe.

Beim ersten Gehäuse hatte ich noch durchgehend die Messingstreben wie beim alten Getriebe vorgesehen. Nachdem ich jetzt aber gesehen habe wie stabil das Gehäuse wird habe ich diese gegen einer Verzapfung getauscht und es ist noch stabiler und einfacher geworden. Dazu habe ich mir etwas Neues einfallen lassen wie ich die Wartungs und Montageöffnungen mit dem mittleren Verbindungsstegen machen werde. So kommt man dann auch wieder an die Federung ohne das Getriebe ausbauen zu müssen.

Das mit den Belastungsbrüchen kenne ich. Ich habe das mal bei meiner Ausbildung ausführlich betrachten müssen und das Gehäuse entsprechend ausgeführt.

Nächste Woche werde ich nun meinen Coelian zerlegen und sehen wie die Zahnräder und Motoren passen. Wenn das zu meiner Zufriedenheit ist werde ich es weiter konstruieren und für die Tests in meinem Coelian einbauen. Dieser hat 2 x 450 Watt mit Schwungmassen und meine Panzer werden nicht geschont.
Wenn das Gehäuse da keine Probleme macht, denke ich, daß ich da ein paar neue, sehr interessante Anwendungfälle und Möglichkeiten aufgestoßen habe.

Gruß Edwin
  
23.08.2014, 00:06 Uhr
Oldchap besucht im Moment nicht das Board.Oldchap eine private Nachricht schreibenOldchap


hallo Edwin,

ein interessanter Ansatz. Auch für unsere Maßstäbe (1:8 - 1:4) würde ich da u.U. Verwendungsmöglichkeiten als Servoantrieb sehen (Turm drehen, Kanone heben etc.).

Das Getriebegeräusch an sich ist für uns allerdings kein Thema (auch nicht beim Antrieb), weil schon das Klappern der Metallketten auf festem Untergrund genügend Lärm machen würde, um unsere Getriebemotoren locker zu übertönen, wenn es nicht sowieso vom eingebauten Sound jederzeit überbrüllt werden würde. :D
--
Viele Grüße

Gerhard

_________________________
Bigtanks-Köti 1:6, Hermann-Porsche-Köti 1:6, Bigtanks-Jati 1:6
  
23.08.2014, 07:09 Uhr
Doomgiver besucht im Moment nicht das Board.Doomgiver eine private Nachricht schreibenDoomgiver
Hallo,

was mir noch auffiel: Laufen die Wellen direkt in den Getriebegehäusen? Könntest Du nicht sonst noch Taschen oder Senkungen für entsprechende Kugellager vorsehen? Irgendwie bereitet mir der Gedanke, dass die Stahlwellen direkt auf dem (verhältnismäßig) weichen Kunststoff laufen, leichtes Unbehagen. Von der Laufruhe mal ganz zu schweigen.

Heiko
  
23.08.2014, 14:40 Uhr
Oldchap besucht im Moment nicht das Board.Oldchap eine private Nachricht schreibenOldchap


Hallo Heiko,

so groß wie die Löcher hier sind, könnte ich mir vorstellen, daß darin nicht direkt die Achsen laufen sollen. Kugellager sind ja vllt. nicht gleich überall nötig, aber Bronze-Bundbuchsen wären sicher eine gute Lösung.
--
Viele Grüße

Gerhard

_________________________
Bigtanks-Köti 1:6, Hermann-Porsche-Köti 1:6, Bigtanks-Jati 1:6
  
23.08.2014, 15:57 Uhr
halbkette besucht im Moment nicht das Board.halbkette eine private Nachricht schreibenhalbkette


Hallo Heiko,

nein, soweit würde ich bei Betrachtung der relativ großen Bohrungen nicht gehen - da sind wohl gewiß schon Kugellager eingeplant. Das würde mich andernfalls bei Edwin auch sehr wundern. :)) :))

Bei seinen Metallgetrieben waren ja auch immer Kugellager dabei.


@ Edwin:

Kleine Anmerkung an deine Antwort:
ich sprach von "Ermüdungsbruch" nicht von Belastungsbruch - das ist ein wesentlicher Unterschied, den ich bei dieser Gelegenheit mal ansprechen möchte.

a) ein "Belastungsbruch" erscheint bei praktisch jedem Material irgendwann nach einer deutlichen Höchst- o. Überlastung und zwar nach ziemlich kurzer Zeit,

b) ein "Ermüdungsbruch" erscheint nur bei bestimmten Materialien bevorzugt - immer dann, wenn nur mittlere Belastungen anliegen, die aber ständig über lange Zeit am Material zerren.

Kunststoff neigt eben von Natur aus eher zum "Ermüdungs"bruch. D.h.: es sieht zunächst so aus, als halte das Material der normalen Belastung stand, aber eines schönen Tages ist es dann doch "ab". :)) :))

Da hilft nur etwas stärker zu dimensionieren - und: hilfreiche "Rippen" sollte man nicht unbedingt verbannen.... Aber sammle du man ruhig erst einmal deine Erfahrungen. Es gibt ja auch "zäh-elastischen" Kunststoff. ;)
( Ich kenne die wahre Qualität des druckbaren Materials noch nicht genau, deshalb nur Befürchtungen von mir. ) ;D

Trotzdem viel Erfolg damit. :rolleyes:
--
Gruß Hartmut

" Ein Modell ist mehr als nur die Summe seiner Teile "
  
23.08.2014, 17:04 Uhr
KG8491 besucht im Moment nicht das Board.KG8491 eine private Nachricht schreibenKG8491
Hallo Edwin

Ich hatte ja heute in Dernbach das Vergnügen, dein Getriebegehäuse in die Finger zu kriegen. Ich würde mir an deiner Stelle keine Gedanken über die Stabilität machen. Das hält, wenn nicht komm ich in die Pfalz und geb dir einen aus.

Gruß

Gerfried
  
24.08.2014, 17:43 Uhr
Edwin besucht im Moment nicht das Board.Edwin eine private Nachricht schreibenEdwin


So, Dernbach ist vorbei und die Arbeit hat mich wieder...:nuke:

In meinem getrieben verwende ich immer Kugellager, in diesem Fall mit Flansch. Die baue ich so ein, daß es keiner weiteren Sicherung bedarf, obwohl man sie normaerweise sowieso nur schwer wieder raus bekommt.
Beim Kunststoff ist es besonders wichtig, daß diese dann stramm sitzen, da der Kunststoff sonnst schnell ausschlägt.

Sorry Hartmut,

da hatte ich mich falsch ausgedrückt....:p
Die Getriebe habe ich schon so geruckt, daß man von hand nichts mehr biegen oder zerbrechen kann. Gerfried hat es ja ausprobiert.... ;D
Trotzdem werde ich das zuerst in meinem Cölian ausreichend ausprobieren. dieser hat mit 2 x 450W einen passenden Antrieb dafür.

Gruß Edwin
  
24.08.2014, 19:00 Uhr
halbkette besucht im Moment nicht das Board.halbkette eine private Nachricht schreibenhalbkette


Hallo Edwin,

nix für ungut - das ist vielleicht mehr ein akademisches Problem.

Wenn du sagst, dass das hält, so wie es jetzt ist, dann warten wir es einfach mal ab. Du kannst ja auch Glück dabei haben. ;D (...und das wird wohl nötig sein, besonders bei 2x450 Watt...) ;D

Ich drücke dir jedenfalls die Daumen.
Und vor dem ersten Zustandsbericht bitte erst etliche Stunden querfeldein fahren...auch mit Vollgas usw.
--
Gruß Hartmut

" Ein Modell ist mehr als nur die Summe seiner Teile "
  
24.08.2014, 19:54 Uhr
Edwin besucht im Moment nicht das Board.Edwin eine private Nachricht schreibenEdwin


Hallo Hartmut,

meine Modelle werden im Verhältnis sehr viel gefahren, vor allem bei Probefahrten durch andere und dabei keineswegs geschont. Bei meinem Jagdpanther habe Ich den dritten Kettensatz drauf und dier zeigt auch wieder die ersten Auflösungserscheinungen durch die Kilometerleistung im Gelände.

Gruß Edwin
  
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