30.07.2014, 23:55 Uhr
 Elch67

|
Hallo Kameraden,
am Samstag hatte ich meinen Senderakku bei Lothar geladen, gestern Abend mit der Funke 10 Min. hantiert, mitten in der Änderung eines Modellspeichers *PIEP PIEP PIEP Akkualarm.
Töffte, zum Glück übernimmt die Futabasoftware die Änderungen.
Der Akku hat schon etliche Jahre auf dem Buckel, ok, alter NiCd 1700er, aber immerhin Sanyo Sollten in dieser Anwendung eigentlich noch länger halten.
Warum isser platt? Na nicht nur weil es ein NiCd war, sondern das Teil fast nie vernünftig geladen wurde. Wer nimmt schon gerne den Akku aus dem Sendergehäuse, wenn eine Ladebuchse vorhanden ist?
Auf der Ladebuchsenplatine sitzt ne Menge Elektronik, unter Anderem eine \\\"Verschutzpolungsidiode\\\". Diese habe ich gebrückt.
Somit kann der Computerlader auch die Akkudaten vernünftig erfassen, da die Diode die Spannungsdaten verfälscht und der Akku nie richtig geladen wurde.

Der neu bestellte 5000er NiMH soll es da besser haben. Passieren kann eigentlich nichts, wenn man die Polung beim laden beachtet, der Schalter der FC18 trennt + UND - von der Funkenelektronik in der Aus-Stellung.
Da aber noch etliche F14, F16 usw. in Betrieb sind, vll. ein nützlicher Hinweis für die Nutzer.
Bitte aber die Stromlaufpläne der Platinen nachvollziehen, ob eine vollständige galvanische Trennung durch den Schalter
gegeben ist. Ferner zeigt das Bild die Platine einer FC18V3plus.
Und noch ein Hinweis, die Garantie meiner FC18 ist knapp ein paar Jahre abgelaufen, wer also dran rumfummelt,
fummelt auch an der Gewährleistung, wenn Diese noch besteht.
LG Martin
PS.:Sendet ihr noch oder ladet ihr schon -- Einer vom tierischen Haufen
|
|
|
|
|
06.08.2014, 21:56 Uhr
 Relais

|
Hallo Martin
Das sind Verbesserungsvorschläge ...... Mir war immer so seltsam beim Laden ...Aufgeschraubt ....Ah...die besagte Diode . Umlöten kann man immer bei Beachtung der Örtlichen Begebenheiten ...
Zusätzlich habe ich aber (interner Senderakku 1650mA nicht org.) an meiner F14 wo die Antenne verstaut wird noch eine Buchse für Res. Hosentaschenakku angebracht . In Ausstellung ....man vergisst auch nicht wider rauszuziehn wenn der Sender nach gebrauch abgelegt wird . Beim Einschalten mit Internen Akku ,Warnt Rote LED mit 3,7v lipo vor vergessen des Ausschaltens...!!!!!!!!
Da ich viel Fahrer bin Kommt man so schön hin. Neuere Sender haben ja in der heutigen Zeit bestimmt schon Akustische Warner mit integr. ...wenn`s zweimal Ruckelt dann schaut man auch mal zur Senderanzeige und erschrickt , Zeiger gegen links gefahren .
Gruß RELAIS
|
|
|
|
|
07.08.2014, 00:27 Uhr
 Elch67

|
Hallo RELAIS,
sone Funktionskleidung mit Zusatzakku für den Sender ist auch nicht schlecht.
Hoffentlich hat der kein Vibrationsalarm 
Scherz beiseite, Sinn und Zweck der Übung ist es, nachhaltig die Mittel zu nutzen.
Und mit der "Zwangsabschaltung" für Vergessliche und Vielfahrer hat was.
LG Martin
-- Einer vom tierischen Haufen
|
|
|
|
|
07.08.2014, 14:20 Uhr
 Oldchap

|
Na ja, wie es die Hersteller auch machen; immer isses verkehrt: lassen sie die Schutzdiode weg, "gelingt" es immer mal jemanden, den Akku verpolt zu laden bzw. einen Totalschaden zu verursachen. Ist die Diode drin, passiert sowas zwar nicht mehr, aber jeder Ladeautomat ist "zweiter Sieger", weil er keine Rückmeldungen bekommt und weil die Diode in Durchlaßrichtung auch einen Spannungsabfall hat. Der täuscht dann einen höheren Akku-Füllstand vor, als er tatsächlich vorhanden ist......
Bei einigen Graupner-Anlagen hat man immerhin die Wahl: hier gibt es eine Steckbrücke ("Jumper"), mit der man die Schutzdiode je nach Gusto überbrücken und damit unwirksam machen kann, damit ein Automatiklader ordentliche Werte bekommt. Auch für die Ausschalt-Überwachung ist gesorgt: so schaltet sich zumindest meine MC 32 wahlweise nach einer einstellbaren Zeit der Nichtbenutzung von alleine ab, nachdem sie vorher per "Sirene" mehrfach vor diesem Schritt gewarnt hat. Will ich das nicht, muß ich nur kurz einen beliebigen Knüppel / Taster bewegen, und der Timer ist zurückgesetzt. Das passiert auch (und dann zwangsweise), wenn der Akkusaft des serienmäßigen LiPos zur Neige geht. Damit ist zuverlässig verhindert, daß der Akku durch Tiefentladung Schaden nimmt.
Das Aufladen gestaltet sich dagegen sozusagen langweilig, denn die gesamte Steuer-Elektronik dazu ist im Sender integriert, und angesteckt wird nur ein (fast schon ZU) primitives Steckernetzteil! Das kann dann "ewig" dranbleiben. Positives Gimmick: die Sender-Einschaltdauer wird durch den Ladevorgang automatisch wieder auf Null gestellt. -- Viele Grüße
Gerhard
_________________________
Bigtanks-Köti 1:6, Hermann-Porsche-Köti 1:6, Bigtanks-Jati 1:6
|
|
|
|
|
07.08.2014, 17:37 Uhr
 Relais

|
Hallo Martin u. Gerhard
Man sieht Der Elektronik sind vielfältige Möglichkeiten gegeben.
" Wahlweise nach einer einstellbaren Zeit der Nichtbenutzung v. a. ab..." Würde mir auch gefallen .
Was aber macht der Empfängerteil....??
Bin an der Tankstelle , es dauert etwas länger , eingestellte Zeit ist überschritten u. ich habe keinen Knüppel / Taster bewegt .
oder
Wenn Sendebetrieb eingestellt (in Halle gefahren) Hauptschalter am Fahrzeug -AUS- und Sender schaltet sich alleine (Timer) aus . Hupen kann er ja noch soviel er will , ich habe eh den Rücken gedreht .....
Super Schaltung gefällt mir . Das Hupen ist nur ein Nebeneffekt vom Abschalten wegen Tiefentladung.
Nichts gegen Steckernetzteile aber noch bestimme ich, was für Strom am Ampermeter und Zeit eingestellt wird......
Aber heutzutage durch die immer moderner integriete sich schon fast alleine kümmerte Elektonik sind auch
Grenzen des Mechanischen Eingriffs gesetzt.
Aber wenn das nach jeden Laden wieder auf Null gestellt wird ist aber auch ........
Da konnten die Hersteller wenigstens dafür auch einen Speicher mit verbau`n auf den einen kommt`s ja nun wirklich auch nicht mehr drauf an...?????
Gruß RELAIS
|
|
|
|
|
07.08.2014, 19:01 Uhr
 halbkette

|
Hallo ihr Akku-Lader,
wie ich gerade mit gewisser Genugtuung feststellen kann, ärgern sich offensichtlich irgendwann mal ausnahmslos alle Senderbenutzer über den Senderakku.
Ich erwähne das nur, weil ich hier an meine FS-Anfängerzeiten ( 1968/Graupner-Sender ) erinnert werde.
Es war nach einigen "totgestandenen" Senderakkus, dass ich früher mal dachte, dieses von euch beschriebene "Akku-Versagen" sei immer nur mein persönliches Pech. Ich habe dadurch zwangsläufig eine Menge "ständig wechselnde Akkutechnik" dazugelernt doch genützt hat es mir gar nicht recht.
Jetzt und heute weiß ich es besser und - ehrlich gesagt - die Technik hat sich zwar gewandelt, aber das Problem ist geblieben und ich bin in der Anwendung keinen Schritt weiter gekommen.
Mich brachte eigentlich Martins Frage nach dem "Warum isser platt?" auf den Gedanken, einmal an die inzwischen gut bekannte Erkenntnis zu erinnern, dass NiCd-Akkus gerne bei einer "Nicht-ganz-Entladung" den gefürchteten Memory-Effekt entwickeln, der die Kapazität auch bei jüngeren Exemplaren stark schrumpfen läßt. Das ist eine chemische Reaktion. Nach relativ viel zu kurzer Gebrauchszeit sind solche nur halbentleerte Akkus für "tot" zu erklären, weil sie praktisch an den größten Teil des chemisch gebundenen Stromes "nicht mehr herankommen". Wie gesagt, das weiß doch heute fast jeder NiCd-Benutzer, oder vielleicht doch noch nicht?
Fazit:
Solche Akkus kann man natürlich auch noch durch bestimmte Verfahren retten und andernfalls durch richtiges Entladen/Laden lange am ( hohen ) Leben erhalten. Es muß also nicht immer so traurig/enttäuschend enden und es muß auch nicht immer gleich ein dreifachteurer LiPo-Akku her. Das "Laden" ist eben keine einfache und/oder nebensächliche Angelegenheit - auch, wenn wir genau das gern so hätten - bei NiCds nicht, aber auch bei den LiPos nicht.
Nebenbei, die "NiMH"-Akkus sind eigentlich ein guter Kompromiß - letztenendes. Die benutze ich jetzt seit Jahren - mit Reserveakku in der Hosentasche, wenns mal länger dauern sollte.
Das, was wir suchen, gibt es offenbar noch nicht - es gibt technisch gesehen nur Teil-Fortschritte... und Leute, die ganz gut damit verdienen...
-- Gruß Hartmut
" Ein Modell ist mehr als nur die Summe seiner Teile "
|
|
|
|
|
07.08.2014, 22:13 Uhr
 Elch67

|
Hallo Senderakkujünger ,
danke für euer Feedback.
@Gerhard: Computerlader haben "normalerweise" einen integrierten Verpolungsschutz, sollte eigentlich nüscht passieren.
@Hartmut: Der alte Akku hatte schon etliche Jahre und Malheure vor seiner Ausmusterung
Also stellen wir gemeinsam fest, eine Eierlegendewollmilchsau gibt es wohl nicht, man ist als User je nach Hersteller
zu dem ein- oder anderen Kompromiss gezwungen und Disziplin.
Bin auf weitere Meinungen gespannt.
LG Martin -- Einer vom tierischen Haufen
|
|
|
|
|
08.08.2014, 02:09 Uhr
 Oldchap

|
Noch schnell eine Anmerkung zum Memory-Effekt der NiCads: da passiert chemisch eine sog. Großkristallbildung. Die hat aber auch ihre Schrecken verloren, denn mit ein paar kräftigen Schnelladungen brechen diese Großkristalle auf und alles ist wieder paletti. Diese Akkus sollte man (nach dem Formieren) also nicht "schonend", sondern IMMER schnelladen, dann gibt es auch keinen Memory-Effekt.
Genau das macht aber im Sender oft Schwierigkeiten, denn leider läuft da der Strom nicht nur über die bewußte (und hoffentlich überbrückbare) Schutzdiode, sondern zwangsläufig auch über ein paar Leiterbahnen auf der Senderplatine. Die wiederum reagieren empfindlich auf die hohen Ströme einer Schnelladung und brennen schon gerne mal weg!
Es ist daher nicht verkehrt, den Akku entweder an der Platine vorbei direkt mit der Ladebuchse zu verbinden, oder man nimmt ihn zum Laden raus (er ist ja hoffentlich nur angesteckt!) und lädt ihn separat.
Allerdings hat mich eines an den Dingern schon immer gestört, und das ist ihre hohe Selbstentladung! Diesen Fall kennt vermutlich jeder: schönes Wetter draußen, das Modell ist im Nu einsatzklar, aber....... der XXXX-Senderakku ist wieder leer! Und das, obwohl er vor 2 Monaten oder so randvoll geladen wurde! Das verleidete mir auf Sicht die gesamte Ni-Technik, und ich habe schon im alten Sender (Graupner MC 20; über 20 Jahre alt) den Akku auf LiPo umgerüstet. Die Dinger bekommt man beim Fernost-Lieferanten inzwischen auch nachgeworfen. Der neue Sender (MC 32) hat ab Werk schon Li-Akkus, und schon ist der Selbstentladespuk weg! Auch die im Herbst nur zu 2/3 vollgeladenen LiPos (das ist die "Überwinterungs-Ladung") sind im Frühjahr ohne Nachladen noch einsatzklar!
Ja, inzwischen gibt es die "ready-to-use"-NiMHs, aber jetzt ist der Ni-Zug bei mir schon abgefahren.......... -- Viele Grüße
Gerhard
_________________________
Bigtanks-Köti 1:6, Hermann-Porsche-Köti 1:6, Bigtanks-Jati 1:6
|
|
|
|
|