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Thema: Erstmal ein Versuch ob es mir gelingt |
[ - Antworten - ] |
16.12.2013, 17:26 Uhr
 Edwin

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Hi Antonio,
thank you for your comment ...
You can also read this contribution in English in Spain in La Cadena Herrumbrosa.
Cheers, Edwin
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16.12.2013, 19:22 Uhr
 RK
Mister 0900

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Hallo Edwin
Ein schönes Thema das du hier angehst!
Beim mir scheitert es schon am Material (Zink) für mich zu heiß.
Mir liegt da Zinn schon eher .
Mal im ernst ich hatte immer Probleme mit den Rundungen der Augen und den Durchbrüchen.
Dort wollte das Metall nich richtig hinein fließen.
Wie auch schon beim Formenbau ist mir das Silikon dort nicht richtig hingelaufen.
Eftl. auch falsche Denkweise beim Formenbau, werde dir deshalb genau auf die Finger schauen .
Da kann man nur dazulernen.
Danke weiter so
Grüße
robby
-- Toleranz ist vor allem die Erkenntnis, dass es keinen Sinn hat, sich aufzuregen....
(Helmut Qualtinger)
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16.12.2013, 19:33 Uhr
 Edwin

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Hallo Robby,
um das Silicon an enge Durchbrüche und Augen zu bekommen nutze ich die Fließeigenschaften des Sillikons das immer in einem dünnen, langen Faden vom Spatel herabläuft. So kann ich diesen Faden in die Vertiefungen so laufen lassen, daß sich diese vollständig auffüllen und die Luft von unten nach oben verdrängen. So benetze ich auch immer zuerst alle Kanten und Ecken bevor ich die Form mit dem Silikon auffülle. Wagrechte Sacklöcher entlüfte ich mit einer Spritze mit der ich das Silikon hineipresse oder entferne die Luft mit einem dünnen Draht.
Um die restliche Luft aus der Masse zu bekommen verwende ich noch eine Schwingschleifer der durch seine Vibrationen die Luft austreibt. Wenn man dann mit warmer Luft über die Oberfläche bläst platzen alle Blasen auf und man erhält eine glatte Oberfläche.
Gruß Edwin
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17.12.2013, 18:28 Uhr
 Edwin

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Heute konnte ich nun die Formenhälfte von der Knetmasse trennen.

Nachdem ich die Formenhälte von den resten der Knetmasse gereinigt hatte, konnte ich sie für den Guß der oberen Formenhälfte komplettieren.

Und dann wieder mit HT-Silikon auszugießen. Dabei ist es nicht so einfach die im Silikon eingeschlossene Luft zu entfernen, aber es geling mir dann doch.

Nachdem die Form so einige Stunden in einer meiner Temperkammern härten konnte siehtt die Form nach der trennung nun so aus.

Sie ist jetzt noch nicht ganz perfekt gelungen, aber man lernt ja und jetzt muß ich noch die Entlüftungen Bohren und sie nochmal mit höherer Temperatur behandeln, aber dann kann ich den ersten Guß versuchen.
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17.12.2013, 23:40 Uhr
 RK
Mister 0900

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Hallo Edwin
Frage : hast du die Form mit Trennmittel eingelassen?
Was verstehst du unter Tempern ?
Der Tip mit Heißluft und Rüttelplatte ist aufgenommen
grüße
robby
--
Toleranz ist vor allem die Erkenntnis, dass es keinen Sinn hat, sich aufzuregen....
(Helmut Qualtinger)
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Beitrag 1 mal editiert. Zuletzt editiert von RK am 17.12.2013 23:41. |
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18.12.2013, 10:20 Uhr
 Edwin

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Hallo Robby,
dieses mal habe ich alks Trennmittel Vaseline verwendet, bin aber nicht so ganz zufrieden damit. Ich werde wohl wieder zum Öl zurückkehren, auch wenn man da jedesmal das passende suchen muß.
Meine Temperkammern habe ich eigendlich um Verklebungen zu tempern um ihnen die von mir gewünschten Eigenschaften zu geben. Diese sind aber auch hervorragend dafür geeignet Resin und Silikon besser und schneller aushärten zu lassen. Es gibt eine Faustformel für Reaktionsgeschwindigkeiten in der Chemie. Alle 4°C Temperatursteigerung verdoppelt sich die Reaktionsgeschwindigkeit.
Als weniger bekannter und von mir erwünschter Nebeneffekt ergibt sich, wenn man nur mit relativ geringen Temperaturen arbeitet bei vielen Reaktiven Harzen eine engere und trotzdem sehr gleichmäßige Vernetzung der Komponenten. Wenn man mit höheren Temperaturen arbeitet ergibt sich zwar eine höhere Vernetzung, die aber weniger Homogen sein kann, was sich z. B. auch in vermehrten inneren Spannungen äussert.
Gruß Edwin
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11.01.2014, 19:53 Uhr
 Edwin

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Nachdem ich mit der ersten Schleudergußform nicht zufrieden bin. Ich habe da einen kleinen Fehler gemacht und die Master zum reinigen aus der ersten Formhälfte entfernt. Man glaubt ja nicht wie kriechfähig das Silikon ist und jetzt bin ich gerade dabei eine Neue zu bauen.
Dieses Mal lasse ich die Masterglieder in der Form und mache mir die doch recht aufwendige Arbeit die Knetmassereste so zu entfernen.

Dazu verwende ich verschiedene Schraubendreher, selbst gemachte Spatel, ein Scalpell und eine Pipette.

Am besten funktioniert es mit den selbstgemachten Spateln, Diese habe ich aus 1,2mm Federstahlresten gemacht die ich am Ende ausgeglüht, mit einem Hammer platt geklopft und zugeschliffen habe.

Und das bekommt amn dann so aus den Mastern noch raus.

Dafür habe ich einen anderen, gut verwertbaren Effekt entdeckt. Mit der Knetmasse lassen sich prima Lufteinschlüsse im Resin der Master verschließen.
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14.01.2014, 17:48 Uhr
 Edwin

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Nachdem ich den Unerteil der Form num zum Abgießen des Oberteils fertig habe.

Konnte ich auch dieses Gießen. Die Kappe in der Mitte wird die Einfüllöffnung für das Zink.

Nachdem alles schön ausgehärtet war sahen die Formenteile nach dem Trennen schon besser aus.

Bevor ich aber die Form fertig mache und noch mit den Entlüftungen versehe, mache ich mir noch Masterabgüsse aus Resin. So habe ich den Aufwand mit der Formenerstellung nicht mehr und kann das Silikon ohne große Vorarbeiten direckt auf die Masterplatten giesen. Die Silikonform wird ja nicht ewig leben.


Der einzige Nachteil diese Methode ist der doch recht große Verbrauch an Resin, aber es lohnt sich trotzdem wenn man eine neue Form braucht.
Hier sieht man recht schön wie stark die Resinplatte sein muß.

Das Selbe habe ich natürlich auch mit der zweiten Formenhälfte gemacht, nur daß ich in die Mitte einen Verdrängerkörper gesetzt habe um Resin zu sparen.

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15.01.2014, 00:15 Uhr
 RK
Mister 0900

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Hallo Edwin
Gefällt mir sehr gut.
Und das mit den Masterabgüssen finde ich sehr weitsichtig.
Weiter so .
Grüße
robby -- Toleranz ist vor allem die Erkenntnis, dass es keinen Sinn hat, sich aufzuregen....
(Helmut Qualtinger)
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15.01.2014, 17:34 Uhr
 halbkette

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Hallo Edwin,
immer interessant, der ganze Prozess.
Du überläßt ja nichts dem Zufall. Sowas zeugt von einiger Erfahrung damit. Das macht mich natürlich neugierig auf das Ergebnis des ersten Metallgusses... Viel Erfolg. -- Gruß Hartmut
" Ein Modell ist mehr als nur die Summe seiner Teile "
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16.01.2014, 19:24 Uhr
 Relais

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Hallo Edwin ,
Sehr gute Arbeit meinen Respekt....
Hartmut ich weis nicht was Du mit dem Ergebnis möchtest.....Hi Hi..
Wir T34 Fahrer sind nötiger am Ergebnis interessiert.
Gruß RELAIS
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16.01.2014, 19:41 Uhr
 Edwin

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Hallo RELAIS.
an eine T34 Kette bin ich ja auch schon drann, allerdings an einer frühen Version, passend für einen Voro und in 1/16.
Wenn ich die in 1/6 gemacht hätte, läge die erste Kette wohl schon vor mir, da die im Vergleich zur IIIer Kette sehr simpel ist.
Wenn ich endlich mal wieder etwas mehr Zeit finde, geht das aber auch wieder vorran.
Gruß Edwin
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16.01.2014, 20:30 Uhr
 Relais

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Ohh das klinkt ja ......wie Musik in meinen Ohren...
Weil der 34ér ja eine simple einfache Kette hat , bin ich ja so verschossen , in Kolja .
Die ,das Kettenglied sind ja nur eine Platte ,welsche mit dem Mitnehmer über das Antriebsrad eine
Formschlüssige Verbindung ergeben .
Welche Schmutz unentfindlich u. Robust ist.
T55 bis 90er , Tieger .....usw Sehr Aufwendiges Erscheinungsbild.
Leo´s und ich sag immer die BW Ketten wo außen so´n Verschlußstück welches gleichzeitig Mitnehmer
vom Zahnkranz ist ,sind schön und in jeder Lage herzustellen aber eben leider nicht am T34 zu verbauen.
ich werde fleißig weiter lesen !!!!!!
Gruß RELAIS
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16.01.2014, 21:26 Uhr
 Edwin

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Hallo RELAIS,
also ganz sooo einfach war zumindest das Master für diese Variante der T34 Kette auch nicht, da die nicht eine ebene Platte war und jedes Glied auch drei Greifer hat, aber zum Giesen ist sie im Vergleich simpel.
Die wurde auch in der Hauptsache an Schleppern montiert, aber auch an einigen T34. Die Kette war ein Zwischending zu der von Dir erwähnten und der bekannteren Späten, abgesehen von den noch mindestens 5 weiteren Varianten dazwischen, die es gegeben hat.
Hier das Master
Gruß Edwin
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16.01.2014, 22:03 Uhr
 Relais

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Ist schon super ......
Bin kein Nietenzähler wenn´s um´s Praktiche geht. Halten muß es und robust sein .
Und demendsprechent in der Herstellung.
Dann macht´s beim fahren um so mehr Spaß.....
Wie gesagt mit meiner Plastekette 1:10 bin ich super zufrieden.
Gruß RELAIS
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