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      Mein Einstiegsmodell AT 45
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Thema: Mein Einstiegsmodell AT 45

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22.02.2009, 09:03 Uhr
Sheridan besucht im Moment nicht das Board.Sheridan eine private Nachricht schreibenSheridan


Moin!

Wirklich beeindruckend dein "Heavy Metal" Modell,Modellbau in Reinkultur und aufgrund des Maßstabs und des verwendeten Materials erscheint mir das alles auch fast unkaputtbar.
Hut ab vor deiner Arbeit,es macht wirklich Spass sich den Baufortschritt anzuschauen!
Weiter so,ich will mehr sehen!

Gruß Ronny :bounce:
  
22.02.2009, 13:26 Uhr
Robert besucht im Moment nicht das Board.Robert eine private Nachricht schreibenRobert
BW-Meister

[Administrator]



Da baut einer sein Meisterstück :D

Gefäll mir gut, was ich bisher sehe :bounce:


Gruß Robert
  
22.02.2009, 14:09 Uhr
halbkette besucht im Moment nicht das Board.halbkette eine private Nachricht schreibenhalbkette


Hallo Steven,

sehr beeindruckend, deine Räder. Das ist wieder eine gelungene Fleißarbeit.
Hier schau ich gerne zu.
--
Gruß Hartmut

" Ein Modell ist mehr als nur die Summe seiner Teile "
  
01.03.2009, 19:41 Uhr
deckelfp1 besucht im Moment nicht das Board.deckelfp1 eine private Nachricht schreibendeckelfp1
Guten Abend.

Zunächst vielen Dank für die positive Resonanz. Es freut mich, wenn's gefällt.

Da ich keine CNC- Möglichkeiten habe, ist tatsächlich viel Fleißarbeit (Kurbelei) dabei.

So denn. Hier ein kleiner Arbeitsnachweis.

Thema heute: Des Panzers Laufrollen.

Angefangen mit Automaten- Alu d = 75.


Vorgedreht, auf d(a) = 70 mit Kettenführungsrille.


Ausgedreht mit Formstahl.


Den Formstahl schleift man am besten mit dem selbst gebauten Werkzeugschleifgerät.


(fast) Fertig. Fehlen noch die Bohrungen für die Zierschrauben und Nabendeckel sowie die Flachnuten für die Gummibandagen. Die Bandagen werden in der kommenden Woche gliefert. Entgegen meiner bisherigen Absicht werde ich sie nicht aus Ebalta G973 gießen.


Den Durchmesser der Nabe musste ich wegen der Verwendung von d = 10 mm Wellen mit entsprechend großen Kugellagern auf 24 mm erhöhen. Orginal währen ca. 21 mm (in 1:10).

Viele Grüße. Steven.
  
18.03.2009, 23:48 Uhr
deckelfp1 besucht im Moment nicht das Board.deckelfp1 eine private Nachricht schreibendeckelfp1
Guten Abend.

Ist zwar hier 'ne one-man-show, aber vlt. interessiert der Werdegang ja doch jemanden.

Fertigstellung der Laufrollen

Reifen aus SBR mit Wasserstrahl gechnitten. Auf der Drehmaschine den richtigen Außendurchmesser angearbeitet. Das ist mit der Schneidanlage schlecht zu machen, weil der Reifen mit Untermaß (hier Durchmesser -3mm) auf die Felge aufgezogen wird, und sich dadurch der Außendurchmesser noch ändert.


Felgen gebohrt (d= 2,0, 1,6 und 1,0). Insgesamt 210 Bohrungen - und Reifenaufnahmen gestochen (1mm tief).


Felge mit Reifen


Räder angebaut


Mal von oben. Viel Platz is nich.


Und zu guter letzt die unsymetrische Anordnung der Laufrollen. In Munster so abgemessen.


Die Kette muss an den Mitnehmern noch leicht nachgearbeitet werden. Diese haben beim Einpressen einen breiten Kopf bekommen. :D

Viele Grüße. Steven.
  
19.03.2009, 00:04 Uhr
chris_at besucht im Moment nicht das Board.chris_at eine private Nachricht schreibenchris_at
[Moderator]



Hi Steven,

von wegen "One Man Show"

Ich gehöre zu Deinem Stammpersonal, freue mich auf jeden Baufortschritt!!
Wirklich Vorreiterrolle im basteln, RESPEKT!

Ich hab mich grade beim sabbern erwischt.. ;)


Lieber Gruss

Chris


Edit: wie hast das Bohrbild reingemacht, per Schablone oder per CNC?
Wie hast die Lager befestigt, gepresst, geklemmt....?

Fragen über Fragen
      Beitrag 1 mal editiert. Zuletzt editiert von chris_at am 19.03.2009 00:06.
19.03.2009, 00:23 Uhr
deckelfp1 besucht im Moment nicht das Board.deckelfp1 eine private Nachricht schreibendeckelfp1
Hallo Chris,

das Bohrbild ist konventionell, d.h. mit Teilvorrichtung und Kreuztisch (im Übrigen beides selbst gebaut :D ) entstanden. Wichtig ist dabei, dass der Teilaparat zunächt genau zentrisch unter dem Bohrer positioniert wird. Ich schreibe mir dann immer auf, in welcher Richtung ich die Kurbeln der x- und y- Achese des Kreuztisches zuletzt bewegt habe (wegen des toten Ganges). Und Nullen der X und Y- Achse nicht vergessen.

Die Lager sind gepresst. Da dies eine besonders flach bauende Art ist, sind die sehr empfindlich. Normalerweise presse ich die Lager immer mir 0,03 bis 0,04 Untermaß ein. Hier war es nur 0,01 sonst waren die Lager schwergängig.

Viele Grüße. Steven.
  
19.03.2009, 00:26 Uhr
chris_at besucht im Moment nicht das Board.chris_at eine private Nachricht schreibenchris_at
[Moderator]



Danke Steven;

ich wollte mir die Teilkreis- Kurbelei ersparen und habe mich für eine "Bohrschablone" zum abbohren entschieden;
Mal gespannt ob das funktioniert...


Gruss

Chris
  
19.03.2009, 08:29 Uhr
SLT50-2 besucht im Moment nicht das Board.SLT50-2 eine private Nachricht schreibenSLT50-2
Der Dachsmaster



Hallo Steven,
Deine Arbeit ist wirklich beeindruckend,sowohl von der Arbeitsweise ,als auch vom Ergebnis gesehen.
Absolut Top.
Es macht immer wieder Spass Deinen Baubericht zu lesen.

Gruß
Michael
  
19.03.2009, 11:26 Uhr
flomotion besucht im Moment nicht das Board.flomotion eine private Nachricht schreibenflomotion


Du gehst die Sache mir so viel Profesionalität an, was Maschinenpark und Präzession angeht, dass einem glattd die Spucke weg bleibt...
--
Viele Grüße, Florian
  
19.03.2009, 14:25 Uhr
halbkette besucht im Moment nicht das Board.halbkette eine private Nachricht schreibenhalbkette


Hallo Steven,

ich bin auch immer dabei - du bist also nie allein.
Großartig, was du bis jetzt gemacht hast. Ich verfolge stets mit großem Interesse den Einsatz deiner vielen Maschinen und das, was du damit fertigbringst. Offenbar funktionieren deine Eigenbaumaschinen bestens. Es hat für mein Empfinden halt alles schon die Dimension einer Profiwerkstatt - ich persönlich muß da etwas kleiner denken, nach dem Motto: "kleine Teile mit kleinen Maschinen".
Du beweist mir aber, dass es auch anders gut geht.
Immer weiter so. :D
--
Gruß Hartmut

" Ein Modell ist mehr als nur die Summe seiner Teile "
  
19.03.2009, 23:57 Uhr
deckelfp1 besucht im Moment nicht das Board.deckelfp1 eine private Nachricht schreibendeckelfp1
Guten Abend,

Vielen Dank für das Feed Back. Es ist ja so, dass ich weis, dass der Bericht gelesen wird. Aber wenn gar keiner was schreibt, das ist schon ziemlich hart. Naja was soll auch immer geschrieben werden...

Manchmal ist man halt nicht rational. Besonders dann nicht ,wenn die Bilder den Arbeitsaufwand nicht unbedingt wiedergeben.

Ich bemühe mich immer im Text nähere Angaben über Maße und Materialien zu machen, in der Hoffnung, irgend jemand kann das gebrauchen.

Also, hier gehts auf jeden Fall weiter.

Viele Grüße. Steven.
  
20.03.2009, 00:12 Uhr
chris_at besucht im Moment nicht das Board.chris_at eine private Nachricht schreibenchris_at
[Moderator]



Hi Steven,

dein erster Satz spricht mir aus der Seele, das gleiche dachte ich mir heute auch;
Viele viele Bilder, echt Mühe gemacht, hunderte von Klicks am Tag und kein einziges Feedback;
Da fällt es schon schwer weiter zu posten..

Ich lese bei Dir immer ;-)

Da hilft nur eins, JETZT ERST RECHT *gg

Gruss

Chris
      Beitrag 1 mal editiert. Zuletzt editiert von chris_at am 20.03.2009 00:13.
20.03.2009, 00:13 Uhr
Sheridan besucht im Moment nicht das Board.Sheridan eine private Nachricht schreibenSheridan


Moin

Na ich denke wir wissen alle wieviel Arbeitsaufwand in deinem Projekt steckt,sind ja alle nicht unbedingt unbeleckt auf diesem Gebiet,auch wenn deine Arbeit ganz klar in einer anderen Liga spielt von der ich nicht mal zu träumen wage!Das ist wirklich echt Profiarbeit und es macht Freude sich deine Baufortschritte anzuschauen,also keep cool,DU bist nicht allein!Ich will auf jeden Fall mehr sehen!

Grüße Ronny :bounce:
  
21.03.2009, 18:36 Uhr
deckelfp1 besucht im Moment nicht das Board.deckelfp1 eine private Nachricht schreibendeckelfp1
Guten Tag,

heute habe ich die Nabendeckel der Laufrollen gefertigt.

Diese zeichenen sich durch eine halbkugelförmige Panzerung aus.

Dazu musste ein Formdrehmeißel angefertigt werden.

Vorfräsen des Radieus (R=8 und R=9 für die Leuítrollen).


Da ich nicht wusste, welchen Stahl ich da in den Fingern hatte, habe ich zur Härtung aufgekohlt, d.h. den Kohlenstoffanteil in Schneidennähe erhöht.

Dies macht man am besten mit Blutlaugensalz (gelb). Dessen Kohlenstoff diffudiert bei Erhitzung in den Sathl. Erfordert allerdings einige Minuten des Glühens.



Dann die Sache anlassen. So sah es danach aus.


Spanflächen (vor)geschliffen.


Im Zustand der Bearbeitung



Fertig (noch ohne Lochkreis)


Kann man also gut selbst herstellen.

Kleiner Hinweis vlt. noch. Das Blutlaugensalz Kaliumhexacyanidoferrat (II) ist an sich ungiftig. Jedoch könnte bei Erhitzung im Zusammenhang mit Säuren ggf. Blausäure entstehen.

Ich hab's jedoch überlebt. :D

Viele Grüße. Steven.
      Beitrag 1 mal editiert. Zuletzt editiert von deckelfp1 am 21.03.2009 18:39.
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