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Thema: Abrams M1A2 1:12 Umbau |
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21.10.2007, 19:49 Uhr
 Luki
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Hallo zusammen
Ich betreibe seit 8 jahren Modellbau, bei den Kettenfahrzeugen bin ich allerdings ziemlich neu.
Über den M1A2 Abrams im Maßstab 1:12 auf dem Internet brauche ich ja wohl nichts mehr sagen...
Fürs normale fahren in der Wohnung ist der Panzer völlig ok und macht auch ziemlich Spaß.
Allerdings hat sich nun der Teppich ein wenig in den Ketten verfangen, was zur Folge hatte dass ein Zahnrad im Getriebe nun eine Zahnlücke hat...
Da ich mir sowieso vorgenommen habe den Panzer umzubauen, werde ich das nun gleich tun, bevor ich das Getriebe ersetzte...
Über die negativen Eigenschaften von diesem Panzer bin ich eigentlich informiert, deshalb schauen wir nun mal lieber positiv in die Zukunft...
An den Fähigkeiten, sowie am Material oder Werkeug mangelt es eigentlich nicht, sodass ich recht zuversichtlich dem Umbau entgegen schaue.
Als erstes steht nun das Getriebe an. Das komplette Getriebe mit den insgesamt 10 Zahnrädern (5 pro Seite) wird durch Zahnräder aus Metall /Messing oder ähnliches ersetzt, sodass das Ganze etwas stabiler wird.
Bei diesem Arbeitsgang werden auch gleich die Motoren ausgetauscht. Welche es genau werden steht noch nicht fest, Vorschläge zu diesem Kapitel nehme ich gerne zur Kenntniss.
Am Ende sollte der Abrams auch Gelände-tauglich sein, deshalb sollten es schon etwas stärkere Motoren sein
Was noch geändert/modifiziert werden soll, ist das Fahrgestell. Da bin ich über Vorschläge auch sehr dankbar. Laufrollen komplett erneuern ? (Aluminium z.B.)
Die Lagerung der Laufrollen, sowie die Federung könnte auch geändert werden...
Wie gesagt, über Vorschläge bei den Tuning-Maßnahmen bin ich dankbar, damit das ganze am Schluss auch was wird.
Das ganze hat halt schon eine imposante Größe (vieeel Platz ) , und mit dem Aussehen gebe ich mich im Moment voll zufrieden !
Ich werde euch hier mal auf dem Laufenden halten, Bilder kommen dann auch sobald sich etwas tut.
Viele Grüsse
Lukas
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Beitrag 1 mal editiert. Zuletzt editiert von Luki am 21.10.2007 19:57. |
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22.10.2007, 14:09 Uhr
 Luki
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Hallo
Hier mal ein paar Bilder von den Einzelteilen...
Motoren sind bestellt, hab das nun doch ein wenig anders gemacht wie geplant.
Es kommen nun fertige Getriebemotoren von MFA zum Einsatz,bei denen das Getriebe schon montiert ist. Es sind 540er Motoren. Kraft sollte da genug vorhanden sein.
Jetzt warte ich mal ab wann das ganze geliefert wird.
Hier nun die Bilder:
Die Wanne
Grüsse Lukas

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Beitrag 1 mal editiert. Zuletzt editiert von Luki am 22.10.2007 14:10. |
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22.10.2007, 14:12 Uhr
 Luki
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Der Geschützturm und die Kanone
Die Kanone wird nun als erstes an die Reihe kommen, sie soll sich später heben und senken lassen.

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22.10.2007, 14:12 Uhr
 Luki
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Zusammen
Besteht hier überhaupt Interesse an so einem Bericht ?

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Beitrag 1 mal editiert. Zuletzt editiert von Luki am 22.10.2007 14:26. |
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22.10.2007, 14:55 Uhr
 panzerpabst

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Lukas, klar besteht Interesse an solchen Berichten! Das kannst du ja auch schon am Counter der Zugriffe auf das Thema sehen.
Lass dich nur nicht davon beirren, daß nicht gleich alle hier reinschreiben - sind viele stille Genießer hier
Auch Umbauten von Kaufmodellen sind reizvoll, interessant und haben sicher auch viele Herausforderungen - mach mal schön weiter und berichte hier eifrig (auch von Mißerfolgen)
viel Spass noch an deinem Umbau
-- Grüße aus Leipzig
Matthias
www.boorad.de
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22.10.2007, 20:08 Uhr
 Radfahrer

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Hallo Lukas!
Wir gucken. Manche sehen soetwas eben kritisch. Lass Dich davon nicht beirren!
Du hast Dir viel vorgenommen.
Wichtig ist, die Kräfte, die auf das Laufwerk wirken nie zu unterschätzen. Hier haben schon viele Leute massives Alu verbogen und Stahlzahnräder/Achsen zerwürgt.
Die MFA-Teile sind keine schlechte Wahl. Mit welcher Untersetzung nimmst Du sie?
-- Kein Platz für
Schnick und Schnack!
Olaf (der Radfahrer)
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22.10.2007, 20:59 Uhr
 Luki
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Hallo Matthias, Hallo Olaf,
danke für euer Statement !
Stille Genießer gibt es in jeden Forum, das stimmt schon, ich werde auf jeden Fall weiter berichten.
Im Moment bin ich dabei die Kanone umzubauen, damit man sie heben und senken kann. Soweit klappt alles.
Bei den MFA Motoren fiel die Wahl auf den 540er mit 11:1 Getriebe. Das sollte normalerweise ausreichen damit ich Kraft habe und dennnoch nicht wie eine Schnecke vorwärts komme...
Was mich nun noch interessieren würde wäre, was für einen Akku könnt ihr mir für diesen Zweck empfehlen ? Ich dachte an einen Blei-Akku...
Grüsse
Lukas
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26.10.2007, 12:53 Uhr
 Luki
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Hallo !
Bevor ich die Motoren nun bearbeite und fertig zum Einbau mache, hier nochmal die Frage ob das ganze OK ist.
Es sind die 540er MFA Motoren mit einer Untersetzung von 11:1
Hier die Daten:
Betriebsspannung: 4.5 - 15 V/DC
Abm.: (Ø x L) 39 mm x 80 mm
Untersetzung: 11:1
Gewicht: 238 g
Wellen-Ø: 6 mm
Wellen-Länge: 15 mm
Leerlauf-Drehzahl an 4,5 Volt: 540 U/min
Leerlauf-Drehzahl an 6 Volt: 718 U/min
Leerlauf-Drehzahl an 9 Volt: 1077 U/min
Leerlauf-Drehzahl an 12 Volt: 1436 U/min
Leerlauf-Drehzahl an 15 Volt: 1800 U/min
Der Panzer wird schätzungsweise ca. 5 kg Wiegen...
Kann man das so lassen ? Danke für eine Antwort
Grüsse und schönes WE
Lukas
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26.10.2007, 21:27 Uhr
 Radfahrer

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Hallo Lukas
Kommt drauf an, was Du für eine Spannung fahren magst. Ich würde bei dem recht großen Maßstab 12 V empfehlen. Dann kommt ein Blei-Akku günstiger als 10 NiMh Zellen. Zumal es die Blei-Akkus auch in nur vom Bauraum her begrenzten Kapazitäten gibt. Nachteil bei Blei: Schwer und sperriger als NiMh.
Die 11:1 540er MFAs würde ich, gehe ich mal von 12V aus, mit knapp 1500 U/min für etwas zu schnell laufend halten. Bei sehr langsamen Panzern (WK I + I sollte man nach Erfahrung und Berechnung etwa 100 U/minute anstreben, bei mittelschnellen Fahrzeugen (WK II bis kurz Nachkrieg) um die 200 bis 300. Und bei neueren, schnelleren Gefährten 500. Kommt auch immer auf den Treibraddruchmesser an. Als güstige Lösung käme folgendes infrage: Baue die Motoren quer ein, verbinde sie mit den Treibradwellen über Ketten. Dann kannst Du relativ günstig und leicht die Endübersetzung an die Tatsachen anpassen. Etwa 3:1 sollte hinkommen. Bei weniger als 12V auch 2:1. Von der Kraft her solltest Du in keinem Fall Probleme bekommen.
Eventuell kann ja jemand, der die Unterlagen hat, etwas zu den originalen Umdrehungsgeschwindigkeiten der Treibräder verraten. Es ist nämlich wurscht, welchen Maßstab das Modell hat, dieser Wert bleibt immer gleich.
-- Kein Platz für
Schnick und Schnack!
Olaf (der Radfahrer)
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27.10.2007, 00:00 Uhr
 Luki
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Hallo Olaf
Vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
Ehrlich gesagt, über die Lösung mit dem Antrieb über Ketten habe ich auch schon nachgedacht.
Platz wäre eigentlich vorhanden. Und wie du schon sagtest könnte man die Übersetzung direkt anpassen...
Die Treibradwellen habe ich noch hier, das sind noch die Original 6-Kant Wellen. Ebenfalls hätten die Treibräder dann gleich die richtige Aufnahme für die Welle.
Desweiteren hätte ich noch die passenden Zahnräder welche auf die Treibradwellen passen, leider sind diese jedoch aus Kunststoff, ich denke nicht dass dies so sinnvoll ist....
Die sollten ja schon etwas aushalten können wenn die Kette darauf läuft...
Das Zahnrad welches auf die Treibradwelle passt hat 42 Zähne.
Wie ich mir den normalen Einbau vorgestellt habe, sieht man unten , aber die Version mit der Kette gefällt mir irgendwie immer besser
Grüsse
Lukas

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16.12.2007, 13:06 Uhr
 MechMac
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Hallo!
Ich habe vor über einem Jahr angefangen genau den selben Panzer umzubauen. Ist ja mal interessant das das auch andere versuchen.
Mein Umbau ist noch nicht ganz abgeschlossen, es gab immer wieder diverse kleine Probleme. Mitterweile bin ich aber soweit das das Modell größtenteils fahrfertig ist.
Antrieb: AXIAL 4,6 cm³
Ketten: Komplett Stahl/Alu Eigenbau
Kettenritzel 4X Spezialanfertigung je 8mm dick aus C45
Getriebe: Mehrere Arten, alle Eigenbau
Gewicht: zur Zeit 17,5 Kilogramm (Weicht also etwas von deinem Gewicht ab)
Eigentlich habe ich komplett alles neu gemacht.
Meine Seitenwände sind nun 6mm dick und der Boden 7mm.
Bisher habe ich in den Panzer circa 800 Euro investiert.
Die Ketten bekommen noch spezielle Auflagebleche, welche in den Bildern noch nicht montiert wurden.
Hier ein paar Bilder:
Gruß, MechMac
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16.12.2007, 17:36 Uhr
 Radfahrer

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Hallo Macie!
Das schaut ja heftig nach Schwermetall aus, wobei die Funktion eindeutig im Vordergrund steht. Gut so, schöne Panzer, die nicht laufen, stehen genug rum.
-- Kein Platz für
Schnick und Schnack!
Olaf (der Radfahrer)
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16.12.2007, 17:55 Uhr
 MechMac
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Das er nicht läuft habe ich ja nicht gesagt. Er war bereits im Gelände. Mein Problem zur Zeit ist die FG-Backenbremse die nix taugt. Es war ein Fehler zu glauben das die genug Power hat. Da kauft man einmal etwas.... Hätte ich die Bremse mal von Anfang an selber gebaut.
Bin aber bereits am Bau einer Umfangsbremse, die erzeugt ausreichend Kraft.
Wirkprinzip: Ein Kniehebel der eine Stahlschelle um die Bremsscheibe zusammenzieht.
Nur zur Info, die Bremsen sind selbstverständlich nicht zum Bremsen in dem Sinne, sondern zum Lenken.
@Autor: Wenn dein Panzer ähnlich schwer wird wie meiner könntest du bald das selbe Problem haben, aber ich denke da du E-Motoren als Antrieb nutzt, hast du`s an dieser Stelle etwas leichter. Denn die kannst du zum lenken ja einfach entgegengesetzt laufen lassen.
Gruß, MechMac
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